Covid-19 News: China kämpft gegen zweite Welle – offenbar neuer Virus-Typ

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Die Covid-19-Pandemie hält die Welt weiter in Atem. Bereits mehr als 7,5 Millionen Menschen haben sich weltweit mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 186.251 davon in Deutschland – wo es immer wieder zu lokalen Ausbrüchen kommt. Alle Meldungen zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Covid-19-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Ein Bundesland sticht bei Neu-Infektionen hervor – R-Wert steigt erneut leicht (21.57 Uhr) +++ Spahn richtet Ischgl-Appell an deutsche Urlauber (20.07 Uhr) +++ Nach neuem Corona-Ausbruch geht China in den “Kriegszustand” (18.44 Uhr) +++ Ein Toter und Verletzte bei illegalen Raves in England (17.56 Uhr) +++

TOP-NEWS: Ein Bundesland sticht bei Neu-Infektionen hervor – R-Wert steigt erneut leicht

21.57 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen beträgt 223 im Vergleich zum Vortag. Besonders Nordrhein-Westfalen sticht bei mit 96 Fällen bei den Neu-Infektionen hervor. Dazu meldeten die verschiedenen Landesgesundheits- und Sozialministerien insgesamt sieben neue Todesfälle in Deutschland. Aus den Ländern Baden-Württemberg, Bremen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt wurden keine aktuellen Neuinfektionszahlen gemeldet (Stand 14.06., 21.44 Uhr).

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag knapp über der kritischen Marke von 1,0 bei 1,05 und ist damit erneut leicht gestiegen. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 1,02 gelegen.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 186.251, 8.766 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 35.094 (1.805 Todesfälle)*
  • Bayern: 47.629 (2.537 Todesfälle)
  • Berlin: 7.321 (208 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3.323 (172 Todesfälle)
  • Bremen: 1.574 (45 Todesfälle)*
  • Hamburg: 5.143 (227 Todesfälle)
  • Hessen: 10.324 (491 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 782 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 12.869 (616 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 39.231 (1.645 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6.832 (231 Todesfälle)
  • Saarland: 2.753 (170 Todesfälle)
  • Sachsen: 5.342 (218 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1.735 (56 Todesfälle)*
  • Schleswig-Holstein: 3.120 (151 Todesfälle)*
  • Thüringen: 3.169 (174 Todesfälle)

*die Landesgesundheits- und Sozialministerien dieser Länder gaben am heutigen Tag keine aktuellen Neuinfektionszahlen bekannt

Gesamt (Stand 14.06, 21.42 Uhr): 186.251 (8.766 Todesfälle)

Vortag (Stand 13.06, 21.07 Uhr): 186.028 (8.759 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 172.200.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 1,05 (Stand 14.06.)

 

Putin: Russland hat Covid-19-Pandemie besser im Griff als die USA

20.16 Uhr: Russland hat die Corona-Pandemie nach Auffassung von Präsident Wladimir Putin besser im Griff als die USA. “Wir kommen, so Gott will, langsam und mit minimalen Verlusten aus der Coronavirus-Situation heraus, in den Staaten passiert das so nicht”, sagte Putin am Sonntag im russischen Staatsfernsehen mit Blick auf die USA.

Die Pandemie habe in den USA “tiefliegende interne Krisen” offengelegt. Er kritisierte einen Mangel an starker Führung in den USA, wo Präsident Donald Trump eine Richtung vorgebe, die Gouverneure der Bundesstaaten aber entschieden, was getan werde. Den Interessen von Gruppen und Parteien werde eine höhere Priorität eingeräumt als der Gesellschaft und dem Volk. 

In Russland arbeiteten Regierung und regionale Politiker dagegen “als Team”, sagte Putin weiter. Niemand würde Vorgaben des Präsidenten missachten oder diese in Frage stellen. Putin verwies auf die nördliche Kaukasus-Region Dagestan, die von der Pandemie besonders schwer getroffen wurde. “Das ganze Land eilte zu Hilfe”, sagte Putin.

Russland ist weltweit derzeit das am drittstärksten von der Pandemie betroffene Land hinter den USA und Brasilien. Offiziellen Angaben zufolge wurden knapp 530.000 Infektionen und knapp 7000 Todesfälle registriert. In den USA gibt es bereits mehr als zwei Millionen Infizierte und über 115.000 Tote. Die russischen Zahlen werden allerdings angezweifelt, es gibt Vorwürfe, die Zahlen seien zu niedrig. Zuletzt änderte Russland seine Zählweise, um nicht nur Todesfälle mit in die Statistik einfließen zu lassen, bei denen das Virus als Haupt-Todesursache festgestellt wurde.

TOP-NEWS: Spahn richtet Ischgl-Appell an deutsche Urlauber

20.07 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Deutschen aufgefordert, trotz der Aufhebung der Reisewarnung für 27 europäische Länder beim Reisen Vorsicht walten zu lassen. Jeder müsse sich überlegen, ob es jetzt eine weite Reise sein müsse, sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend im “Bericht aus Berlin” der ARD. “Muss ich jetzt nach Lissabon, oder kann das vielleicht auch noch ein wenig warten”, fragte Spahn. Er verwies auf Ischgl in Österreich, von wo aus das Virus im Winter europaweit Verbreitung fand. “Jetzt darf nicht Ballermann sozusagen das nächste Ischgl werden.” Spahn fügte hinzu: “Party feiern – würde ich mal sagen – ist dieses Jahr weniger angesagt.”

Nach drei Monaten wird die weltweite Reisewarnung für Touristen am Montag für den größten Teil Europas aufgehoben. Ab Mitternacht will das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite nicht mehr vor Reisen in voraussichtlich 27 Länder warnen. Dazu zählen Haupturlaubsländer der Deutschen wie Italien, Österreich, Griechenland, Frankreich und Kroatien. Gleichzeitig fallen am Montag die letzten noch verbliebenen Kontrollen wegen der Corona-Pandemie an den deutschen Grenzen weg.

TOP-NEWS: Nach Ausbruch geht China in den “Kriegszustand” – offenbar neuer Virus-Typ

18.44 Uhr: Die Behörden sprechen von “Kriegsmechanismus” – und entsprechend sieht es am Sonntag rings um den Frischmarkt Xinfadi im Süden Pekings aus: Bei einem Krisentreffen wurden die Behörden der chinesischen Hauptstadt aufgefordert, in den “Kriegszustand” zu gehen, um einen zweiten Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 zu verhindern. Hunderte Polizisten und Paramilitärs sind in den Straßen des Stadtviertels Fengtai unterwegs. Der Zugang zu dem riesigen Markt, der als Ausgangspunkt dutzender neuer Corona-Infektionsfälle in der Hauptstadt gilt, ist abgeriegelt und wird streng kontrolliert. Auf den Straßen der angrenzenden Wohnviertel ist kaum jemand unterwegs, weil die Behörden eine drastische Ausgangssperre verhängt haben.

Normalerweise läuft über den Xinfadi-Markt ein Großteil der Versorgung der chinesischen Hauptstadt mit frischem Fleisch, Fisch und Gemüse. Nun aber wird er zum Symbol für die Angst vor einer zweiten Infektionswelle: Am vergangenen Donnerstag war in Peking erstmals seit zwei Monaten wieder ein Corona-Infektionsfall festgestellt worden. Bei dem Infizierten handelte es sich um einen Besucher des Marktes, der in letzter Zeit nicht gereist war.

 

Innerhalb weniger Tage verbreitete sich das Virus, auch in Regionen außerhalb Pekings wurde es getragen: Am Sonntag mussten die Behörden die landesweit höchste Zahl an Neuinfektionen seit zwei Monaten vermelden. Von den landesweit 57 neuen Fällen traten 36 in Peking auf, diese ließen sich alle zum Xinfadi-Markt zurückverfolgen.

Das neu entdeckte Virus ist nach einer vorläufigen Sequenzierung des Genstamms anders als der Typ, der das Land vorher heimgesucht hat, wie Zeng Guang, Epidemiologe des Gesundheitsamtes nach Angaben der “Global Times” vom Sonntag berichtete. Die Ergebnisse sollen mit Analysen aus anderen Länder verglichen werden, um die Herkunft zu ermitteln.

Im Kampf gegen die neue Ausbreitung des Virus setzen die chinesischen Behörden auf drastische Ausgangssperren: Rings um den Markt wurden mehrere Wohngebiete abgeriegelt. Entsprechend menschenleer sind am Sonntag die meisten Straßen. Einsam lehnt eine Leiter an der Umgrenzungsmauer zu einem der abgeriegelten Wohnkomplexe. Nur selten kommt jemand vorbei und versorgt schnell über die Leiter in dem Komplex festsitzende Angehörige und Freunde mit Lebensmitteln.

Covid-19-Pandemie: Ein Toter und Verletzte bei illegalen Raves in England

17.56 Uhr: Trotz Corona wurde gefeiert: Bei zwei illegalen Raves mit Tausenden Teilnehmern im Nordwesten Englands hat es einen Toten und mehrere Verletzte gegeben. Nach einer Party in Droylsden nahe Manchester starb laut Polizei ein 20-Jähriger mutmaßlich an einer Drogenüberdosis. Bis zu 4000 Menschen hatten sich dort am Samstag zu dem Rave versammelt. Im Raum Carrington waren es 2000 Leute. Dort ermittelt die Polizei nach der Vergewaltigung einer 18 Jahre alten Frau. Bei verschiedenen Messerattacken wurden drei Menschen verletzt, einer davon lebensgefährlich. “Diese Raves waren illegal, und ich verurteile, dass sie stattgefunden haben. Sie waren klar ein Verstoß gegen die Coronavirus-Gesetze und Regeln, und sie hatten tragische Folgen”, sagte der stellvertretende Polizeichef Chris Sykes am Sonntag.

Bayern für Ende von Corona-Pause bei Abschiebungen

16.07 Uhr: Angesichts sinkender Corona-Infektionen rechnet Bayerns Innenminister Joachim Herrmann für die zweite Jahreshälfte mit der Wiederaufnahme von Abschiebeflügen.

 “Wir haben durch die Corona-Krise neue Rahmenbedingungen. De facto sind derzeit die Flüge eingestellt, da auch die Herkunftsländer wegen der Infektionsgefahr Rückführungen kaum akzeptieren”, sagte der CSU-Politiker am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Er gehe aber davon aus, dass sich das im zweiten Halbjahr wieder lockern werde. “Der Luftverkehr insgesamt wird ja wieder intensiviert.” Von Mittwoch bis Freitag konferieren die Innenminister von Bund und Ländern in Erfurt.

Perspektivisch muss es aus Herrmanns Sicht auch wieder Abschiebungen nach Syrien geben. Bei der anstehenden Innenminister-Konferenz sei eine Verlängerung des Abschiebestopps zwar noch unvermeidbar. “Unserer Meinung nach müssen insbesondere Straftäter aber auch wieder nach Syrien zurückgeführt werden können”, betonte er. “In Zukunft werden wir aber eine Differenzierung durchführen müssen. So muss etwa ein straffällig gewordener Syrer, der bekennender Anhänger des Assad-Regimes ist, auch wieder nach Damaskus gebracht werden können.”

Spanien öffnet Grenzen für Touristen doch schon früher

15.25 Uhr: Spanien will seine Grenzen früher als geplant für Reisende aus der EU öffnen. Mit Ausnahme von Portugal fielen die Grenzkontrollen gegenüber allen EU-Ländern ab dem 21. Juni weg, erklärte Regierungschef Pedro Sánchez am Sonntag in einer Fernsehansprache. Für Portugal bleiben die Kontrollen demnach bis zum 1. Juli bestehen, wie es ursprünglich auch für alle anderen EU-Länder geplant war. 

Am 21. Juni endet der wegen der Corona-Pandemie verhängte Ausnahmezustand in Spanien. Spanien war zeitweise eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder der Welt. Über mehrere Wochen galt eine strikte Ausgangssperre. 

Auf die Balearen sollen die ersten deutschen Touristen bereits ab Montag wieder reisen dürfen. Im Zuge eines Pilotprojekts sollen nach Angaben der Regionalregierung in Palma de Mallorca fast 11.000 deutsche Urlauber einreisen.

TOP-NEWS: 112 Corona-Infektionen bei Kirche in Bremerhaven – ein Todesfall

13.49 Uhr: Die Corona-Infektionswelle unter Mitgliedern einer evangelischen Freikirche in Bremerhaven betrifft inzwischen mindestens 112 Menschen auch im angrenzenden Kreis Cuxhaven. Wie die Stadt Bremerhaven am Sonntag mitteilte, ist ein 75-jähriger Angehöriger der Kirchengemeinde am Donnerstag zu Hause an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Der alarmierte Rettungsdienst konnte dem vorerkrankten Mann nicht mehr helfen. Die Infektion des Mannes mit dem Virus Sars-Cov-2 war zuvor nicht bekannt und bestätigte sich erst bei einer nachträglichen Untersuchung. Das Gesundheitsamt sucht nun nach den Kontaktpersonen des Mannes.

Der Freikirche in Bremerhaven gehören vor allem kinderreiche russlanddeutsche Familien an. Sie führen nach Berichten aus der Stadt ein abgeschiedenes Leben – geprägt auch durch die Erfahrung, dass sie als Christen und nationale Minderheit in der Sowjetunion verfolgt wurden. Als sich Infektionen zu häufen begannen, suchten Behördenvertreter die Familien auf und forderten sie auf, sich testen zu lassen und die Quarantäne einzuhalten. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde das Virus vermutlich nicht in Gottesdiensten übertragen, sondern bei sozialen Kontakten der Gemeindemitglieder untereinander.

Covid-19-Pandemie: Griechenland läutet die Urlaubssaison ein

12.21 Uhr: Nach wochenlangen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie hat Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis die Urlaubssaison für eröffnet erklärt. “Der griechische Tourismus ist zurück”, sagte Mitsotakis am Samstag bei einem Besuch auf der bei Urlaubern beliebten Insel Santorin. Ab Montag dürfen Reisende aus rund 30 Ländern wieder nach Griechenland einreisen. Wegen der Corona-Pandemie gelten strenge Abstandsregen.

In den Ferienregionen sei gewährleistet, dass die Abstandsregeln eingehalten werden könnten, sagte Mitsotakis. “Wir wollen, dass die Besucher sich sicher fühlen.” Sein Anliegen sei es nicht, Griechenland zum “Reiseziel Nummer eins” in Europa, sondern “zum sichersten Reiseziel in Europa” zu machen. 

Im internationalen Vergleich hat Griechenland bislang relativ wenige Corona-Fälle verzeichnet, landesweit starben 183 Menschen an den Folgen ihrer Infektion. Bei einem Besuch des Krankenhauses in der Hafenstadt Fira sprach Mitsotakis erneut vom “Erfolg” seiner Regierung bei der Bewältigung “der ersten Welle der Pandemie”.

In seiner Rede an der berühmten archäologischen Ausgrabungsstätte Akrotiri räumte Mitsotakis zugleich die “erheblichen” Auswirkungen der Pandemie auf die enorm wichtige Tourismusindustrie im Land ein. Voraussichtlich werde nur ein “Bruchteil” jener 33 Millionen Touristen nach Griechenland kommen, die im vergangenen Jahr auf dem Festland oder den Inseln Urlaub gemacht haben. “Die ehrliche Antwort ist: Ich weiß nicht, wie groß der tatsächliche Einfluss auf das Bruttoinlandsprodukt sein wird”, sagte der Regierungschef.

Griechenland öffnet am Montag zunächst die Flughäfen in Athen und Thessaloniki für internationale Flüge aus rund 30 Ländern. Die Regionalflughäfen sollen ab dem 1. Juli geöffnet werden.

Lauterbach vor Großdemo: Ideale Bedingungen für Virus-Verbreitung

11.38 Uhr: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat vor den bundesweiten “Unteilbar”-Demonstrationen an diesem Sonntag vor einer massenhaften Ansteckung mit dem Coronavirus gewarnt. “Die Abstände werden im Zweifel nicht eingehalten, da wird gerufen und skandiert auf engem Raum – das sind ideale Bedingungen für eine Verbreitung des Virus durch Superspreader”, sagte er dem Berliner “Tagesspiegel” (Sonntag). Das Ziel, ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung sowie für Klimaschutz und Gleichberechtigung zu setzen, teile er. Doch Berlin, wo die größte Demonstration erwartet wird, riskiere, “die erste Stadt in Deutschland mit großen Corona-Hotspots” zu werden.

Auch Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) warnte im “Tagesspiegel”: “Wir müssen uns weiter gegen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung starkmachen. Wir müssen am Wochenende und auch in den kommenden Wochen aber weiter rücksichtsvoll sein und aufeinander achtgeben.” Man dürfe das Erreichte nicht verspielen.

Das Bündnis “Unteilbar” will ab 14 Uhr eine neun Kilometer lange Menschenkette durch Berlin zum Brandenburger Tor bilden. Wegen der Corona-Pandemie sollen die Menschen Mund-Nasen-Schutz tragen und Abstand halten.

TOP-NEWS: Offizielle Corona-Warn-App startet am Dienstag

11.17 Uhr: Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wird am Dienstag vorgestellt und freigeschaltet. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag in Berlin. Letzte Tests seien gut verlaufen, hieß es.

Mit der App sollen die Corona-Infektionsketten besser erkannt werden. Sie soll dafür sorgen, dass bei einer Lockerung für das öffentliche Leben die Ausbreitung des Coronavirus nicht wieder stark zunimmt.

Nach weiteren Informationen soll die App von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Innenminister Horst Seehofer (CSU), Vertretern der an der Entwicklung beteiligten Unternehmen T-Systems und SAP sowie Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) vorgestellt werden.

Besitzer eines geeigneten Smartphones können freiwillig entscheiden, ob sie die Warn-App installieren wollen oder nicht. Die App kann auch nachträglich wieder deaktiviert oder deinstalliert werden.

Die App misst über den Kurzstreckenfunk Bluetooth, ob sich Anwender der App über einen Zeitraum von 15 Minuten oder länger näher als ungefähr zwei Meter gekommen sind. Dabei werden stoßweise alle zweieinhalb bis fünf Minuten anonymisierte Identifikationsnummern übertragen. Der Ort der Begegnung wird dabei nicht erfasst. Wird ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet und diese Information in der App geteilt, werden die anderen Anwender informiert, dass sie sich in der Vergangenheit in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben.

Bei der App wurde ein mehrstufiges Datenschutzkonzept umgesetzt. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber lobte es als “datenschutzfreundliche Lösung”. Grüne und Linke hatte darüber hinaus eine eigene gesetzliche Grundlage für die App gefordert, um Diskriminierungen bei Alltagsgeschäften für Menschen zu verhindern, die die App nicht einsetzen wollen.

Kanzleramtsminister Braun warnt vor Reise-Risiken wegen Covid-19

10.25 Uhr: Kanzleramtsminister Helge Braun hat vor den Infektionsgefahren durch die bevorstehende Reisesaison gewarnt. “Wenn Urlaubsrückkehrer aus einem Hotspot sich in ganz Deutschland verteilen würden und wir die Infektionsketten nicht erkennen könnten: Dann kommen wir sehr schnell wieder in eine Situation, in der wir bundesweite Maßnahmen ergreifen müssten”, sagte der CDU-Politiker der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Es sei jedoch die “Top Priorität” der Regierung, dass so etwas nicht wieder geschehe. Dazu dient nach Brauns Worten auch die Corona-Warn-App, die in den nächsten Tagen vorgestellt werden soll. Damit können Kontaktpersonen automatisch benachrichtigt werden, wenn ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet wird.

TOP-NEWS: Covid-19-Patient soll für Behandlung über eine Million Dollar zahlen

08.37 Uhr: Nach rund zweimonatiger Behandlung seiner schweren Covid-19-Erkrankung hat eine Klinik in der Nähe von Seattle einem 70-jährigen US-Bürger eine Rechnung von über einer Million Dollar präsentiert. Ihm sei das Herz “beinahe zum zweiten Mal stehengeblieben”, als er die 181 Seiten starke Rechnung in Höhe von 1.122.501,04 Dollar (rund 997.000 Euro) erhalten habe, sagte Michael Flor am Samstag der “Seattle Times”.

Flor war am 4. März mit Covid-19 ins Krankenhaus “Swedish Issaquah Campus” in Seattle eingeliefert worden. Ihm ging es so schlecht, dass die Krankenschwestern ihm eines Abends das Telefon halten mussten, damit er von seiner Frau und seinen beiden Kindern Abschied nehmen konnte. Doch er erholte sich wieder und konnte am 5. Mai die Klinik unter den Jubelrufen seines Pflegepersonals wieder verlassen.

Die Rechnung kam später: Demnach sollte er unter anderem 9736 Dollar pro Tag auf der Intensivstation, 82.000 Dollar für den 29-tägigen Einsatz eines Beatmungsgeräts und 100.000 Dollar für seine Betreuung als akut gefährdeter Patient zahlen. 

Laut “Seattle Times” ist der 70-Jährige über Medicare, die Krankenversicherung für ältere Bürger in den USA, abgesichert. Allerdings werden weder er noch Medicare für die astronomische Summe aufkommen müssen, berichtete das Blatt und verweist auf die 100 Millionen Dollar, mit denen der US-Kongress Krankenhäuser für die Behandlung von Covid-19-Patienten entschädigen will.

TOP-NEWS: China meldet höchsten Anstieg bei Neuinfektionen seit April – Furcht vor neuer Covid-19-Welle

Sonntag. 14. Juni, 07.18 Uhr: China hat den höchsten Anstieg bei Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus seit April gemeldet. Binnen eines Tages seien 57 neue Infektionsfälle registriert worden, teilte die nationale Gesundheitskommission am Sonntag mit. 36 der Fälle traten demnach in der Hauptstadt Peking auf und wurden offenbar nicht aus dem Ausland eingeschleppt.

Auch in der nordöstlichen Provinz Liaoning gab es den Angaben zufolge zwei Infektionsfälle, die nicht aus dem Ausland eingeschleppt wurden. Bei diesen beiden Infizierten handelte es sich demnach um Kontaktpersonen von Patienten aus Peking.

In der Volksrepublik wächst derzeit die Angst vor einer zweiten Corona-Infektionswelle. Wegen dutzender Neuinfektionen in Peking hatten die Behörden am Samstag mehrere Wohngebiete im Süden der Hauptstadt abgeriegelt. Die Neuinfektionen stehen nach Behördenangaben im Zusammenhang mit einem nahegelegenen Fleischgroßmarkt. Auch neun Schulen und Kindergärten wurden wegen des neuen Krankheitsausbruchs geschlossen.

Die ursprünglich für kommenden Montag geplante Öffnung der Grundschulen wurde wegen des neuen Infektionsherds verschoben. Auch alle Sportveranstaltungen und sowie Gruppenreisen in andere Provinzen wurden abgesagt.

216 Neu-Infektionen – R-Wert steigt wieder über kritische Marke

21.45 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen beträgt 216 im Vergleich zum Vortag. Dazu meldeten die verschiedenen Landesgesundheits- und Sozialministerien insgesamt vier neue Todesfälle in Deutschland. Aus den Ländern Baden-Württemberg, Bremen und Sachsen-Anhalt wurden keine aktuellen Neuinfektionszahlen gemeldet.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag knapp über der kritischen Marke von 1,0 bei 1,02 (Datenstand 13.6. 0 Uhr). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 0,87 gelegen.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 186.251, 8.766 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 35.094 (1.805 Todesfälle)*
  • Bayern: 47.629 (2.537 Todesfälle)
  • Berlin: 7.321 (208 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3.323 (172 Todesfälle)
  • Bremen: 1.574 (45 Todesfälle)*
  • Hamburg: 5.143 (227 Todesfälle)
  • Hessen: 10.324 (491 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 782 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 12.869 (616 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 39.231 (1.645 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6.832 (231 Todesfälle)
  • Saarland: 2.753 (170 Todesfälle)
  • Sachsen: 5.342 (218 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1.735 (56 Todesfälle)*
  • Schleswig-Holstein: 3.120 (151 Todesfälle)*
  • Thüringen: 3.169 (174 Todesfälle)

*die Landesgesundheits- und Sozialministerien dieser Länder gaben am heutigen Tag keine aktuellen Neuinfektionszahlen bekannt

Gesamt (Stand 14.06, 21.42 Uhr): 186.251 (8.766 Todesfälle)

Vortag (Stand 13.06, 21.07 Uhr): 186.028 (8.759 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 172.200.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 1,05 (Stand 14.06.)

 

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