Covid-19 News: Tump nennt Corona erneut “Kung Flu” – trotz Rassismus-Vorwürfen

0
86
Werbebanner

Live-Ticker zur Corona-Krise: Covid-19 News: Tump nennt Corona erneut “Kung Flu” – trotz Rassismus-Vorwürfen

Die Covid-19-Pandemie hält die Welt weiter in Atem. Mehr als 9 Millionen Menschen haben sich bislang weltweit mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 190.956 davon in Deutschland – wo es immer wieder zu lokalen Ausbrüchen kommt. Alle Neuigkeiten zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Covid-19-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Trump nennt Corona “Kung Flu” – trotz Rassismus-Kritik (06.31 Uhr) +++ EU könnte US-Bürgern wegen Corona weiterhin Einreise verweigern (22.42 Uhr) +++ Zahl der akut Infizierten in Deutschland steigt auf 6400 (19.58 Uhr) +++ Corona-Ausbruch in Wiesenhof-Schlachtbetrieb (16.17 Uhr) +++

Mehr als 100.000 Corona-Todesopfer in Lateinamerika und Karibik

07.17 Uhr: In Lateinamerika und der Karibik hat die Zahl der insgesamt verzeichneten Todesfälle durch die Corona-Pandemie die Schwelle von 100.000 überschritten. Das ergab eine in der Nacht zum Mittwoch veröffentlichte Zählung der Nachrichtenagentur AFP, die auf Behördenangaben beruht. Demnach gibt es in Lateinamerika und der Karibik inzwischen 2,1 Millionen amtlich verzeichnete Fälle von Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus.

Rund die Hälfte der registrierten Corona-Todesfälle in dieser Weltregion trat in Brasilien auf, dem bevölkerungsreichsten und flächenmäßig größten Land Lateinamerikas. Dort wurden bis Dienstag 52.645 an den Folgen der Viruserkrankung gestorbene Menschen gezählt. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle in Brasilien lag bei 1,146 Millionen.

TOP-NEWS: Trump nennt Corona “Kung Flu” – trotz Rassismus-Kritik

06.31 Uhr: Trotz Rassismus-Vorwürfen hält US-Präsident Donald Trump an seiner Bezeichnung “Kung Flu” für das Coronavirus fest – während die Neuinfektionen in den USA bei Experten die Alarmglocken schrillen lassen. Trump sagte am Dienstag (Ortszeit) bei einem Auftritt vor Anhängern in Phoenix (Arizona), er kenne “19 oder 20 Namen” für das Virus, das zunächst in China festgestellt worden war und sich dann über die Welt verbreitete. “Es gab noch nie etwas, wofür es so viele Namen gab”, sagte Trump.

Als aus dem Publikum in Phoenix “Kung Flu”-Rufe ertönten, sagte der Präsident: “Kung Flu, ja, Kung Flu.” Daraufhin bekam er tosenden Applaus. In den USA steigen die Zahlen der Neuinfektionen durch das Virus in zahlreichen US-Bundesstaaten an. Trump hat das Coronavirus damit entgegen der Einschätzung von Experten wiederholt mit einer Grippe verglichen – auf Englisch “Flu”.

Zudem sah er sich nach dieser Namensgebung daraufhin Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt, denen das Weiße Haus widersprach. Sprecherin Kayleigh McEnany sagte vor Trumps Auftritt in Arizona, Trump habe nur auf die Herkunft des Virus aufmerksam machen wollen.

EU könnte US-Bürgern wegen Corona weiterhin Einreise verweigern

22.42 Uhr: Die Europäische Union erwägt einem Medienbericht zufolge, US-Bürgern nach einer schrittweisen Öffnung der EU-Außengrenzen ab dem 1. Juli wegen der Coronavirus-Krise weiterhin die Einreise zu verwehren. Die “New York Times” berichtete am Dienstag, auf einer vorläufigen Liste mit Ländern, für die ab Anfang Juli weiter Einreiseverbote gelten sollten, stünden unter anderem die USA, Russland und Brasilien.

Grund für die Überlegungen ist demnach die anhaltende Ausbreitung des Coronavirus in den USA. In den Vereinigten Staaten sind bereits mehr als 2,3 Millionen Coronavirus-Infektionen und mehr als 120.000 Tote registriert worden – mehr als in jedem anderen Land der Welt. Während die Corona-Beschränkungen bereits wieder gelockert werden, steigt die Zahl der Infektionen in zahlreichen US-Bundesstaaten derzeit stark an.

US-Präsident Donald Trump hatte Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie ein Einreiseverbot für Reisende aus Europa verhängt. Einige Tage später verhängte die Europäische Union ebenfalls weitreichende Einreisebeschränkungen an den EU-Außengrenzen. Derzeit prüft die EU, zu welchen Drittstaaten die Grenzen ab dem 1. Juli geöffnet werden können. Innerhalb Europas sind die meisten Grenzen seit dem 15. Juni wieder für Reisende offen.

Das Krisenmanagement von US-Präsident Trump im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie wird seit Monaten scharf kritisiert. Zuletzt sorgte Trump mit der Aussage für Verwirrung, er habe seine Mitarbeiter aufgefordert, beim Testen “langsamer” zu machen. Tests seien ein “zweischneidiges Schwert”, weil mehr Tests zu mehr bestätigten Coronavirus-Infektionen führen würden.

Das Weiße Haus erklärte zwar umgehend, der Präsident habe einen Witz gemacht. Trump betonte am Dienstag aber, er mache keine Witze. Der US-Virologe und Präsidentenberater Anthony Fauci sagte gleichwohl am Dienstag bei einer Kongressanhörung, niemandem aus der Corona-Taskforce sei aufgetragen worden, das Testen zu verlangsamen.

Covid-19: Zahl der akut Infizierten in Deutschland steigt auf 6400

19.58 Uhr: Bislang haben sich in Deutschland 190.956 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus den Meldungen der Landesgesundheits- und Sozialministerien hervor. Noch am Montag lag die Zahl der positiven Tests bei 190.347. 8876 Menschen sind bislang an den Folgen des Coronavirus gestorben. Laut Robert Koch-Institut sind rund 175.700 Menschen inzwischen wieder genesen. Die Zahl der akut Infizierten liegt somit bei rund 6400. Das sind 200 Mehr als noch am Montag. Der R-Wert fiel am Dienstag leicht – auf 2,02 (Vortag: 2,76) . Somit steckt eine mit dem Virus infizierte Person im Durchschnitt zwei weitere Personen an.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 190.956, 8.876 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 35.419 (1.826 Todesfälle)
  • Bayern: 47.896 (2.568 Todesfälle)
  • Berlin: 7.974 (211 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3.408 (170 Todesfälle)
  • Bremen: 1.657 (49 Todesfälle)
  • Hamburg: 5.174 (229 Todesfälle)
  • Hessen: 10.613 (501 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 794 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 13.279 (623 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 41.415 (1.665 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6.914 (235 Todesfälle)
  • Saarland: 2.761 (171 Todesfälle)
  • Sachsen: 5.429 (220 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1.857 (58 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3.137 (152 Todesfälle)
  • Thüringen: 3.229 (178 Todesfälle)

Gesamt (Stand: 23.06.20, 19.54 Uhr): 190.956 (8.876 Todesfälle)

Vortag (Stand 22.06.20, 20.20 Uhr): 190.347 (8.862 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 175.700.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 2,02 (Stand 23.06.20)

Surftipp: Coronavirus – Reproduktionszahl und geglätteter R-Wert erklärt

44 Corona-Infizierte in Gebäudekomplex in Berlin-Friedrichshain

16.41 Uhr: Bei 44 Bewohnern eines Gebäudekomplexes im Berliner Stadtteil Friedrichshain sind Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Aufgrund „einiger“ Coronafälle habe das Gesundheitsamt dort in der vergangenen Woche umfangreiche Testungen bei Kontaktpersonen vorgenommen, teilte eine Sprecherin des Bezirks am Dienstag auf Anfrage mit. Die betroffenen Haushalte wurden demnach unter Quarantäne gestellt. Die Menschen hätten keine Symptome gehabt.

Unter den Infizierten seien auch Kinder, hieß es. Schulen, Kitas sowie Jugendfreizeiteinrichtungen sowie Schul- und Kitaaufsicht seien umgehend informiert worden. „An den betroffenen Schulen und Kitas werden nun ebenfalls Testungen angeboten“, erklärte die Sprecherin weiter. Die Menschen in Quarantäne würden vom Bezirksamt mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln versorgt. Zuvor hatte unter anderem der „Tagesspiegel“ über den Fall berichtet.

Zu möglichen Hintergründen der Häufung von Fällen in dem Haus machte der Bezirk zunächst keine weiteren Angaben. Ob vielleicht ein Zusammenhang zu dem aktuellen Corona-Ausbruch in Berlin-Neukölln mit inzwischen knapp 100 bestätigten Fällen besteht, war zunächst nicht bekannt. Dort stehen rund 370 Haushalte an sieben Standorten unter Quarantäne; Querverbindungen auch in andere Bezirke wurden vermutet.

Corona-Ausbruch in Wiesenhof-Schlachtbetrieb

16.17 Uhr: Mehrere Mitarbeiter eines Schlachthofs der PHW-Gruppe (“Wiesenhof”) in Wildeshausen (Kreis Oldenburg) sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Eine am Montag erfolgte Reihentestung sei bei 23 von 50 Mitarbeitern positiv verlaufen, sagte ein Sprecher des Landkreises. Der PHW-Gruppe zufolge sollen alle mehr als 1100 Mitarbeiter des Schlachthofes auf eine Corona-Infektion getestet werden. PHW hält eine Mehrheitsbeteiligung an dem Schlachthof Geestland Putenspezialitäten.

Zwölf der infizierten Mitarbeiter wohnen im Landkreis Oldenburg. Zusammen mit dem Unternehmen sollen nun Maßnahmen ergriffen werden, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Ursachen aufzuarbeiten, sagte Landrat Carsten Harings (parteilos).

Schon Anfang Juni waren mehr als 1100 Mitarbeiter getestet worden, dabei wurde ein Infektionsfall entdeckt. Von den aktuell 23 Infizierten waren dem Landkreis zufolge zuvor 22 negativ getestet worden. Ein neuer Mitarbeiter sei bei den Tests Anfang Juni noch nicht dabei gewesen. Zur Unterstützung bei der weiteren Kontaktermittlung forderte die Kreisverwaltung beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt zusätzliche Containment-Scouts an.

Am Sonntag erhielt die Kreisverwaltung Hinweise auf die Infektionen, als eine Mitarbeiterin mit Symptomen positiv auf Corona getestet wurde. Eine weitere Person aus Wildeshausen wurde auch positiv getestet. Diese arbeitet nicht in dem Schlachthof, die beiden kennen sich aber und haben Kontakt. Das Gesundheitsamt verfügte für Kontaktpersonen ersten Grades und für Arbeitskollegen sofortige Quarantäne.

Sachsen-Anhalt will Kontaktbeschränkungen lockern

13.25 Uhr: In Sachsen-Anhalt sollen die coronabedingten Kontaktsperren weiter gelockert werden. Ab Anfang Juli solle nur noch die Empfehlung gelten, sich mit nicht mehr als zehn Menschen zu treffen und möglichst wenige wechselnde Kontakte zu haben, sagte Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Dienstag in Magdeburg. Auf Bußgelder solle verzichtet werden.

Corona: Berlin schafft Kontaktbeschränkungen ab

12.38 Uhr: In Berlin fallen die Kontaktbeschränkungen weg. Das hat der Senat am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur beschlossen. Bisher gilt, dass sich in der Hauptstadt wegen der Corona-Pandemie maximal fünf Personen aus mehreren oder nur Mitglieder zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen dürfen.

Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht in Berliner Bussen und Bahnen wird künftig ein Bußgeld fällig. Eine Pflicht, Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt seit Ende April.

Zudem dürfen wieder mehr Menschen gleichzeitig in Geschäfte. Der bisher gültige Richtwert von maximal einer Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche wird auf 10 Quadratmeter gesenkt.

Weitere Meldungen zum Coronavirus aus diesem News-Ticker finden Sie  auf der nächsten Seite.

“Dann ist es aus”: Mit Entsetzen berichtet Veranstalter von Bildern aus Berlin

 

FOCUS Online versorgt Sie täglich mit den wichtigsten Nachrichten direkt aus der Redaktion. Hier können Sie den Newsletter ganz einfach und kostenlos abonnieren.

 
 

Mehr News zur Coronavirus-Pandemie

 

In einer verborgenen Kammer machen deutsche Forscher eine einzigartige Entdeckung

lik, cvh, lau, ufe, fas, ter, sca, beb, pnh, flr, cba, mbe/mit Agenturmaterial


Coronacare

[Coustom ad_2]
Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

zwei × eins =