Covid-19 News: Erste Tests mit Impfstoff erfolgreich – 460 Neuinfektionen

0
110
Werbebanner

Live-Ticker zur Corona-Krise: Covid-19 News: Erste Tests mit Impfstoff erfolgreich, meldet deutsche Firma

Die Covid-19-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem. Weit mehr als 10 Millionen Menschen haben sich bisher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 194.335 davon in Deutschland – wo es immer wieder zu lokalen Ausbrüchen kommt. Aktuelle Neuigkeiten zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Covid-19-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: 460 Neuinfizierte in Deutschland, aber Zahl der aktiven Corona-Fälle sinkt beträchtlich  (21.13 Uhr) +++ Corona-Ausbruch in Greiz: 69 Klinik-Beschäftigte infiziert  (18.09 Uhr) +++ Pfizer und Biontech: Ergebnisse zu Impfstoffkandidat “ermutigend” (15.49 Uhr) +++ Bundesregierung trotzt USA: Kein Engpass bei Corona-Mittel Remdesivir (14.45 Uhr)

TOP-NEWS: 460 Neuinfizierte in Deutschland, aber Zahl der aktiven Corona-Fälle sinkt beträchtlich

21.13 Uhr: In Deutschland sind bislang 194.795 positive Corona-Tests gemeldet worden, wie Daten der Landesgesundheits- und Sozialministerien ergeben. Das sind 460 mehr als am Montag. Mecklenburg-Vorpommern meldete keine Neuinfektionen, das Saarland nur eine.

Bislang sind 8.962 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben – sechs Todesfälle kamen von Dienstag auf Mittwoch hinzu. Laut Robert Koch-Institut sind 179.800 Erkrankte inzwischen wieder genesen. Somit sind derzeit rund 6.033 Menschen akut infiziert (aktive Fälle). Die Zahl der akut Infizierten ist damit den dritten Tag in Folge gesunken – dieses Mal um beachtliche 245 Fälle.

Der Reproduktionswert (R) stieg jedoch leicht von 0,83 auf 0,86 – bleibt aber weiterhin unter der als kritisch zu betrachteten Marke von 1,0.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 194.795, 8.962 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 35.755 (1.838 Todesfälle)
  • Bayern: 48.454 (2.591 Todesfälle)
  • Berlin: 8.301 (214 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3.459 (171 Todesfälle)
  • Bremen: 1.673 (53 Todesfälle)
  • Hamburg: 5.206 (231 Todesfälle)
  • Hessen: 10.811 (507 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 803 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 13.548 (632 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 43.241 (1.683 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 7.027 (235 Todesfälle)
  • Saarland: 2.768 (173 Todesfälle)
  • Sachsen: 5.450 (222 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1.878 (59 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3.163 (152 Todesfälle)
  • Thüringen: 3.258 (181 Todesfälle)

Gesamt (Stand: 01.07.20, 19.10 Uhr): 194.795 (8.962 Todesfälle)

Vortag (Stand 30.06.20, 20.06 Uhr): 194.335 (8.957 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 179.800.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,86 (Stand 01.07.20)

Surftipp: Coronavirus – Reproduktionszahl und geglätteter R-Wert erklärt

TOP-NEWS: Corona-Ausbruch in Greiz: 69 Klinik-Beschäftigte infiziert

18.09 Uhr: Dutzende Beschäftigte des Greizer Kreiskrankenhauses sollen einem Medienbericht zufolge nachweislich mit dem Coronavirus infiziert gewesen sein. 69 von 575 Mitarbeitern seien bisher positiv auf das Virus getestet worden, berichtet die Wochenzeitung “Die Zeit” in ihrer neuen Ausgabe (Donnerstag). Pflegerinnen und Ärzte hegten den Verdacht, dass die tatsächliche Zahl noch höher liege, weil nur zurückhaltend auf eine Infektion getestet worden sei, hieß es. Auch wird der Fall eines Mannes geschildert, der nach einer Operation das Zimmer mit einem Covid-19-Patienten geteilt haben soll und ohne Test entlassen wurde – er sei Tage später ebenfalls an Covid-19 erkrankt.

Zudem habe es etliche Überlastungsanzeigen und Beschwerden seitens des Pflegepersonals gegeben, auf die aber nicht oder nur spät reagiert worden sei. Die Situation sei nach Einschätzung mehrerer Mitarbeiter zeitweise kaum noch unter Kontrolle gewesen, heißt es in dem Bericht. Laut Dienstanweisung habe auf der Corona-Station eine Pflegekraft für zehn Patienten sorgen müssen. Die Situation an dem kommunalen Krankenhaus sei mehrfach Thema im Krisenstab der Landesregierung gewesen. Die Geschäftsführung wollte sich zu den Vorwürfen auf Anfrage zunächst nicht äußern. Eine Sprecherin kündigte eine Stellungnahme am Donnerstagnachmittag an.

Der Kreis Greiz mit rund 98 000 Einwohnern war lange der größte Hotspot der Corona-Pandemie in Thüringen und hat mit hohen Infektionsraten auch bundesweit für Aufsehen gesorgt. Nach Zahlen des Landratsamtes sind bisher in dem Ostthüringer Landkreis 668 Menschen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden, 48 sind an oder mit einer solchen Infektion gestorben.

Corona-Comeback in Oberösterreich: Linz schließt Schulen für eine Woche

17.46 Uhr: Fast zeitgleich mit neuen Lockerungsschritten kommt es in Österreich wegen eines Corona-Clusters zu regionalen Einschränkungen. Im Raum Linz in Oberösterreich würden von Freitag an für eine Woche die Schulen, Kindergärten und Horte wieder geschlossen, sagte Ministerpräsident Thomas Stelzer (ÖVP) am Mittwoch in Linz. Außerdem werde eindringlich an alle Bürger in der Region appelliert, in geschlossenen Räumen wieder Masken zu tragen und Veranstaltungen möglichst zu meiden.

Das Bundesland reagiert damit auf einen deutlichen Anstieg der Coronainfektionen. Der Cluster sei nach bisherigen Erkenntnissen auf das Umfeld einer Freikirche zurückzuführen, so Stelzer. Einige Großfamilien mit mehreren Kindern hätten das Coronavirus verbreitet. Sie seien in Quarantäne. Die Polizei werde bei der Suche nach Kontaktpersonen helfen, hieß es.  

Insgesamt wurden in Österreich binnen 24 Stunden laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) 107 neue Coronafälle gemeldet. Das ist die höchste Zahl seit Mitte April. Die meisten gingen auf das Konto des Clusters in Oberösterreich. Es sei ein regionales Feuer und kein Flächenbrand, so Anschober. In Österreich sind aktuell rund 680 Menschen infiziert, etwa 60 sind in Kliniken, sechs davon auf der Intensivstation.

Covid-19 TOP-NEWS: Pfizer und Biontech: Ergebnisse zu Impfstoffkandidat “ermutigend”

15.49 Uhr: Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer haben erste Ergebnisse ihrer Tests in den USA für einen Impfstoff gegen das neue Coronavirus als “ermutigend” bezeichnet. Bei allen 24 Probanden, denen bei jeweils zwei Injektionen der Wirkstoffkandidat verabreicht worden war, seien nach vier Wochen Antikörper gegen Sars-CoV-2 festgestellt worden, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. Schwerwiegende Nebenwirkungen seien bei dem Wirkstoff nicht festgestellt worden. Biontech-Mitbegründer und -chef Ugur Sahin nannte die vorläufigen Daten sehr ermutigend. Sie zeigten, dass der Impfstoffkandidat “eine Immunantwort mit neutralisierenden Antikörpern im Menschen induzieren kann”.

Außer in den USA testet Biontech auch potenzielle Impfstoffe in Deutschland. Es hatte hierzulande als erstes Unternehmen die Genehmigung des Paul-Ehrlich-Instituts bekommen.

TOP-NEWS: Bundesregierung trotzt USA: Kein Engpass bei Corona-Mittel Remdesivir

14.45 Uhr: Die Bundesregierung rechnet auch nach dem Groß-Einkauf der USA nicht mit einem Engpass beim Corona-Mittel Remdesivir. Man habe sich das Medikament frühzeitig für die Therapie von Corona-Patienten gesichert, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch. Derzeit gebe es genügend Reserven. Mit der erwarteten Zulassung des Mittels für den europäischen Markt sei zudem die Verpflichtung für den Hersteller verbunden, “in angemessenem Umfang zu liefern”. Man gehe davon aus, dass die Firma dieser Verpflichtung nachkommen werde.

Die US-Regierung hat sich einen Großteil der bis September anvisierten Produktionsmenge von Remdesivir gesichert. Laut US-Gesundheitsministerium wurde der Kauf von Wirkstoff-Dosen für mehr als 500 000 Behandlungen vereinbart. Das entspreche 100 Prozent der geplanten Produktionsmenge für Juli sowie jeweils 90 Prozent für August und September. Remdesivir gilt als eines der aussichtsreichsten Medikamente bei schweren Corona-Symptomen.

Erst vergangene Woche hatte die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA eine Zulassung für das Mittel unter Auflagen in Europa empfohlen. Eine Entscheidung durch die EU-Kommission wird noch diese Woche erwartet. Remdesivir wurde ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt, zeigte hier aber eine zu geringe Wirkung. Es ist bislang in keinem Land der Welt uneingeschränkt als Medikament zugelassen.

Einzelhandel verzeichnet nach Lockerung der Corona-Einschränkungen historisches Umsatz-Plus

14.10 Uhr: Die deutschen Einzelhändler sind im Mai ganz unterschiedlich aus dem Corona-Tief gekommen. Im Vergleich zum April legten die Umsätze preisbereinigt (real) um starke 13,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf der Grundlage vorläufiger Zahlen berichtete. Das waren auch 3,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Dieser stärkste Anstieg seit Beginn der statistischen Zeitreihe im Jahr 1994 war aber höchst unterschiedlich verteilt. So verzeichnete der Internet- und Versandhandel gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 28,7 Prozent. Hingegen musste der gerade für die Innenstädte relevante Handel mit Textilien, Schuhen und Lederwaren starke Einbußen hinnehmen. Die Sparte verzeichnete im Mai einen um 22,6 Prozent verringerten Real-Umsatz. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres fehlen diesen Händlern 32,6 Prozent der Erlöse.

Covid-19 TOP-NEWS: USA kaufen weltweite Vorräte von Remdesivir auf

Mittwoch, 1. Juli, 06.07 Uhr: Die US-Regierung hat sich einen Großteil der bis September anvisierten Produktionsmenge des Corona-Mittels Remdesivir gesichert. Ein entsprechende Vereinbarung mit dem Biotech-Unternehmen Gilead Sciences sieht laut US-Gesundheitsministerium den Erwerb von Wirkstoff-Dosen für mehr als 500 000 Behandlungen vor. Das entspreche 100 Prozent der geplanten Produktionsmenge für Juli sowie jeweils 90 Prozent für August und September. Remdesivir gilt als eines der aussichtsreichsten Medikamente bei schweren Corona-Symptomen. Es kann Studien zufolge den Krankenhausaufenthalt bei Covid-19 verkürzen.

Zu der Frage, ob durch die Vereinbarung die Versorgung mit dem Wirkstoff in Europa gefährdet sei, wollte sich ein Gilead-Sprecher auf Anfrage am Mittwoch nicht äußern. Pharma-Experte Andrew Hill von der britischen Universität Liverpool sagte laut “Guardian“: “Sie (die USA) haben Zugriff auf einen Großteil des Medikaments, also bleibt nichts für Europa.”

Gilead vereinbarte nach eigenen Angaben mit der US-Regierung, dass nicht zugeteilte Teile der Produktion “für andere Verwendungszwecke, auch für Länder außerhalb der Vereinigten Staaten, bereitgestellt werden können”. Dazu werde man die Bedarfsmeldungen der Krankenhäuser engmaschig beobachten und alle zwei Wochen evaluieren, hieß es weiter.

Gerade erst hatte Gilead den Preis für den US-Markt festgesetzt. Eine fünftägige Behandlung mit Remdesivir werde bei Bestellung durch die US-Regierung 2340 Dollar (etwa 2000 Euro) pro Patient kosten. Dieser Nettobetrag sei auch für Deutschland geplant, hatte der Sprecher von Gilead in Deutschland, Martin Flörkemeier, am Dienstag gesagt.

Erst vergangene Woche hatte die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA eine Zulassung für das Mittel mit dem Handelsnamen Veklury unter Auflagen in Europa empfohlen. Eine Entscheidung durch die EU-Kommission wird noch diese Woche erwartet.

Remdesivir wurde ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt, zeigte aber eine zu geringe Wirkung. Es ist bislang in keinem Land der Welt uneingeschränkt als Medikament zugelassen.

Weitere Meldungen zum Coronavirus aus diesem News-Ticker finden Sie  auf der nächsten Seite.

 

FOCUS Online versorgt Sie täglich mit den wichtigsten Nachrichten direkt aus der Redaktion. Hier können Sie den Newsletter ganz einfach und kostenlos abonnieren.

 
 

Trumps Rückhalt in den USA zerbröselt: „Wenn morgen gewählt würde, hätte er keine Chance”

“Mandatspolitisch sind Sie nichts”: Neubauer fährt heftige Verbalattacke gegen Merz

lik, cvh, lau, ufe, fas, ter, sca, beb, pnh, flr, cba, mbe/mit Agenturmaterial


Coronacare

[Coustom ad_2]
Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

15 − 8 =