Covid-19 News: Nach Corona-Ausbruch in Peking rückt nun ein Fisch in den Fokus

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Die Covid-19-Pandemie hält die Welt weiter in Atem. Bereits mehr als 7,5 Millionen Menschen haben sich weltweit mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 185.457 davon in Deutschland – wo es vermehrt zu lokalen Ausbrüchen kommt. Alle Meldungen zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Covid-19-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Für drei EU-Länder gilt Reisewarnung weiter (21.08 Uhr) +++ Deutlich mehr Corona-Tote im April in Russland als bislang angegeben (16.59 Uhr) +++ Nach Corona-Ausbruch in Peking haben Ermittler ersten Verdacht (16.29 Uhr) +++ Corona-Infektionsrate in Thüringer Kreis kritisch (13.28 Uhr) +++ Masken haben offenbar Zehntausende Corona-Ansteckungen verhindert (13.30 Uhr) +++ Behörden in Peking riegeln elf Wohngebiete ab (7.07 Uhr) +++

216 Neu-Infektionen – R-Wert steigt wieder über kritische Marke

21.38 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen beträgt 216 im Vergleich zum Vortag. Dazu meldeten die verschiedenen Landesgesundheits- und Sozialministerien insgesamt vier neue Todesfälle in Deutschland. Aus den Ländern Baden-Württemberg, Bremen und Sachsen-Anhalt wurden keine aktuellen Neuinfektionszahlen gemeldet.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag knapp über der kritischen Marke von 1,0 bei 1,02 (Datenstand 13.6. 0 Uhr). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 0,87 gelegen.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 186.028, 8.759 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 35.094 (1.805 Todesfälle)*
  • Bayern: 47.613 (2.536 Todesfälle)
  • Berlin: 7.281 (208 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3.320 (170 Todesfälle)
  • Bremen: 1.574 (45 Todesfälle)*
  • Hamburg: 5.138 (227 Todesfälle)
  • Hessen: 10.321 (491 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 782 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 12.834 (616 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 39.135 (1.643 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6.831 (231 Todesfälle)
  • Saarland: 2.753 (170 Todesfälle)
  • Sachsen: 5.341 (216 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1.735 (56 Todesfälle)*
  • Schleswig-Holstein: 3.120 (151 Todesfälle)
  • Thüringen: 3.156 (174 Todesfälle)

*die Landesgesundheits- und Sozialministerien dieser Länder gaben am heutigen Tag keine aktuellen Neuinfektionszahlen bekannt

Gesamt (Stand 13.06, 21.07 Uhr): 186.028 (8.759 Todesfälle)

Vortag (Stand 12.06., 21.18 Uhr): 185.812 (8.755 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 171.600.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,87 (Stand 12.06.)

TOP-NEWS: Für drei EU-Länder gilt Reisewarnung weiter

21.08 Uhr: Die Reisewarnung für Touristen aus Deutschland wird an diesem Montag sehr wahrscheinlich nur für 23 der 26 anderen EU-Staaten aufgehoben. Nach Spanien hat auch Finnland seine Einreisesperre für Urlauber über den 15. Juni hinaus verlängert. Auf der Internetseite des Auswärtigen Amts wird das skandinavische Land deswegen nun zu den Ländern gezählt, für die die Reisewarnung bestehen bleiben könnte. Das dritte Land ist Schweden, das derzeit als einziges EU-Land die “Pandemiekriterien” für eine Aufhebung der Warnung nicht erfüllt. Dort wird die Obergrenze von insgesamt 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche noch überschritten.

Bundesaußenminister Heiko Maas hatte am 17. März wegen der Corona-Pandemie eine Reisewarnung für alle fast 200 Länder der Welt verhängt, die am Montag nach fast drei Monaten für den größten Teil Europas aufgehoben werden soll. Für die 23 EU-Staaten wird dann nur noch in sogenannten Reisehinweisen auf die landesspezifischen Risiken hingewiesen. Außerdem wird die Reisewarnung für das gerade erst aus der EU ausgetretene Großbritannien und drei Nicht-EU-Staaten des grenzkontrollfreien Schengenraums aufgehoben: Island, Schweiz und Liechtenstein. Für den Schengen-Staat Norwegen wird die Reisewarnung ebenfalls wegen einer Einreisesperre erst später aufgehoben.

Finnland hatte die Einreisesperre am Freitag für die meisten Staaten der EU und des Schengen-Raums bis zum 14. Juli verlängert und nur für Norwegen, Dänemark, Island, Estland, Lettland und Litauen aufgehoben. In Spanien, dem beliebtesten Urlaubsland der Deutschen, gilt die Reisewarnung bis zum 1. Juli. In Norwegen ist sie unbefristet, bis zum 20. Juli soll aber neu entschieden werden.

Griechenland holt Ärzte auf Touristeninseln

18.44 Uhr: Griechenland zeigt sich bereit, ab Montag seinen Tourismus neu zu starten. Aus diesem Grund wurden alle Inseln in der Ägäis und im Ionischen Meer mit zusätzlichem medizinischem Personal verstärkt. “Die Gesundheit unserer Gäste hat erste Priorität”, sagte der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis am Samstag während eine Besuches der Touristeninsel Santorini vor Journalisten. Zuvor hatte er das Krankenhaus der Insel besucht. Am Abend wollte er vor der Kulisse des Riesenkraters der Insel Santorini einen Appell an alle Touristen richten, sein Land zu besuchen. Der Tourismus ist für Griechenland der wichtigste Wirtschaftszweig.

Bereits am Vortag hatte der griechische Gesundheitsminister Vassilis Kikilias mitgeteilt, Griechenland habe angesichts des Neustarts des Tourismus 687 Ärzte und Pflegepersonal auf den Inseln eingestellt. Zudem seien rund 450 Betten in Intensivstationen für Urlauber zur Verfügung gestellt worden. Vorgesehen seien zudem auch Transporte mit Flugzeugen und Hubschraubern, falls ein Urlauber auf den Inseln erkranken sollte, teilte der Gesundheitsminister mit.

TOP-NEWS: Deutlich mehr Corona-Tote im April in Russland als bislang angegeben

16.59 Uhr: In Russland sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden im April mehr als doppelt so viele Menschen infolge einer Coronavirus-Infektion gestorben wie bislang angegeben. Die Gesundheitsbehörde Rosstat teilte am Samstag mit, im April seien 2712 Menschen in Verbindung mit dem Virus gestorben. Bislang hatten die Behörden die Zahl mit 1152 angegeben.

Grund für die höheren Zahlen ist demnach eine neue Zählweise. Zuvor waren lediglich die Todesfälle gezählt worden, bei denen eine Covid-19-Erkrankung eindeutig als Haupt-Todesursache festgestellt worden war. Nach der neuen Zählweise werden nun auch solche Fälle mitgerechnet, bei denen es einen Zusammenhang zu Covid-19 gab. Dazu zählen auch Verdachtsfälle oder Fälle, bei denen die Viruserkrankung einen “erheblichen Einfluss” auf den Tod des Patienten hatte.

Mit der Neuregelung folgt Russland den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Zuvor hatte es bereits Kritik an den russischen Behörden gegeben. Die relativ niedrige Opferzahl wurde in Zweifel gezogen, den Behörden wurde vorgeworfen, zu niedrige Zahlen anzugeben. Die Zahl der Corona-Infektionen liegt in Russland bei insgesamt rund 520.000 mit rund 8700 Neuinfektionen am Samstag.

TOP-NEWS: Nach Corona-Ausbruch in Peking haben Ermittler ersten Verdacht

16.29 Uhr: Erstmals seit vielen Wochen erlebt Peking wieder einen größeren Ausbruch des Coronavirus. Auf dem Großmarkt der chinesischen Hauptstadt wurden bei anfangs 500 Tests schon 45 Infektionen entdeckt. Der Xinfadi-Markt im Stadtviertel Fengtai, der rund 90 Prozent des Gemüses und Obsts der 20-Millionen-Metropole liefert, wurde geschlossen. Im Umfeld wurden elf Wohnviertel abgeriegelt sowie neun Kindergärten und Grundschulen zugemacht. Rund 10.000 Händler und Mitarbeiter des Marktes sollen getestet werden.

Der betroffene Bezirk befinde sich in einem Notfall-Modus wie in Kriegszeiten, sagte ein örtlicher Beamter vor Journalisten. Der Nahverkehr sei eingestellt und Straßen in der Gegend seien von der Polizei gesperrt worden. Auch ein nahe gelegener Busbahnhof habe den Betrieb bis auf Weiteres ausgesetzt, zudem seien Sportveranstaltungen abgesagt worden, berichteten staatliche Medien.  

Die Ermittler haben das Virus bis auf ein Hackbrett zurückverfolgt, auf dem importierter Lachs verarbeitet wurde, wie der Chef des Großmarktes der Pekinger Zeitung “Beijing Qingnianbao” berichtete. Der Lachs wiederum stammte von einem anderen Markt für Meeresfrüchte. Viele Supermärkte in Peking nahmen daraufhin importierten Lachs aus ihren Regalen. Ob der Fisch aus Norwegen kam, von wo viel Lachs nach China importiert wird, war anfangs unklar.

Der Xinfadi-Markt ist der größte in Peking und hat eine Fläche von 112 Hektar – umgerechnet rund 150 Fußballfelder. Er soll “umfassend” desinfiziert werden. Ein Großaufgebot von Sicherheitskräften marschierte auf, um das Gelände zu sichern. Auch andere Märkte in Peking mussten ihre Tore für Untersuchungen schließen. Die Zeitung “Global Times” zitierte Experten, nach deren Ansicht die Versorgung der Hauptstadt mit Lebensmitteln beeinträchtigt werden dürfte.

Von Donnerstag bis Freitag waren bereits sieben neue Ansteckungen mit Sars-Cov-2 in Peking berichtet worden – die ersten lokalen Infektionen in der Hauptstadt seit eineinhalb Monaten. Alle hatten nach Angaben von “China Daily” eine Verbindung zu dem Xinfadi-Markt, auf den sich die Ermittlungen daraufhin konzentrierten. Die bei den ersten Tests zunächst entdeckten 45 Infizierten zeigen nach Angaben lokaler Medien zunächst keine Symptome.

Die neuen Fälle weckten die Angst vor einer zweiten Welle mit dem Virus in China, das den Ausbruch bislang weitgehend im Griff hatte. So wurden in Peking sofort alle Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Zuletzt hatte China nur noch vereinzelt Infektionen gemeldet, die meistens aus dem Ausland importiert waren. Chinas Hauptstadt war schon seit Beginn der Pandemie in Wuhan in Zentralchina vor einem halben Jahr besonders geschützt und stärker als andere Städte vom Rest des Landes abgeschottet worden. Die scharfen Sicherheitsvorkehrungen waren erst vor wenigen Wochen gelockert worden.

Deutschland und EU-Partner sichern sich erstmals per Vertrag Corona-Impfstoffe

15.50 Uhr: Deutschland und drei weitere europäische Länder haben in einer Impfallianz einen ersten Vertrag mit einem Pharmakonzern über die Lieferung von Corona-Impfstoffen an die EU geschlossen. Sobald der Impfstoff einsatzbereit sei, solle der Konzern AstraZeneca 300 Millionen Dosen davon liefern, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Samstag mit. Die Entwicklung des Impfstoffs könnte bis Jahresende erfolgreich abgeschlossen sein, hieß es gegenüber AFP aus Regierungskreisen.

Mit dem Vertrag wolle die Impfallianz aus Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden den Europäern frühzeitig eine Versorgung mit dem Impfstoff sichern, erklärte das Ministerium. Davon sollten alle Länder der EU profitieren: Die Dosen “sollen relativ zur Bevölkerungsgröße an alle Mitgliedstaaten, die dabei sein wollen, aufgeteilt werden”, erklärte das Ministerium.

“Damit Impfstoffe sehr zügig nach einer möglichen Zulassung in diesem oder im nächsten Jahr in großer Zahl verfügbar sind, müssen Produktionskapazitäten schon jetzt vertraglich gesichert werden”, erklärte es weiter. Bei der Videokonferenz der EU-Gesundheitsminister am Freitag sei zudem vereinbart worden, die Aktivitäten der Impfallianz mit denen der EU-Kommission zusammenzuführen, um die Schlagkraft weiter zu erhöhen.

Corona-Infektionsrate im Thüringer Kreis Sonneberg kritisch

13.28 Uhr: Die Corona-Situation im Thüringer Kreis Sonneberg bleibt kritisch. Am Tag des erstmaligen Endes der Kontaktbeschränkungen in einem Bundesland lag die Infektionsrate dort am Samstag nur knapp unter der Marke von 35 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Die Zahl der bekannten Infektionen stieg um 3 auf 284, wie das Landratsamt mitteilte. Deswegen setzt der Kreis nicht alle in der neuen Thüringer Corona-Verordnung vorgesehenen Lockerungen um. Per Allgemeinverfügung ist im Kreis etwa die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz erweitert und gilt auch für Beschäftigte in Geschäften sowie Servicepersonal in Gaststätten.

Als erstes Bundesland hat der Freistaat seine Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie am Samstag beendet. Bislang durften sich in Thüringen nur Menschen von maximal zwei Haushalten treffen. Nun gelten nur noch Empfehlungen: Man soll sich mit nicht mehr als einem weiteren Haushalt oder zehn weiteren Menschen treffen. Brandenburg will ab Montag ähnlich verfahren.

TOP-NEWS: Studie: Masken haben Zehntausende Corona-Ansteckungen verhindert

12.18 Uhr: Das Tragen von Schutzmasken hat einer Studie zufolge in Italien und New York jeweils Zehntausende Coronavirus-Infektionen verhindert. In Italien habe die Maßnahme zwischen dem 6. April und dem 9. Mai mehr als 78.000 Ansteckungen verhindert, in New York vom 17. April bis zum 9. Mai mehr als 66.000, berechnen Forscher von Universitäten in Texas und Kalifornien in Fachjournal “Proceedings of the National Academy of Sciences” (“PNAS”). Demnach ist die Übertragung des Erregers Sars-CoV-2 durch die Luft der dominante Infektionsweg.

Die Wissenschaftler untersuchten Daten und Statistiken aus dem chinesischen Wuhan, wo das Virus anfangs ausgebrochen war, sowie aus Italien und der Millionenmetropole New York. Das Tragen von Masken wurde in Italien und New York zeitlich nach anderen Empfehlungen, wie Händewaschen oder Abstand halten, angeordnet – im besonders stark betroffenen Norden Italiens am 6. April, in New York am 17. April. In Wuhan dagegen wurden alle diese Regeln gleichzeitig angeordnet. Die Forscher verglichen nun die Daten vor und nach der Masken-Regel in New York und Italien mit denen in Wuhan.

Aus ihren Zahlen folgert das Team um Renyi Zhang von der A&M University in College Station, dass sich die Übertragung der Viren durch die Luft als dominanter Infektionsweg herauskristallisiere. Maßnahmen wie Abstand halten und Quarantäne alleine könnten die Corona-Verbreitung deswegen nicht aufhalten. “Der Unterschied zwischen vorgeschriebenem und nicht vorgeschriebenem Mundschutz stellt den bestimmenden Faktor bei der Gestaltung des Ablaufs der weltweiten Pandemie dar”, schreiben sie. 

Jena-OB stört sich an Lockerungen in seinem Bundesland

11.45 Uhr: Das seit Samstag geltende erstmalige Ende landesweiter Kontaktbeschränkungen stößt in Thüringen selbst auf Kritik. Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche (FDP) kritisierte diesen Schritt als “verfrüht”. Die Verordnung sei mutig, sagte er in einer Videobotschaft zum Wochenende. “Nur ist das eine Art Mut, dessen Nachbar der Leichtsinn ist.” Zwar wird in der neuen Verordnung empfohlen, sich mit nicht mehr als einem weiteren Haushalt oder zehn weiteren Menschen zu treffen; eine Pflicht dazu gibt es aber nicht mehr. Nitzsche sagte: “Das halten wir für falsch.”

Die Stadt Jena war in der Corona-Pandemie bundesweit Vorreiter in Sachen Maskenpflicht gewesen. Es sei zwar gut, die Eigenverantwortung der Bürger zu stärken, betonte Nitzsche. Er befürchte aber, dass Corona-Leugner und Masken-Gegner die neuen Freiheiten ausnutzen werden. “Die Disziplin vieler (…) kann durch die Nichtdisziplin einiger weniger unterlaufen und am Ende komplett ausgehebelt werden. Und wir haben keine Handhabe dagegen.”

Das Tragen von Masken ist aber auch mit der neuen Verordnung im öffentlichen Personenverkehr sowie in Geschäften weiter vorgeschrieben. Am Montag enden die verpflichtenden Kontaktbeschränkungen auch in Brandenburg.

Dänemark öffnet vierten Grenzübergang – Urlauber dürfen Montag rein

11.39 Uhr: Von Montag an dürfen Touristen unter anderem aus Deutschland wieder nach Dänemark einreisen. Die dänische Polizei rechnet mit Wartezeiten und empfiehlt Urlaubern, Verkehrsnachrichten zu verfolgen und wenn machbar zu Tageszeiten einzureisen, in denen möglicherweise nicht so viel Verkehr herrscht.

Zudem werde kontinuierlich – unter anderem mit Tweets in dänischer, deutscher und englischer Sprache – über die Verkehrssituation informiert werden, teilte die dänische Polizei mit. Um die Kontrollen möglichst zügig vornehmen zu können, wurde zusätzliches Personal angefordert, wie die dänische Polizei mitteilte.

Zudem wurde am Samstag der Grenzübergang bei Padborg wieder geöffnet. Seit dem 14. März waren wegen der Corona-Pandemie von den 13 permanenten Grenzübergängen an Straßen nur drei geöffnet.

Von Montag an dürfen deutsche, norwegische sowie isländische Urlauber wieder nach Dänemark, sofern sie mindestens sechs Übernachtungen gebucht haben. Es werden bereits an diesem Tag deutsche Gäste in rund 14.000 gebuchten Ferienhäusern erwartet.

Deutschland beendet seine Grenzkontrollen am Dienstag endgültig. Bereits in den Tagen zuvor werden die Kontrollen aber schrittweise zurückgefahren. Am jetzt wieder geöffneten Übergang bei Padborg etwa konnten Autofahrer und Lastwagen die Grenze nach Schleswig-Holstein am Samstagmorgen ohne Kontrollen passieren. In Krusau hingegen war die Bundespolizei noch im Einsatz.

TOP-NEWS: Auswärtiges Amt verschickt bald Rechnungen an Betroffene der Corona-Rückholaktion

10.10 Uhr: Das Auswärtige Amt verschickt bald Rechnungen für die Rückholaktion von Millionen Deutschen zu Beginn der Corona-Krise. Das berichtet die „Tagesschau“. Wieviel die betroffenen Urlauber für die Flüge zahlen müssen, sei bisher noch unklar.

„In den nächsten Tagen und Wochen“ werden die Betroffenen darüber informiert, wie viel sie für ihren Heimflug im Zuge der Corona-Rückholaktion zahlen müssen. Das bestätigte das Auswärtige Amt auf Anfrage der „Tagesschau“. Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte erst kürzlich angekündigt, dass es aus Gleichbehandlungsgrundsätzen nötig sei, die gestrandeten Urlauber für ihre Heimflüge zahlen zu lassen. „Diejenigen, die mit kommerziellen Fluggesellschaften geflogen sind, mussten ihre Tickets auch bezahlen“, so Maas.

Es werde dann eine Pauschale fällig, die sich nach der Entfernung, nach vergleichbaren Durchschnittspreisen für ein Economy-Ticket und nach den Kosten ähnlicher Rückholaktionen anderer EU-Länder richtet, zitiert das Onlineportal das Auswärtige Amt – konkrete Summen wolle es demnach nicht nennen. Ob dann die tatsächlich entstandenen Kosten gedeckt seien, spiele keine Rolle.

Ohnehin hat die Bundesregierung nun eine etwas größere Abrechnung zu machen. Der Bundestag hatte ihr 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um die Charterflüge für die Rückholaktion der deutschen Urlauber vorzufinanzieren. Jetzt solle von dem Geld einiges zurückfließen, darunter auch die bald fälligen Eigenanteile der Reisenden.

Corona verursacht Verfahrensflut an bayerischen Verwaltungsgerichten

08.18 Uhr: Die Corona-Krise hat den bayerischen Verwaltungsgerichten eine wahre Verfahrensflut beschert. Hunderte Verfahren und Eilverfahren waren oder sind dort noch anhängig. Allein am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof wurden nach Angaben einer Sprecherin schon rund 90 Normenkontroll-Eilverfahren und 16 Normenkontrollverfahren erledigt, die im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie standen.

Als Normenkontrolle bezeichnet man die richterliche Überprüfung von Rechtsvorschriften mit höherrangigem Recht wie den Grundrechten. 14 Normenkontrolleilverfahren und 60 Normenkontrollverfahren seien noch anhängig, über die bislang noch nicht entschieden wurde. Außerdem wurden 16 Beschwerden gegen erstinstanzliche Urteile erledigt, drei sind nach Angaben des Gerichtshofes noch offen.

Thematisch ging es dabei nach Angaben einer Gerichtssprecherin zunächst vor allem um die Ausgangsbeschränkungen in Bayern im Allgemeinen oder um die Vorschrift, sich nach einer Rückkehr aus Risikogebieten in Quarantäne begeben zu müssen. Außerdem ging es um die Versammlungsfreiheit und Regelungen im Einzelhandel, auf denen nach Gerichtsangaben ein Schwerpunkt lag. Dabei sei insbesondere die Differenzierung nach der Größe der Verkaufsfläche betroffen gewesen. „Auch die Maskenpflicht sowie die Regelungen hinsichtlich der Gastronomie werden zum Gegenstand von Verfahren gemacht.“

Doch nicht nur die höchste bayerische Instanz im Verwaltungsrecht hat wegen Corona viel zu tun – die ersten Instanzen auch. An den sechs Verwaltungsgerichten in Ansbach, Augsburg, Bayreuth, München, Regensburg und Würzburg wurden insgesamt schon 129 Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes und 35 Hauptsacheverfahren erledigt, wie der Verwaltungsgerichtshof auf Anfrage mitteilte. Anhängig waren (Stand 2. Juni) noch 55 Hauptsacheverfahren und 26 Eilverfahren.

TOP-NEWS: Behörden in Peking riegeln wegen neuer Corona-Fälle elf Wohngebiete ab

Samstag, 13. Juni, 7.07 Uhr: Wegen mehrerer neuer Corona-Infektionsfälle haben die Behörden in Peking elf Wohngebiete abgeriegelt. Auch neun Schulen und Kindergärten seien geschlossen worden, sagten Behördenvertreter am Samstag bei einer Pressekonferenz in der chinesischen Hauptstadt. Die insgesamt sieben Neuinfektionen stehen demnach im Zusammenhang mit einem Fleischmarkt.

Sechs der Neuinfektionen seien am Samstag registriert worden, hieß es auf der Pressekonferenz. Sie alle stünden in Zusammenhang mit dem Xinfadi-Fleischmarkt. Dessen Chef sagte der staatlichen Webseite Beijing News, das Virus sei auf Schneidebrettern nachgewiesen worden, auf denen importierter Lachs verarbeitet wurde. Wie die Zeitung “Beijing Daily” berichtete, nahmen große Supermarktketten wie Wumart und Carrefour in der Nacht zum Samstag sämtliche Lachsprodukte aus ihrem Sortiment. 

Bereits am Freitag hatten die Behörden zwei Märkte in Peking geschlossen, die einer der Infizierten besucht hatte. AFP-Reporter berichteten von einem massiven Polizeiaufkommen vor den Märkten. 

Am Donnerstag hatten die Behörden in Peking erstmals seit zwei Monaten wieder einen Corona-Infektionsfall festgestellt. Der Infizierte hatte Peking laut offiziellen Angaben in den vergangenen Wochen nicht verlassen. 

China, das Ursprungsland des neuartigen Coronavirus, hatte die Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 durch strikte Ausgangsbeschränkungen weitgehend unter Kontrolle gebracht. Bei der Mehrzahl der Fälle in den vergangenen Monaten handelte es sich um Ausländer, die bei ihrer Rückkehr nach China positiv getestet wurden. 

TOP-NEWS: R-Wert sinkt leicht, ein Land meldet keine neuen Infektionen

Freitag, 12. Juni, 21.36 Uhr: In Deutschland sind bislang 185.812 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das geht aus den Meldungen der Landesgesundheits- und Sozialministerien am Mittwoch hervor. Das sind 355 Fälle mehr als noch am Donnerstag. Im Saarland wurden keine neuen Corona-Fälle registriert, für Bremen lagen bis Redaktionsschluss keine neuen Daten vor.

Bislang sind 8.763 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert-Koch-Institut bei 171.600. Der R-Wert ist im Vergleich zum Vortag marginal gesunken und liegt bei 0,87. Dieser gibt an, wie viele weitere Personen ein Infizierter im Schnitt ansteckt.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 186.028, 8.759 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 35.094 (1.805 Todesfälle)*
  • Bayern: 47.613 (2.536 Todesfälle)
  • Berlin: 7.281 (208 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3.320 (170 Todesfälle)
  • Bremen: 1.574 (45 Todesfälle)*
  • Hamburg: 5.138 (227 Todesfälle)
  • Hessen: 10.321 (491 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 782 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 12.834 (616 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 39.135 (1.643 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6.831 (231 Todesfälle)
  • Saarland: 2.753 (170 Todesfälle)
  • Sachsen: 5.341 (216 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1.735 (56 Todesfälle)*
  • Schleswig-Holstein: 3.120 (151 Todesfälle)
  • Thüringen: 3.156 (174 Todesfälle)

*die Landesgesundheits- und Sozialministerien dieser Länder gaben am heutigen Tag keine aktuellen Neuinfektionszahlen bekannt

Gesamt (Stand 13.06, 21.07 Uhr): 186.028 (8.759 Todesfälle)

Vortag (Stand 12.06., 21.18 Uhr): 185.812 (8.755 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 171.600.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,87 (Stand 12.06.)

 

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