Covid-19 News: In Schweden höchste Todesrate seit Jahren – Impfpflicht gefordert

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News zur Coronavirus-Pandemie im Live-Ticker: Weltärztebund-Chef fordert Impfpflicht gegen Corona – wieder zwei Landkreise über Obergrenze

Die Coronavirus-Pandemie hält auch in Deutschland Medizin, Politik, Tourismus und Gesellschaft fest im Griff: Mehr als 4,8 Millionen Menschen haben sich weltweit mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, 175.672 davon in Deutschland. Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie aus Deutschland, Europa und der Welt finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Covid-19 in Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Erneut reißen zwei bayerische Landkreise die Obergrenze der Neuinfektionen (08.37 Uhr) +++ Schweden verzeichnet im April höchste Todesrate der vergangenen Jahre (06.29 Uhr) +++ Weltärztebund-Chef Montgomery fordert Impfpflicht gegen Corona (01.25 Uhr) +++

TOP-NEWS: Erneut reißen zwei bayerische Landkreise die Obergrenze der Neuinfektionen

08.37 Uhr: Es bleibt dabei: Weiterhin überschreiten deutschlandweit zwei Kreise die von der Bundesregierung in der Corona-Krise gesetzte Obergrenze von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Im Landkreis Coburg in Oberfranken liegt dieser Wert laut Daten des Robert-Koch-Instituts bei 61,0 – Tendenz fallend. 280 Corona-Fälle verzeichnete der Landkreis bisher und hatte 16 Tote zu verschmerzen.

In der kreisfreien Stadt Straubing in Bayern ist der Grenzwert mit 54,4 ebenfalls überschritten. Hier ereigneten sich 418 Corona-Infektionen bei 45 Todesfällen.

TOP-NEWS: Schweden verzeichnet im April höchste Todesrate der vergangenen Jahre

06.29 Uhr: Die Schweden gehen in der Corona-Krise den vielbeachteten Sonderweg. Kein echter Lockdown, viel Freizügigkeit und Eigenverantwortung. Angesichts der im Verhältnis hohen Todeszahlen für das 10,3 Millionen Einwohner starke skandinavische Land kommen immer mehr Zweifel auf. 10.458 Menschen sind im April gestorben – das ist die höchste Sterberate seit Jahren. Das teilte die schwedische Statistikbehörde mit.

„Wir müssen bis zum Dezember 1993 zurückgehen, um mehr Tote in nur einem Monat zu haben“, erklärte Tomas Johansson von der Statistikbehörde. Im gesamten Jahr 1993 verzeichnete Schweden mehr als 97.000 Todesfälle – die höchste Rate seit 1918, als auch in Schweden die Spanische Grippe grassierte. Eine offizielle Erklärung für die hohe Zahl der Todesfälle 1993 gibt es Johansson zufolge nicht. Allerdings wurde Schweden in jenem Jahr von einer Grippewelle heimgesucht.

Britischer Corona-Held „Captain Tom“ soll Ritterwürde bekommen

06.17 Uhr: Der durch seine Spenden-Sammelaktion für das britische Gesundheitspersonal zum Corona-Helden aufgestiegene Weltkriegsveteran Tom Moore soll in den Ritterstand erhoben werden. Premierminister Boris Johnson nominierte den 100-jährigen „Captain Tom“ für den Ehrentitel, wie die Regierung in London am Dienstag mitteilte.

Mit seiner Spendenaktion habe Moore „das ganze Land inspiriert“, erklärte Johnson. Der Veteran sei ein „Leuchtfeuer im Nebel des Coronavirus“. Formell wird die Ritterwürde von Königin Elizabeth verliehen, der Premierminister hat jedoch ein Vorschlagsrecht.

Der allgemein in Großbritannien als „Captain Tom“ bezeichnete frühere Hauptmann hatte sich nach einer Hüft-OP vorgenommen, bis zu seinem 100. Geburtstag 100 Mal mit seinem Rollator seinen 25 Meter langen Garten abzuschreiten und sich dafür sponsern zu lassen. Er hoffte, auf diese Art 1000 Pfund zusammenzubekommen – doch die Aktion fand derart viel Zuspruch, dass Moore einen Millionenbetrag für den nationalen Gesundheitsdienst NHS zusammen bekam.

Brasilien: Erstmals mehr als tausend Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden

05.42 Uhr: In Brasilien sind erstmals mehr als tausend Todesopfer der Corona-Pandemie innerhalb von 24 Stunden verzeichnet worden. Wie das Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte, wurden seit dem Vortag 1179 Todesfälle registriert. Experten erwarten, dass der Höhepunkt der Ausbreitung des neuartigen Virus in Brasilien erst im Juni erreicht wird.

Die Gesamtzahl der offiziell gezählten Todesfälle in Brasilien stieg damit auf 17.971. Die Zahl der verzeichneten Infektionen wuchs dem Ministerium zufolge um 17.408 neue Fälle auf 271.628. Bei den Infektionszahlen liegt Brasilien weltweit inzwischen auf dem dritten Rang hinter den USA und Russland. Das Land hatte sich am Montag in der Statistik vor Großbritannien gesetzt. Nach Schätzungen von Experten könnten die Infektionszahlen in Brasilien jedoch um das 15-fache höher sein als offiziell erfasst, man von einer gewaltigen Dunkelziffer ausgeht.

“So schnell wie möglich reagieren”: Lindner fordert “mutige Stufenpläne” für Schulen und Kitas

04.55 Uhr: FDP-Chef Christian Lindner hat mehr Tempo bei der Öffnung von Schulen und Kitas gefordert. “Wenn vier medizinische Fachgesellschaften dazu aufrufen, Kitas und Schulen vollständig zu öffnen, muss die Politik so schnell wie möglich reagieren”, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Mehrere Medizinerverbände, darunter der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, hatten sich in einer gemeinsamen Stellungnahme für eine umgehende Komplettöffnung von Kindergärten und Schulen ausgesprochen. “Nach Ansicht der Fachverbände sind Kinder keine starken Treiber der Pandemie. Daraus müssen wir die richtigen Schlussfolgerungen ziehen”, sagte Lindner.

Die Corona-Krise dürfe nicht länger auf dem Rücken von Kindern und Eltern ausgetragen werden. Es brauche “schleunigst kluge und mutige Stufenpläne”, wie Schulen und Kindergärten schneller zurück in den Unterricht geführt werden könnten. Die Länder entscheiden darüber in Eigenregie. In Sachsen sind Grundschulen und Kindergärten für alle seit Wochenbeginn wieder geöffnet. Andernorts gibt es in den Kitas weiterhin nur Notbetreuung. An den Schulen wechseln sich die Schüler momentan ab: Ein Teil lernt zu Hause, der andere bekommt Präsenzunterricht.

TOP-NEWS: Weltärztebund-Chef Montgomery fordert Impfpflicht gegen Corona

01.17 Uhr: Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat sich für eine Impfpflicht gegen das Coronavirus ausgesprochen. “Ich war für die Impflicht bei Masern. Ich bin auch hier für eine Impfpflicht”, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Bundesregierung hatte am Montag erneut betont, dass sie eine künftige Corona-Schutzimpfung nicht zur Pflicht machen will: “Es wird keine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben”, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer.

Noch existiert kein solcher Impfstoff. Weltweit gibt es laut dem Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa) aber mehr als 120 Impfstoffprojekte. Ob ein Impfstoff noch in diesem Jahr auf den Markt gebracht werden kann, gilt als fraglich.

Montgomery forderte, die deutsche Regierung müsse mit gesetzlichen Maßnahmen dafür sorgen, “dass nicht derjenige als Erster geimpft wird, der am meisten dafür zahlt”. “Als Erstes müssen die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und die Mitarbeiter in den Kliniken geimpft werden. Ich fürchte aber, dass auch hierzulande ein Schwarzmarkt entstehen wird.” Dazu komme ein anderes Problem, sagte Montgomery: “Es wird Leute geben, die sich nicht impfen lassen wollen. Infizieren sie sich, sind sie eine Gefahr für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Wir müssen deshalb möglichst viele Menschen impfen.”

US-Präsident Trump sieht hohe Corona-Fallzahl als “Auszeichnung”

Mittwoch. 20. Mai, 0.52 Uhr: US-Präsident Donald Trump kann der Vielzahl an nachgewiesenen Corona-Infektionen in den USA – mehr als 1,5 Millionen – etwas positives abgewinnen. Er betrachte es nicht als «schlechte Sache», dass es so viele nachgewiesene Infektionen im Land gibt. “Ich betrachte es in gewisser Hinsicht als gute Sache, weil es bedeutet, dass unsere Tests viel besser sind”, sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) im Weißen Haus. “Ich betrachte es als Auszeichnung, wirklich, es ist eine Auszeichnung.” Wenn man wie in den USA fast 14 Millionen Menschen teste, finde man auch mehr Fälle, sagte er. Trump stellt immer wieder heraus, dass in den USA viel mehr getestet wird als in anderen Ländern.

Fast jede dritte der fast 4,9 Millionen bestätigten Infektion weltweit entfällt auf die USA, wo rund 330 Millionen Einwohner leben. In keinem anderen Land gibt es mehr nachgewiesene Infektionen. Die Fallzahlen der einzelnen Länder lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und der erwarteten hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.

“In den nächsten Tagen”: Kurz kündigt Gegenentwurf zum Merkel-Plan an

22.37 Uhr: Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat einen Gegenentwurf mehrerer Länder zum deutsch-französischen Corona-Wiederaufbauplan für die europäische Wirtschaft angekündigt. “Wir glauben, dass es möglich ist, die europäische Wirtschaft anzukurbeln und dennoch eine Vergemeinschaftung der Schulden zu vermeiden”, sagte Kurz am Dienstag den “Oberösterreichischen Nachrichten”. Das Gegenpapier solle “in den nächsten Tagen” vorgelegt werden.

Österreich sei in Abstimmung mit den Niederlanden, Dänemark und Schweden – einer Gruppe von wirtschaftsstarken und sparsamen Ländern, “der wir uns zugehörig fühlen”, sagte der konservative Politiker. Diese Länder hatten sich vor der Corona-Krise schon gegen den Vorschlag der EU-Kommission für den mehrjährigen Finanzrahmen gestellt. “Wir wollen solidarisch sein mit Staaten, die besonders hart von der Krise getroffen wurden. Allerdings glauben wir, dass Kredite der richtige Weg sind, nicht Zuschüsse.”

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schlagen ein 500-Milliarden-Euro-Programm zur wirtschaftlichen Erholung der EU vor. Dies könnte vor allem von der Pandemie stark betroffenen Staaten wie Italien und Spanien Luft verschaffen. Der Plan muss allerdings von allen 27 EU-Staaten einstimmig beschlossen werden. Das Geld soll im Namen der EU am Kapitalmarkt aufgenommen werden und im Rahmen des mehrjährigen EU-Finanzrahmens als Hilfen an Krisenstaaten gehen.

Weitere Meldungen zum Coronavirus aus diesem News-Ticker finden Sie  auf der nächsten Seite.

 

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