Covid-19 News: Brisanter Bericht zeigt, wie China wichtige Daten zurückhielt

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Live-Ticker zur Corona-Krise: Covid-19 News: Brisanter Bericht zeigt, wie China wichtige Daten zurückhielt

Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Weit mehr als fünf Millionen Menschen haben sich bereits mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert – 182.313 davon bisher in Deutschland. Alle Meldungen zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Covid-19-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Brisanter Bericht: China hielt zu Beginn der Corona-Pandemie wichtige Daten zurück (07.00 Uhr) +++ Antisemitische Tendenzen: „Corona-Rebellen“ breiten sich in NRW aus (06.20 Uhr) +++ Hunderte DPD-Mitarbeiter nach Corona-Ausbruch in Paketzentrum getestet (21.25 Uhr)

Brisanter Bericht: China hielt zu Beginn der Corona-Pandemie wichtige Daten zurück

07.00 Uhr: China hat offenbar wichtige Informationen am Anfang der sich entwickelnden Corona-Pandemie bewusst mehr als eine Woche lang zurückgehalten. Das geht aus Unterlagen hervor, die die Nachrichtenagentur AP ausgewertet hat. Demnach kannten die chinesischen Behörden bereits schnell Details wie den genetischen Code des Virus. Das ermöglichte den Forschern mit Tests für Medikamente und Impfstoffe starten zu können. Die Weitergabe der Informationen wurde streng kontrolliert, um die eigenen Labore mit Daten beliefern zu können. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte dagegen China öffentlich noch für die sofortige Veröffentlichung des genetischen Codes gelobt. Intern hätte es aber Bedenken gegeben, dass die asiatische Supermacht nicht genügend Daten teile.

Sars-Cov-2 wurde am 2. Januar dekodiert, am 30. Januar rief die WHO erst den weltweiten Notstand aus. In der Zwischenzeit konnte sich das Virus ungehindert ausbreiten. Diese Enthüllung ist Wind auf die Mühlen Donald Trumps. Der US-Präsident wirft der Organisation schwere Versäumnisse und eine Bevorteilung Chinas vor. Er kündigte als Konsequenz die Finanzierung der WHO durch die USA auf.

Antisemitische Tendenzen: „Corona-Rebellen“ breiten sich in NRW aus

06.18 Uhr: In Nordrhein-Westfalen wächst die Zahl sogenannter Corona-Rebellen. So gibt es in NRW bereits 29 Untergruppen beim Messengerdienst Telegram, wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken hervorgeht, die der Zeitung „Rheinische Post“ vorlag. Demnach ruft die Gruppierung bundesweit unter anderem zu Demonstrationen und Veranstaltungen gegen Einschränkungen der Grundrechte auf. Wie die Zeitung weiter berichtet, würden sich an den Protesten auch sogenannte Reichsbürger, Selbstverwalter sowie Rechtsextremisten beteiligen.

„Nachdem Rechtsextremisten unterschiedlicher Organisationen und Spektren ihre Demonstrationstätigkeit nach einer Pandemie-bedingten mehrwöchigen Pause wiederaufgenommen haben, rufen mehrere rechtsextremistische Protagonisten nun auch dazu auf, sich an Demonstrationen gegen die Beschränkungsmaßnahmen zu beteiligen“, schreibt das Bundesinnenministerium nach Angaben der “Rheinischen Post”.  In diesem Zusammenhang fänden sich demnach fremdenfeindliche Argumentationen wie die Behauptung, „eine jüdische Elite habe die Pandemie bewusst hervorgerufen“.

Erstaunliche Vereinbarung: Widersacher Maduro und Guaidó mit Schulterschluss in Corona-Krise

04.19 Uhr: In Venezuela haben sich Staatschef Nicolás Maduro und sein Widersacher Juan Guaidó auf ein gemeinsames Vorgehen in der Corona-Krise verständigt. Maduro und Guaidó wollen zusammen und unter Beteiligung der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation nach Finanzmitteln zur Bekämpfung des Coronavirus suchen, hieß es in einer am Dienstag im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung.

Die Vereinbarung zwischen dem Präsidenten und dem Oppositionschef ist erstaunlich, da beide seit mehr als einem Jahr in einen erbitterten Machtkampf verstrickt sind. Guaidó beansprucht das Amt des Staatschefs für sich. Anfang 2019 rief er sich zum Übergangspräsidenten aus.  

Maduro und Guaidó legten der Erklärung zufolge auch gemeinsame Prioritäten bei der Bekämpfung der Pandemie fest. Dazu gehöre die angemessene Behandlung von Infizierten. Schon vor Verlesen der Erklärung im Fernsehen hatte Guaidós Team mitgeteilt, dass es einen “Plan der technischen Zusammenarbeit” in der von der Pandemie ausgelösten “humanitären Krise” gebe.

IW-Studie: Corona-Krankenstand kostet Arbeitgeber 1,6 Milliarden Euro

01.29 Uhr: Wegen des sprunghaften Anstiegs des Krankenstands in der Corona-Krise müssen die Arbeitgeber im laufenden Jahr rund 1,6 Milliarden Euro zusätzlich für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bezahlen. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die der Zeitung „Rheinische Post“ vorlag. Der Krankenstand der Beschäftigten war seit Anfang März außergewöhnlich stark gestiegen.

Das Institut führt dies nach Angaben der Zeitung vor allem auf die vom 9. März bis Ende Mai geltende Sonderregelung der telefonischen Krankschreibungen zurück.  Der von der gesetzlichen Krankenversicherung festgestellte Krankenstand war demnach daraufhin von 4,5 Prozent der Versicherten am 1. März auf 6,5 Prozent am 1. April in die Höhe geschnellt.  Die Arbeitgeber müssten dadurch bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall einen corona-bedingten Sondereffekt von zusätzlich 1,6 Milliarden Euro schultern. „Zum Jahresende drohen damit die Kosten der Entgeltfortzahlung bei Krankheit auf knapp 69 Milliarden Euro zu steigen“, heißt es in der Studie laut “Rheinische Post”.

Nach neun Stunden Beratung: Koalitionsspitzen vertagen Verhandlungen über Konjunkturpaket

23.31 Uhr: Die Spitzen der schwarz-roten Koalition haben ihre Beratungen über das milliardenschwere Paket zur Stärkung der Konjunktur am späten Dienstagabend nach rund neun Stunden vertagt. Wegen des großen Beratungsbedarfs soll an diesem Mittwoch gegen 10.00 Uhr nach der Kabinettssitzung weiterverhandelt werden. Einige der strittigsten Punkte wie eine mögliche Prämie beim Autokauf oder Hilfen für die Kommunen wie eine Altschuldenregelung sollten erst am Ende beraten werden. Über mögliche Verständigungen bei Einzelthemen wurde zunächst nichts bekannt – am Ende solle ein Gesamtpaket vorgelegt werden, hieß es am Dienstagabend.

Spanien meldet zweiten Tag in Folge ohne Corona-Tote

21.57 Uhr: Zum zweiten Tag in Folge hat Spanien keinen einzigen Corona-Toten registriert. Das Gesundheitsministerium teilte am Dienstag mit, in den vergangenen 24 Stunden sei in dem Land erneut niemand an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Am Montag hatte es in Spanien erstmals seit dem 3. März keinen Todesfall durch das neuartige Coronavirus gegeben.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums starben in der vergangenen Woche insgesamt 34 Covid-19-Patienten. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in Spanien erhöhte sich damit auf 27.127. Insgesamt wurden in dem Land seit Beginn der Pandemie fast 240.000 Infektionen registriert.

Der Leiter des Koordinationszentrums für Gesundheitsnotfälle, Fernando Simon, sagte vor Journalisten, oberste Priorität sei es nun, wachsam zu sein und Neuinfektionen so schnell wie möglich festzustellen. Das gelänge den Gesundheitsbehörden, betonte Simon. 

Spanien war über mehrere Wochen eines der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder weltweit. In dem Land galten äußerst strenge Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, die nun Schritt für Schritt gelockert werden.

TOP-NEWS: Hunderte DPD-Mitarbeiter nach Corona-Ausbruch in Paketzentrum getestet

21.25 Uhr: Nach mehreren Corona-Fällen in einem Duisburger DPD-Paketzentrum hat die Feuerwehr rund 400 Beschäftigte des Unternehmens auf das Virus getestet. Zuvor waren bei sieben Mitarbeitern am Standort Corona-Infektionen bestätigt worden, wie Unternehmenssprecher Peter Rey am Dienstag sagte. Zuvor hatte die “Westdeutsche Allgemeine Zeitung” berichtet.

Bei den sieben Infizierten handelt es sich Rey zufolge nicht um Paketzusteller, sondern um Mitarbeiter im Paketumschlag, die im Sortierzentrum arbeiten. Bei ihnen seien im Laufe der vergangenen drei Wochen Infektionen nachgewiesen worden. Neben den Infizierten sind demnach etwa 15 weitere Beschäftigte vorsorglich in Quarantäne. Insgesamt hat DPD am Standort Duisburg-Hüttenheim den Angaben nach etwa 1000 Beschäftigte.

Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, sagte Rey. Ergebnisse lagen am Dienstagabend noch nicht vor.

In der Vergangenheit hatten sich bereits in einem DPD-Depot im Kreis Heinsberg Dutzende Mitarbeiter infiziert.

TOP-NEWS: R-Wert in Berlin springt auf 1,95: Erste Corona-Ampel schaltet wieder auf Rot

20.56 Uhr: In Berlin ist die Reproduktionszahl, auch R-Wert genannt, auf 1,95 gesprungen. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Schnitt rund zwei weitere Personen ansteckt. Weil der R-Wert in Berlin nun drei Tage infolge über der kritischen Marke von 1,2 liegt, schaltet die erste von drei Corona-Ampeln nun auf Rot.

Berlin hat zur Regelung der Corona-Maßnahmen ein eigenes Ampel-System eingeführt. Dieses besteht aus drei Ampeln (R-Wert, Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern, Anteil der belegten Intensivbetten). Sind zwei Ampeln gleichzeitig rot, will der Berliner Senat die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wieder verstärken.

Liegt der R-Wert unter 1,1, bleibt die erste Corona-Ampel grün. Liegt er drei Tage nacheinander über 1,1, springt sie auf Gelb. Liegt der R-Wert an drei aufeinander folgenden Tagen über 1,2, springt die Corona-Ampel auf Rot.

Ähnlich verhält es sich bei den anderen Ampeln. Bei weniger als 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern bleibt die Ampel grün. Steigt der Wert über 20, springt die Ampel auf Gelb. Steigt der Wert über 30, springt sie auf Rot.

Sind weniger als 15 Prozent der Intensivbetten belegt, bleibt die Ampel auf Grün. Steigt die Belegung auf über 15 Prozent, springt die Ampel auf Gelb. Steigt die Belegung wiederum auf über 25 Prozent, springt die Corona-Ampel auf Rot.

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TOP-NEWS: Vier Bundesländer ohne Neu-Infektionen – R-Wert fällt wieder unter 1

20.03 Uhr: In Deutschland sind bislang 182.313 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat FOCUS Online auf Grundlage der Meldungen der Landesgesundheits- und Sozialministerien berechnet. Vier Bundesländer haben am Dienstag keine Neu-Infektionen gemeldet – Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. Bislang sind 8533 Menschen in Deutschland an den Folgen des Coronavirus gestorben. 166.400 Menschen sind laut Robert-Koch-Institut genesen. Die Zahl der aktiven Fälle liegt somit bei rund 7400. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 0,89 – und damit wieder unter der kritischen Marke von 1. Ein Infizierter steckt somit weniger als eine weitere Person an. Am Montag lag die Reproduktionszahl noch bei 1,2.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 182.313, 8.533 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 34.787 (1760 Todesfälle)
  • Bayern: 47.298 (2472 Todesfälle)
  • Berlin: 6873 (198 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3.286 (170 Todesfälle)
  • Bremen: 1448 (42 Todesfälle)
  • Hamburg: 5096 (225 Todesfälle)
  • Hessen: 10.060 (480 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 761 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 12.069 (599 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 38.081 (1598 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6700 (230 Todesfälle)
  • Saarland: 2716 (165 Todesfälle)
  • Sachsen: 5304 (210 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1708 (55 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3106 (146 Todesfälle)
  • Thüringen: 3020 (163 Todesfälle)

Gesamt (Stand 02.06., 20.00 Uhr): 182.313 (8533 Todesfälle)

Vortag (Stand 01.06., 19.29 Uhr): 182.055 (8521 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 166.400.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,89 (Stand 02.06.)

Schon ab Morgen: Italien öffnet seine Grenzen wieder für Urlauber

19.20 Uhr: Italiens Grenzen sind ab Mittwoch wieder für Urlauber offen. Nach rund drei Monaten mit strengen Corona-Beschränkungen gilt die Reisefreiheit für Menschen aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz. Eine Virus-Quarantäne von zwei Wochen entfällt. Vorher durften Ausländer nur mit triftigem Grund, wie etwa Arbeit, einreisen.

Außerdem dürfen die Italiener selbst wieder unbeschränkt zwischen den 20 Regionen hin- und herfahren. Das Verlassen der eigenen Region war bisher noch stark eingeschränkt. Bisher duften zum Beispiel Menschen aus Rom nur ausnahmsweise in die Toskana fahren. Sie mussten dann eine schriftliche Selbsterklärung über ihre wichtigen Gründe parat haben.

Italien ist von der Corona-Pandemie in Europa früh und besonders hart getroffen worden. Bisher starben dort seit Februar rund 33.500 Menschen an oder mit der Covid-19-Krankheit. Am 10. März hatte die Regierung in Rom strenge Ausgangs- und Reisebeschränkungen verhängt. Diese Regeln wurden in mehreren Schritten gelockert. Die Ansteckungszahlen sind stark gesunken – sie lagen zuletzt teils unter den Werten in Deutschland.

Die Öffnung der Grenzen für europäische Touristen und die Bewegungsfreiheit innerhalb Italiens sind weitere Schritte in Richtung Normalität. Die Schulen sollen allerdings noch bis September geschlossen bleiben.

Italien wirbt in Deutschland stark um Touristen. Allerdings fliegen viele Fluggesellschaften das Land noch nicht so regelmäßig an wie früher. In Deutschland gilt zudem eine Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen. Diese könnte nach bisherigen Überlegungen am 15. Juni enden.

 

Weitere Meldungen zum Coronavirus aus diesem News-Ticker finden Sie auf der nächsten Seite.

 

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