Covid-19 News: Wissenschaftler zeigt Virologen Streeck wegen Heinsberg-Studie an

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Die Covid-19-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem. Weit mehr als 10 Millionen Menschen haben sich bisher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 195.226 davon in Deutschland – wo es immer wieder zu lokalen Ausbrüchen kommt. Aktuelle Neuigkeiten zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Covid-19-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Strafanzeige gegen Streeck wegen Heinsberg-Studie (21.49 Uhr) +++ Elon Musk steigt mit Tesla ins Impfstoff-Rennen ein (17.09 Uhr) +++ Bericht: Mindestens 7 Corona-Infizierte nach Familienfeier in Kiel (13.47 Uhr) +++ USA sollen Vorrat leergekauft haben: Spahn-Ansage an Remdesivir-Hersteller (8.10 Uhr)

Texas verhängt wegen Corona-Pandemie Maskenpflicht

23.10 Uhr: Angesichts steigender Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus führt der US-Bundesstaat Texas eine Mundschutzpflicht ein. Der als enger Verbündeter von US-Präsident Donald Trump geltende republikanische Gouverneur von Texas, Greg Abbott, ordnete am Donnerstag eine Maskenpflicht für alle Bezirke an, in denen mindestens 20 Corona-Infektionen nachgewiesen wurden. In den südlichen US-Bundesstaaten steigt die Zahl der Corona-Infektionen derzeit dramatisch an. Florida meldete einen neuen Tagesrekord mit mehr als 10.000 Neuinfektionen.

Abbott ordnete zudem ein Verbot von Versammlungen mit mehr als zehn Teilnehmern an. Zudem gelten ab sofort Abstandsregeln. 

In den USA steigen die Corona-Infektionszahlen derzeit dramatisch an. Besonders betroffen sind Bundesstaaten im Süden des Landes wie Texas und Florida, aber auch Bundesstaaten an der Westküste wie Kalifornien. Angesichts der jüngsten Entwicklungen legten mehrere Staaten Lockerungen der Corona-Maßnahmen auf Eis oder machten sie sogar rückgängig.

In Florida meldeten die Behörden am Donnerstag einen neuen Rekord bei den Neuinfektionen. Erstmals wurden demnach binnen eines Tages mehr als 10.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem Bundesstaat im Südosten der USA damit bereits mehr als 169.000 Menschen positiv auf das Virus getestet. Der bevölkerungsreichste Bezirk Miami-Wade führte als Reaktion eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum ein. 

TOP-NEWS: Strafanzeige gegen Streeck wegen Heinsberg-Studie

21.49 Uhr: Im Zusammenhang mit der auch politisch bedeutsamen Heinsberg-Studie des Bonner Virologen Hendrik Streeck liegt eine Strafanzeige vor. Wie die Kriminalpolizei in Bonn dem Wirtschaftsmagazin “Capital” (Online) bestätigte, ist die Anzeige in der vergangenen Woche eingegangen und wurde inzwischen an die Staatsanwaltschaft Bonn weitergeleitet.

Darin werden unter anderem Vorwürfe gegen Studienleiter Streeck wegen Betrugs erhoben. Der Anzeigensteller, bei dem es sich um einen Wissenschaftler handelt, wirft Streeck vor, die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen getäuscht zu haben, um Drittmittel für die Studie einzuholen. Darüber hinaus habe der Virologe anstelle der mit dem Auftraggeber vereinbarten wissenschaftlich basierten Erkenntnisse und Fakten aber zum Teil “erfundene Forschungsergebnisse” geliefert, heißt es in der Anzeige, die “Capital” vorliegt.

Dabei geht es konkret um Aussagen im Zwischenbericht zur Heinsberg-Studie vom 9. April zu einem Zusammenhang zwischen Hygienemaßnahmen, der Viruskonzentration und dem Schweregrad einer Corona-Erkrankung. Dazu seien in der Studie keine Daten erhoben worden, die einen wissenschaftlichen Befund stützen, heißt es in der Anzeige.

Streeck weist Vorwürfe zurück

Auf Anfrage von “Capital” wiesen Streeck und die weiteren an der Studie beteiligten Wissenschaftler der Uni Bonn sämtliche Vorwürfe zurück. Mit Blick auf ihre Aussagen im Zwischenbericht verwiesen sie auf ihre Untersuchungen zu der Karnevalssitzung im Ort Gangelt, bei der sich viele Leute infizierten: Der entsprechende “Diskussionspunkt” des Zwischenberichts basiere “auf den Ergebnissen, die zeigen, dass der Schweregrad der Erkrankung bei Teilnahme an dem Super-Spreading-Event (mit entsprechend schlechten hygienischen Bedingungen) deutlich höher war als bei Personen, die nicht an einem solchen Event teilgenommen haben”.

Darüber hinaus verteidigte Streeck auch die Angabe in seinem Angebot für die Landesregierung vom 25. März, wonach zu diesem Zeitpunkt bereits ein “positives Ethikvotum” der zuständigen Ethikkommission der Uni Bonn vorlag. Laut dem Eintrag zur Heinsberg-Studie im Deutschen Register für Klinische Studien (DRKS) wurde der Beschluss der Ethikkommission erst am 31. März ausgestellt – also erst nach dem Vertragsschluss zwischen Streeck und der Landesregierung, die die Heinsberg-Studie mit rund 65000 Euro plus Umsatzsteuer mitfinanzierte. Dagegen betonte der Forscher, dass es “mehrere Voten” der Ethikkommission gab – darunter auch eines am 24. März.

Wegen des Vorwurfs “erfundener Forschungsergebnisse” führt derzeit auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Vorprüfung, wie ein Sprecher auf Anfrage von “Capital” bestätigte. Darin gehe es “in erster Linie” darum, ob es bei der Heinsberg-Studie einen DFG-Bezug gebe. In der vergangenen Woche bat die DFG die Bonner Forscher dazu um Stellungnahme.

Schweden will seine Sonderrolle in der Corona-Krise kritisch überprüfen

21.45 Uhr: Das wegen seines Sonderwegs in der Bewältigung der Corona-Pandemie massiv in der Kritik stehende Schweden hat eine Überprüfung seines Krisenmanagements angekündigt. Die Regierung in Stockholm beauftragte am Donnerstag die staatlich finanzierte Schwedische Agentur für Verteidigungsforschung (FOI) mit der Analyse. Am Mittwoch hatte die Agentur einen Bericht vorgelegt, in dem eine mangelnde Vorbereitung Schwedens auf die Corona-Krise beklagt wurde – obwohl es mehrere “Warnschüsse” gegeben habe. 

Trotz der Erfahrung anderer Epidemien wie Sars, der Vogelgrippe und der Schweinegrippe habe es in Schweden “wie in anderen Ländern eine unvollständige Vorbereitung gegeben, als die Corona-Pandemie einschlug”, stellten die FOI-Experten fest. Die Corona-Pandemie habe Schwächen im schwedischen Krisenmanagement und der “Robustheit der Bevölkerung ans Licht gebracht”. 

Die Autoren des Berichts kritisierten auch unzureichende Schutzbekleidung sowie einen Mangel an medizinischer Ausrüstung. Unterbrechungen in den Lieferketten deuteten demnach zudem auf einen Mangel an “Planung auf oberster Ebene” hin. 

International hat der Umgang Schwedens mit der Corona-Krise für Kritik gesorgt. Anders als die meisten anderen europäischen Staaten verhängte Schweden keine Ausgangsbeschränkungen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Schulen, Cafés, Bars, Restaurants und die meisten Unternehmen blieben geöffnet. 

Inzwischen verzeichnet das nordeuropäische Land eine wesentlich höhere Sterberate als seine skandinavischen Nachbarländer. Nach offiziellen Angaben wurden seit Beginn der Pandemie mehr als 70.000 Infektionen nachgewiesen, mehr als 5400 Menschen starben.

Zahl der Corona-Infektionen sinkt leicht – ein Bundesland sticht wieder heraus

20.09 Uhr: In Deutschland sind bislang 195.226 positive Corona-Tests gemeldet worden, wie Daten der Landesgesundheits- und Sozialministerien ergeben. Das sind 431 mehr als am Mittwoch – die Zahl ist damit leicht rückläufig. Mecklenburg-Vorpommern meldete erneut als einziges Bundesland keine Neuinfektionen.

Bislang sind 8.972 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben – zehn Todesfälle kamen von Mittwoch auf Donnerstag hinzu. Laut Robert Koch-Institut sind 180.300 Erkrankte inzwischen wieder genesen. Somit sind derzeit rund 5.954 Menschen akut infiziert (aktive Fälle). Die Zahl der akut Infizierten ist damit den vierten Tag in Folge gesunken.

Der Reproduktionswert (R) sank leicht von 0,86 auf 0,83 und bleibt weiterhin unter der als kritisch zu betrachteten Marke von 1,0.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 195.226, 8.972 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 35.780 (1.839 Todesfälle)
  • Bayern: 48.494 (2.594 Todesfälle)
  • Berlin: 8.344 (214 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3.470 (172 Todesfälle)
  • Bremen: 1.678 (53 Todesfälle)
  • Hamburg: 5.211 (231 Todesfälle)
  • Hessen: 10.869 (507 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 803 (20 Todesfälle) *
  • Niedersachsen: 13.579 (634 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 43.436 (1.684 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 7.028 (235 Todesfälle)
  • Saarland: 2.769 (174 Todesfälle)
  • Sachsen: 5.449 (223 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1.880 (59 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3.176 (152 Todesfälle)
  • Thüringen: 3.260 (181 Todesfälle)

Gesamt (Stand: 02.07.20, 20.04 Uhr): 195.226 (8.972 Todesfälle)

Vortag (Stand 01.07.20, 19.10 Uhr): 194.795 (8.962 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 180.300.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,83 (Stand 02.07.20)

Surftipp: Coronavirus – Reproduktionszahl und geglätteter R-Wert erklärt

Greizer Kreiskrankenhaus bestätigt 69 Corona-Fälle, widerspricht aber Medienbericht

18.56 Uhr: Das Greizer Kreiskrankenhaus hat bestätigt, dass zwischen dem 19. März und dem 18. Mai insgesamt 69 Mitarbeiter des Hauses positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Seither seien keine neuen Corona-Fälle innerhalb der Klinikbelegschaft nachgewiesen, teilte das Krankenhaus am Donnerstag in Greiz mit. Unklar sei, ob die Mitarbeiter sich im beruflichen oder privaten Umfeld infiziert hatten.

Das Klinikum reagierte mit einer Stellungnahme auf einen Bericht der Wochenzeitung „Die Zeit“. Den darin geäußerten Verdacht, mehr positive Fälle seien nur deshalb nicht erkannt worden, weil nur zurückhaltend auf eine Infektion getestet worden sei, wies die Klinik zurück. Auch aus Sicht des Gesundheitsamtes seien die Testkapazitäten im Klinikum Greiz zu jeder Zeit ausreichend gewesen.

Das Blatt hatte weiter berichtet, ein Patient habe nach einer Operation das Zimmer mit einem Covid-19-Patienten geteilt, sei ohne Test entlassen worden und Tage später ebenfalls an Covid-19 erkrankt. Aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht könne man zu dem konkreten Einzellfall keine Auskünfte geben, so das Krankenhaus. Man stehe aber mit der Redaktion der „Zeit“ in Kontakt, um den möglicherweise betroffenen Patienten zu ermitteln und den Fall aufzuarbeiten. Grundsätzlich würden im Greizer Kreiskrankenhaus Patientenströme „konsequent voneinander getrennt“.

Bestätigt wurde, dass die Höchstbelegung auf der Corona-Behandlungsstation des Krankenhauses für einige Tage bei 25 Patienten lag, die von zwei Pflegekräften und zwei Pflegehilfskräften betreut wurden. „Dies ist eine für Krankenhäuser übliche Betreuungsrate“, so die Klinikleitung.

Der Kreis Greiz mit rund 98 000 Einwohnern war lange der größte Hotspot der Corona-Pandemie in Thüringen und sorgte mit hohen Infektionsraten auch bundesweit für Aufsehen. Nach Zahlen des Sozialministeriums sind bisher in dem Ostthüringer Landkreis 669 Menschen positiv auf das neuartige Virus Sars-CoV-2 getestet worden, 48 sind an oder mit einer solchen Infektion gestorben.

TOP-NEWS: Elon Musk steigt mit Tesla ins Impfstoff-Rennen ein – und baut Mini-Fabriken für CureVac in Deutschland

17.09 Uhr: Gerade erst plant der US-Elektroautobauer Tesla, seine erste Fabrik in Europa zu errichten – für satte 1,065 Milliarden Euro. Firmen-CEO Elon Musk ist kein Mann der leeren Worte, sondern einer, der großen Ansprachen auch Taten folgen lässt. Jetzt will der Visionär auch noch in das globale Rennen um den Corona-Impfstoff einsteigen. Der US-Elektroautobauer will für die deutsche Biotech-Firma CureVac, die dabei ist, einen Impfstoff zu entwickeln, Mini-Fabriken bauen. Mehrheitseigner der Firma ist Dietmar Hopp.

Auf Twitter erklärt Musk: „Tesla baut als Nebenprojekt RNA-Minifabriken für CureVac und möglicherweise andere.“ So soll das Unternehmen nach Fertigstellung eines möglichen Impfstoffes diesen schnell in riesigen Mengen herstellen können. Die Produktion selbst soll bei der deutschen Tesla-Tochter Grohmann stattfinden.

Nach Griechenland – auch Spanien-Urlaub nur noch mit QR-Code

17.05 Uhr: Griechenland macht es vor, jetzt folgt Spanien: Ab dem 1. Juli müssen Touristen, die sowohl aufs spanische Festland als auch auf die Inseln reisen wollen, vor der Einreise ein Formular zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, so berichtet „n-tv“. Dabei müsse neben Namen, Adresse, Telefonnummer, Alter und Ausweisnummer auch angegeben werden, was der letzte Aufenthaltsort war, ob es vorherige Reisen in andere Länder gab und unter welcher Adresse man im Land bleibt. Anschließend wird ein QR-Code erzeugt, den man am Flughafen vorzeigen muss. Ohne den Code kann man nicht ins Land einreisen.

Türkei verzichtet auf Chloroquin-Zwangsbehandlung bei Corona-Patienten, Reisewarnung noch nicht vom Tisch

15.47 Uhr: Die Türkei will mit allen Mitteln versuchen, die Corona-Reisewarnung der Bundesregierung aufheben zu lassen. Die Außenminister der beiden Länder, Heiko Maas und sein türkischer Amtskollege Mevlüt Cavusoglu, trafen in Berlin zu einem Gespräch zusammen. Danach lobte Maas die Zusage der Türkei, Corona-Patienten keine Zwangsbehandlung des umstrittenen Medikaments Hydroxychloroquin mehr zu verordnen. „Das ist ein wichtiger Fortschrift“, so Maas. Kranke Touristen ohne Symptome dürften künftig selbst entscheiden, wie sie behandelt werden. Eine Zusage zur Aufhebung der Reisewarnung wollte Maas allerdings noch nicht geben, eine Abstimmung mit der EU stehe noch aus. Die Türkei betrachtet die Reisewarnung als „politisch motiviert“.

TOP-NEWS: Bericht: Mindestens 7 Corona-Infizierte nach Familienfeier in Kiel

13.47 Uhr: In Kiel haben sich nach einer Familienfeier mindestens 7 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das berichten die “Kieler Nachrichten“. Drei der Infizierten arbeiteten in Altenheimen, heißt es in dem Bericht weiter. Ein infiziertes Kind besuche außerdem eine Kita in Mettenhof. Die Kita wurde laut Bericht bis auf Weiteres geschlossen. Wie die “Kieler Nachrichten” unter Berufung auf die Stadt Kiel berichten, habe die Feier im Freien stattgefunden und sei auch im Rahmen der geltenden Corona-Regeln erlaubt gewesen. Die Leiterin des Kieler Gesundheitsamts, Sabine Herlizius, geht unterdessen davon aus, dass die Zahl der Infizierten weiter steigen wird.

Lübecker Bucht regelt Besucherandrang mit virtueller Ampel

13.38 Uhr: Eine virtuelle Ampel gegen überfüllte Strände: Für Teile der Lübecker Bucht ist am Donnerstag die sogenannte Strand-Ampel freigeschaltet worden. Auf der Internetseite www.strandticker.de können sich Tagesgäste über den Andrang an den Ostsee-Stränden zwischen Scharbeutz und Rettin informieren. Am Donnerstagmittag zeigte die Ampel für alle Strandabschnitte grün – sicher auch bedingt durch das nicht optimale Wetter. An vielen Abschnitten blieben die Strandkörbe bei grauem Himmel leer.

Grün bedeutet, dass es an dem betreffenden Strandabschnitt noch genügend freie Plätze gibt. Bei gelb wird es langsam eng, und rot bedeutet, dass der Strandabschnitt wegen zu vieler Besucher geschlossen ist. Die Infos kommen vorerst von Strandkorbvermietern und den Angestellten, die die Kurtaxe kassieren.

Ziel sei es, die Gäste an weniger ausgelastete Strandabschnitte zu leiten, sagte der Geschäftsführer der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht (Talb), André Rosinski.

Voraussichtlich in der nächsten Woche sollen an den Strandzugängen Sensoren installiert werden, die die Badegäste zählen und automatisch signalisieren, wenn die Kapazitätsgrenze des Strandabschnitts erreicht ist. «Probeweise werden wir an zwei oder drei Strandzugängen auch Bildschirme aufstellen, die die Auslastung des jeweiligen Abschnitts anzeigen», sagte Rosinski.

Die Ostseebäder Scharbeutz, Haffkrug, Sierksdorf, Neustadt, Pelzerhaken und Rettin haben das Lenkungssystem entwickelt, damit die coronabedingten Abstandsregeln an den Stränden eingehalten werden können. Wegen des Ansturms von Tagestouristen hatte die Bürgermeisterin von Scharbeutz an zwei zurückliegenden Wochenenden den Zugang zum Ort sperren lassen.

Covid-19 in Israel: Zahl der Neuinfektionen auf Rekordwert! Neue Beschränkungen

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Israel hat einen neuen Höchstwert erreicht. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 966 neue Fälle registriert. Das ist der höchste Ein-Tages-Wert, der in Israel seit dem Ausbruch der Pandemie registriert wurde. Der bisherige Höchstwert stammt mit 819 vom 3. April. Im Vergleich dazu haben die Gesundheitsämter in Deutschland am Mittwoch 503 neue Corona-Infektionen gemeldet. Israel hat also fast doppelt so viele Neuinfektionen – wobei Deutschland etwa neunmal mehr Einwohner hat als Israel.

In der Nacht zum Donnerstag wurden daher neue Beschränkungen verkündet. Verschiedene Viertel in Lod bei Tel Aviv sowie in der Hafenstadt Aschdod sollten für mindestens eine Woche abgeriegelt werden. Auch in den Palästinensergebieten soll von Freitag an ein fünftägiger Lockdown in Kraft treten.

TOP-NEWS: USA sollen Vorrat leergekauft haben: Spahn-Ansage an Remdesivir-Hersteller

Donnerstag, 2. Juli, 08.10 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert vom Hersteller des Coronamedikaments Remdesivir trotz eines Großeinkaufs der USA weiterhin Lieferfähigkeit. Er erwarte von der Pharmafirma Gilead Sciences, “dass Deutschland und Europa versorgt werden, wenn es um ein solches Medikament geht”, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im ZDF-“Morgenmagazin”. Den Bedarf für die kommenden Wochen sieht Spahn ohnehin gesichert. In der Zentralapotheke des Bundes gebe es entsprechende Reserven.

Die US-Regierung hat sich einen Großteil der bis September anvisierten Produktionsmenge von Remdesivir gesichert. Laut US-Gesundheitsministerium wurde der Kauf von Wirkstoff-Dosen für mehr als 500 000 Behandlungen vereinbart. Das entspreche 100 Prozent der geplanten Produktionsmenge für Juli sowie jeweils 90 Prozent für August und September. Remdesivir gilt als eines der aussichtsreichsten Medikamente bei schweren Corona-Symptomen.

Erst vergangene Woche hatte die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA eine Zulassung für das Mittel unter Auflagen in Europa empfohlen. Eine Entscheidung durch die EU-Kommission wird noch diese Woche erwartet. Remdesivir wurde ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt, zeigte hier aber eine zu geringe Wirkung. Es ist bislang in keinem Land der Welt uneingeschränkt als Medikament zugelassen.

Weitere Meldungen zum Coronavirus aus diesem News-Ticker finden Sie  auf der nächsten Seite.

 

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