Covid-19 News: Mehr Neu-Infizierte in Deutschland – Corona-Alarm an Schule

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Die Coronavirus-Pandemie hält auch in Deutschland Medizin, Politik, Tourismus und Gesellschaft fest im Griff: Mehr als vier Millionen Menschen haben sich weltweit bereits mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, 175.672 davon in Deutschland. Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie aus Deutschland, Europa und der Welt finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Covid-19 in Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: 175.672 Corona-Infektionen in Deutschland, 8057 Todesfälle (20.11 Uhr) +++ Sechs Corona-Fälle an Schule in Münster (19.51 Uhr) +++ Drei Deutsche auf Mallorca abgewiesen (16.44 Uhr) +++ Bayern senkt Grenzwert für Corona-Hotspots auf 35 Neuinfektionen (14.10 Uhr)

TOP-NEWS: 175.672 Corona-Infektionen in Deutschland, 8057 Todesfälle

20.11 Uhr: Die Zahl der insgesamt registrierten Corona-Infektionen in Deutschland ist am Dienstag auf 175.672 gestiegen. Das sind 499 Neuinfektionen. Am Montag lag die Zahl der Neuinfektionen noch bei 401. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich im Vergleich zum Vortag um 79 auf 8057. Hamburg meldete als einziges Bundesland keine Neuinfektion.

Die Zahl der Geheilten in Deutschland liegt laut Robert-Koch-Institut bei rund 155.700 Menschen. Die Reproduktionszahl, die das RKI meldet, liegt aktuell bei 0,86. Am Montag lag sie noch bei 0,91.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 175.672, 8054 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 34.071 (1673 Todesfälle)
  • Bayern: 45.966 (2331 Todesfälle)
  • Berlin: 6503 (186 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3208 (166 Todesfälle)
  • Bremen: 1259 (37 Todesfälle)
  • Hamburg: 5034 (210 Todesfälle)
  • Hessen: 9368 (442 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 754 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 11.267 (557 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 36.467 (1524 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6517 (222 Todesfälle)
  • Saarland: 2671 (160 Todesfälle)
  • Sachsen: 5142 (197 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1680 (54 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3014 (131 Todesfälle)
  • Thüringen: 2751 (147 Todesfälle)

Gesamt: Stand 19.05., 20.04 Uhr, 175.672 (8054 Todesfälle)

Vortag: Stand 18.05., 19.27 Uhr, 175.173 (7978 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 155.700

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,86 (Stand 19.05.)

TOP-NEWS: Sechs Corona-Fälle an Schule in Münster

19.51 Uhr: An einer Schule im nordrhein-westfälischen Münster sind vier Schüler und zwei Lehrer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Stadt am Dienstag mit. Alle Schüler und Lehrer der betroffenen Hauptschule – knapp 300 Menschen – würden nun getestet, sagte ein Stadtsprecher. Die Tests sollten am Mittwochmorgen beginnen, sie würden voraussichtlich bis zum Beginn der kommenden Woche dauern, sagte der Sprecher. Unterricht werde unter diesen Umständen kaum möglich sein.

Wie es zu der Infektion kam, sei noch offen. “Egal wie – offenbar haben sich Personen nicht an die Schutzregeln gehalten.” Nach einem Bericht des Radiosenders “AntenneMünster” gehört einer der infizierten Schüler zu einer Familie, in der sich mehrere Mitglieder infiziert haben. Die Hauptschüler teilen sich in dem Schulzentrum den Schulhof mit einem Gymnasium und einer Realschule. Ob es auch für diese Schüler Konsequenzen gibt, war zunächst unklar.

Mediziner warnt vor “grässlichen Folgen” von Covid-19-Erkrankung

19.17 Uhr: Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden, warnt davor, die Gefährlichkeit der Covid-19-Erkrankung zu unterschätzen. Es handele sich bei Covid-19 nicht um eine klassische Lungenentzündung wie bei einer Grippe, sagte er. Die Erkrankung stelle etwas Besonderes dar und sei “höchstkomplex”. Das hätten viele Fälle mit schwerkranken Patienten in den vergangenen Wochen an den Kliniken gezeigt. Bei Patienten mit schweren Verläufen träten Erkrankungen des zentralen Nervensystems, des Rückenmarks oder der Gefäße auf. Es komme sogar zu vorübergehenden Querschnittslähmungen oder auch zu Organversagen von Niere und Leber.

“Es ist so gut organisiert und so gut gemacht worden in den letzten Wochen, dass der Blick auf diese grässlichen Folgen und Auswirkungen nicht nur für Einzelne sondern für ganze Gesellschaftsschichten verloren gegangen ist”, sagte Albrecht mit Blick auf die Kritik an den Anti-Corona-Maßnahmen.

Die Pandemie sei kein Hirngespinst, sondern eine reale ernsthafte Bedrohung, sagte Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU). “Mit dieser Krankheit ist definitiv nicht zu spaßen, und je mehr wir über sie lernen, umso deutlicher wird das.” Sie rief dazu auf, die Abstands- und Hygieneregeln weiter einzuhalten.

Trotz Corona-Epidemie: Köln will 2021 Karneval feiern

19.11 Uhr: Köln will trotz der Corona-Epidemie 2021 Karneval feiern. Eine Komplettabsage sei “keine Option”, erklärte das Festkomitee Kölner Karneval am Dienstag nach einer Treffen von rund 100 Präsidentinnen und Präsidenten. Klar sei, dass es 2021 ein Dreigestirn, ein Kinderdreigestirn, eine Proklamation und auch einen Umzug geben werde. Kölns oberster Karnevalist, Christoph Kuckelkorn, erklärte, das Fest sei in der Stadt ein “starkes verbindendes Element”. “Diese soziale Kraft brauchen wir gerade schweren Zeiten wie jetzt.”

Zugleich ist die Planung sehr kompliziert, weil unklar ist, welche Einschränkungen gelten werden. Das Festkomitee bereitet daher nach eigenen Angaben zwei möglich Varianten vor – eine für den besten, einen für den schlechtesten Corona-Fall. Es sei Kreativität gefragt. Kuckelkorn nannte etwa eine Proklamation des Dreigestirns «im kleinen Rahmen» mit Livestream-Übertragung.

Die Kölner Karnevalisten fahren damit einen anderen Kurs als etwa ihre Kollegen im nahen Euskirchen. Diese hatten am Montag mitgeteilt, man werde die bevorstehende Session um ein Jahr “verschieben”.

Dobrindt befürwortet Merkel-Macron-Plan – schiebt aber Warnung hinterher

17.51 Uhr: Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Alexander Dobrindt, hat sich wohlwollend zu dem Vorstoß von Merkel und Macron geäußert. Der Plan könne „ein Weg sein, um die europäische Solidarität und den Zusammenhalt zur Bewältigung der Corona-Krise zu stärken“, sagte Dobrindt. Die Landesgruppe werde sich „die Details genau anschauen“, wolle den Weg aber „konstruktiv begleiten“. Dobrindt betonte dabei: „Der Schwerpunkt der Hilfen sollte dabei auf den Themen Investitionen und Innovationen liegen, und es kann keinesfalls darum gehen, nationale Haushalte durch Corona-Hilfsmaßnahmen zu sanieren.” Es gehe um eine solidarische Lösung in Europa zur Bewältigung der Herausforderungen aus der Corona-Krise.

Dobrindt warnte zudem: „Entscheidend dabei ist, dass sich die Lösung innerhalb der bestehenden europäischen Verträge abbilden lässt, die nationalen Parlamente die Entscheidungen tragen und keine neuen Kompetenzen für Brüssel wie beispielsweise ein europäisches Steuerrecht begründet werden.“ Nach der „ersten Betrachtung“, so Dobrindt, bewege sich der Vorstoß innerhalb der europäischen Verträge.

Der SPD-Europapolitiker Achim Post drängt: „Die deutsch-französischen Pläne dürfen nicht nur schöne Worte auf dem Papier bleiben, sondern müssen umgesetzt und wenn möglich über das bisher vorgesehene Volumen von 500 Milliarden Euro hinaus verstärkt werden.“

Reproduktionszahl in Berlin deutlich angestiegen – Corona-Ampel bleibt aber auf Grün

17.28 Uhr: Die Reproduktionszahl, auch R-Wert genannt, ist in Berlin binnen einer Woche deutlich angestiegen. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen ein infizierter Mensch im Schnitt ansteckt. Derzeit liegt sie in Berlin bei 1,07. Vor einer Woche lag sie noch bei 0,79.

Trotz des deutlichen Anstiegs steht die Berliner Corona-Ampel, die die Infektionslage auf Basis mehrerer Werte einschätzt, nach Angaben des Senats weiterhin auf Grün. Die Warnstufe Gelb wird erst erreicht, wenn der R-Wert drei Mal in Folge über 1,1 liegt.

Auch die anderen Werte befinden sich im Grün-Bereich. Die Neuinfektionsrate pro 100.000 Einwohner und Woche liegt bei 5,04. Der Anteil der für Covid-19-Patienten benötigten Plätze auf Intensivstationen liegt bei 5,4 Prozent.  Wenn zwei der drei Indikatoren gelb sind, bestehe laut Senatsverwaltung Erörterungsbedarf. Dann wäre die Vorbereitung möglicher Maßnahmen erforderlich. Sollte die Ampel mit neuen Werten auf Gelb oder Rot springen, werde es weitere Lockerungen nicht so schnell geben wie angedacht, sagte Bürgermeister Michael Müller.

Donald Trump nimmt Hydroxychloroquin gegen Corona ein – die Wirkung ist aber bislang nicht belegt

16.59 Uhr: Donald Trump preist es als “Geschenk Gottes”: Eigenen Angaben zufolge nimmt der US-Präsident das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin ein, um sich in der Corona-Pandemie zu schützen. Das Mittel soll einer Corona-Infektion vorbeugen und auch gegen die von Sars-CoV-2 ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 helfen.

Für solch eine Wirksamkeit gibt es bislang aber keine belastbaren wissenschaftlichen Belege. Wie das eng verwandte Chloroquin wird Hydroxychloroquin zur Behandlung von Malaria und bestimmten Autoimmunkrankheiten eingesetzt. In mehreren Studien wird derzeit ein möglicher Nutzen dieses Präparats bei Covid-19 untersucht.

Allerdings ist die Forschung noch nicht weit genug fortgeschritten, um eine abschließende Bewertung vornehmen zu können. “Es gibt überhaupt gar keine Hinweise, dass die prophylaktische Einnahme wirken würde”, sagt der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit. Es liefen derzeit zwar Studien dazu, diese hätten aber noch keine validen Daten hervorgebracht und seien auch noch nicht unabhängig wissenschaftlich bewertet worden. Der Mediziner forscht unter anderem am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg.

Zwei Studien aus China und Frankreich von Anfang Mai mit 150 beziehungsweise 180 Probanden stellten beispielsweise keinen Einfluss von Hydroxychloroquin auf den Covid-Verlauf fest. Eine US-Untersuchung mit rund 370 Männern von April ergab sogar, dass bei jenen Patienten, die das Malaria-Medikament erhielten, die Sterberate deutlich höher war. Allerdings hätten diese auch besonders schwere Covid-Symptome gezeigt.

Für Trump überwiegen nach eigenen Angaben mögliche Vorteile von Hydroxychloroquin gegenüber den Risiken. Die Nebenwirkungen des Präparats sind Schmidt-Chanasit zufolge gut erforscht. Die US-Lebensmittel- und Arzneibehörde FDA spricht von einem erhöhten Risiko für Herzrhythmus-Störungen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) schreibt, es könne zudem bei bestimmten Patienten die Leber- und Nierenfunktion beeinträchtigen, zu epileptischen Anfällen führen oder einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel bewirken.

Nach eigener Aussage zeigten sich bei Trump, der sicherlich intensiv von seinen Ärzten überwacht wird, keine Nebenwirkungen. Für Schmidt-Chanasit ist das durchaus nachvollziehbar, sollte der 73-Jährige nur niedrige Dosen des Medikaments erhalten.

TOP-NEWS: Drei Deutsche bei Einreiseversuch nach Mallorca zurückgewiesen

16.44 Uhr: Drei Deutsche sind bei der versuchten Einreise auf dem Flughafen der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca gestoppt und in ihre Heimat zurückgeschickt worden. Die beiden Männer und eine Frau seien mit einem Flug aus Köln eingetroffen und hätten keinen ausreichenden Grund für ihre Reise angeben können, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press am Dienstag unter Berufung auf die Regierung der Inseln. Touristen unterliegen zurzeit wegen der Corona-Krise einem generellen Einreiseverbot nach Spanien.

Wer derzeit in das beliebte Urlaubsland einreisen will, trifft auf strenge Kontrollen durch die Polizei. Wer keinen ersten Wohnsitz in Spanien vorweisen kann oder aus als wichtig erachteten beruflichen Gründen einreist, hat gute Chancen, so wie die drei Deutschen am Montag direkt zurück in die Heimat geschickt zu werden.

Die Einreisebeschränkungen sind Teil der Notmaßnahmen der Regierung gegen die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie. Seit vergangenem Freitag müssen sich Ausländer nach der Einreise zudem in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben.

Berliner Senat beschließt neue Teststrategie mit Stichproben in Kitas, Schulen und Heimen

14.53 Uhr: In der Sitzung am Dienstag hat der Berliner Senat ein Konzept für eine Teststrategie beschlossen, die berlinweit gelten soll. Die Vorlage, die von der Charité und dem Krankenhausbetreiber Vivantes erarbeitet und mit den Senatsverwaltungen für Gesundheit und Wissenschaft abgestimmt wurde, sieht verschiedene Strategien der Testung für verschiedene Gruppen vor. Das berichtet der „Tagesspiegel“.

Neben Tests in Pflegeeinrichtungen soll es künftig auch Stichproben bei Kindern und Personal in Schulen und Kindertagesstätten sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen geben. Letztere sollen einmal wöchentlich getestet werden. Bei Aufnahme in eine Klinik sollen zudem grundsätzlich alle Patienten getestet werden. Eine flächendeckende Testung sei hingegen aufgrund begrenzter Ressourcen nicht möglich.

Die so gewonnen Daten sollen dann in einer Datenbank zusammengetragen werden, die in einem Dashboard visualisiert werden soll. Die Aufgabe der Senatsverwaltung sei nun zu eruieren, wie das rechtlich sauber und unter Beachtung des Datenschutzes möglich gemacht werden kann. Erst nach Klärung aller rechtlichen Fragen kann mit den Stichproben begonnen werden.

Ziemiak signalisiert Unterstützung für Merkels Milliarden-Plan

14.48 Uhr: Der Generalsekretär der CDU, Paul Ziemiak, hat im Grundsatz die Unterstützung seiner Partei signalisiert für den 500-Milliarden-Euro-Plan von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Gegenüber FOCUS Online nennt Ziemiak zugleich Bedingungen. „Deutschland kann es nur wirtschaftlich gut gehen, wenn es Europa gut geht“, betont er in Anlehnung an eine Aussage der Kanzlerin. Der Generalsekretär pocht dabei auf Einhaltung der Auflagen: „Klar ist, dass die finanzielle Unterstützung sehr zielgerichtet eingesetzt werden muss, insbesondere für Investitionen in die Zukunft des Standorts Europa.“ Ziemiak besteht zudem darauf: „Für uns ist klar: Es sind keine Subventionen für nationale Haushalte.”

Merkel und Macron hatten ein Programm zur wirtschaftlichen Erholung in einem Umfang von 500 Milliarden Euro vorgeschlagen. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) lobte den Wiederaufbauplan. Die beiden hätten den „Grundstein für ein neues Europa“ gelegt, das geeinter, solidarischer und zusammen stärker in der Welt sei. Dazu will Deutschland erstmals eine massive europäische Schuldenaufnahme über den EU-Haushalt akzeptieren. Die war in den Unionsparteien bisher nicht unumstritten.

Wer sich in München zu den Reaktionen auf den Vorstoß von Angela Merkel und Emmanuel Macron umhört, gewinnt den Eindruck: Der 500-Milliarden-Euro-Plan wird in der CSU positiv gesehen und als starkes Zeichen für Europa aufgenommen. Zugleich aber vermittelt man in der Partei den Eindruck, dass auch die Sorgen und Einwände der Kritiker ernst genommen werden. Noch seien zu wenig Details bekannt, wie die Verschuldung der EU technisch ausgestaltet werden soll, hieß es.

Covid-19: Touristen können wieder nach Sachsen-Anhalt einreisen

14.21 Uhr: Sachsen-Anhalt hebt das wegen der Corona-Pandemie verhängte Einreiseverbot für Touristen auf. Von 28. Mai an dürfen Deutsche für Ausflüge, Urlaub und Besuche wieder ins Land kommen. Das hat Landesregierung am Dienstag entschieden.

Auch Hochzeiten, Familienfeiern und Beerdigungen können die Sachsen-Anhalter trotz der Corona-Pandemie wieder in größerem Kreis begehen. Ab 28. Mai sind private Feiern mit bis zu 20 Teilnehmern erlaubt, wie die Landesregierung am Dienstag entschieden hat. Für Hochzeiten und Beerdigungen sowie Tagungen sind demnach bis zu 100 Menschen gestattet.

TOP-NEWS: Bayern senkt Grenzwert für Corona-Hotspots auf 35 Neuinfektionen

14.10 Uhr: Der Freistaat Bayern verschärft seinen Grenzwert im Frühwarnsystem für die Corona-Neuinfektionen. Das Kabinett hat am Dienstag in München den Grenzwert auf 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in einer Stadt oder einem Landkreis herabgesetzt, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag in München mitteilte. Das Frühwarnsystem sei ein “probates Mittel”, um lokale Ausbruchsgeschehen schnell zu erkennen. Bund und Länder hatten sich auf den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner geeinigt.

“Das Virus ist nicht besiegt, also wird es diese lokalen Ausbrüche immer wieder geben”, sagte Herrmann. Die frühzeitige Erkennung von Hotspots sei in der aktuellen Phase der Pandemie sehr wichtig.

Je nach Ausbruchsgeschehen werde dann in unterschiedlichen Stufen ein Plan entwickelt, wie die Ansteckungen wieder minimiert werden könnten. Dazu gehöre das Aufspüren von Kontaktpersonen, gegebenenfalls die Quarantäne von bestimmten Einrichtungen oder die Verlegung von Menschen aus geschlossenen Einrichtungen bis hin zur Schließung von Geschäften oder im schlimmsten Fall auch allgemeinen Kontakt- oder Ausgangsbeschränkungen.

Freibäder und Kinos dürfen Montag öffnen – Einreise für EU-Ausländer

13.47 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern dürfen vom kommenden Montag an die Freibäder, Kinos und Reha-Kliniken wieder öffnen. Gaststätten dürfen statt bis 21.00 Uhr dann bis 23.00 Uhr Gäste bewirten. Damit soll der Betrieb in den Restaurants entzerrt werden. Dies hat das Kabinett am Dienstag in Schwerin beschlossen, wie Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) im Anschluss sagte. Mindestabstände und Hygienevorgaben müssten strikt eingehalten werden.

Außerdem dürfen Menschen aus vielen europäischen Ländern wieder nach MV reisen, ohne 14 Tage in Quarantäne gehen zu müssen. Betroffen seien EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Großbritannien und Nordirland. Allerdings dürfe bei der Einreise aus dem jeweiligen Land die Zahl der Neuinfektionen 50 pro 100 000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage nicht überschreiten.

Covid-19: Österreich und seine Nachbarn planen Grenzöffnung ab Mitte Juni

13.12 Uhr: Österreich, Tschechien und die Slowakei haben sich nach Angaben des österreichischen Außenministeriums auf eine gemeinsame Grenzöffnung ab Mitte Juni geeinigt. “Wir sind übereingekommen, dass wir diesen Weg gemeinsam gehen wollen und dass wir Ungarn mit an Bord nehmen”, sagte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) am Dienstag nach einer Videokonferenz mit seinen Amtskollegen aus Tschechien und der Slowakei, Tomas Petricek und Ivan Korcok.

Die endgültige Entscheidung einschließlich des genauen Datums könne schon kommende Woche fallen, so Schallenberg zur österreichischen Nachrichtenagentur APA. Derzeit gebe es “intensive Arbeiten daran, mit den Tschechen, Slowaken und den ungarischen Nachbarn ab Mitte Juni wieder zur vollen Reisefreiheit, wie sie vor Corona bestanden hat, zurückzukehren.”

Österreich hat bisher nur mit Deutschland und der Schweiz eine vollständige Grenzöffnung ab Mitte Juni vereinbart. Gegenüber Tschechien, der Slowakei und Ungarn wurden am Wochenende zwar einseitig die Grenzkontrollen gelockert, die Einreisebeschränkungen blieben aber aufrecht.

Tschechien zögert mit Grenzöffnung nach Deutschland

Tschechien zögert derweil noch, die Grenze zu Deutschland zu öffnen. Dort würden sich die Coronavirus-Fallzahlen zwar bessern, sagte Petricek, es gebe aber noch „mehrere Fragezeichen“. Dies betreffe unter anderem Transitreisende aus „Risikostaaten“ wie Frankreich, wie der 38-Jährige sagte. Deshalb sei die Regierung in Prag bisher nicht bereit, ein konkretes Datum zu nennen.

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