Covid-19-Radar: Aktuelle Zahlen zeigen Entwicklung in Landkreisen und der Welt

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Interaktive Karten: Das große Covid-19-Radar: Grafiken zeigen Zahlen, Fakten und Ausmaß der Pandemie

Das große Covid-19-Radar zeigt in interaktiven Grafiken und mithilfe vieler Zahlen, wie sich die Pandemie ausbreitet. Die Karten zeigen auch, warum Covid-19 gefährlicher ist als die Influenza – und wieso eine Verlangsamung der Epidemie von so zentraler Bedeutung ist.

Verbreitung von Covid-19 in ausgewählten Ländern

Längst ist das Coronavirus mit dem Namen SARS-CoV-2 kein Virus mehr, das epidemisch in einzelnen Ländern auftritt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von einer Pandemie, für die das neue Coronavirus gesorgt hat.

Weltweit haben sich mittlerweile mehr als vier Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mindestens 4.819.000 Infektionsfälle wurden in mehr als 185 Ländern laut einer Zählung der Johns Hopkins University offiziell gemeldet. Die Zahl der Menschen, die in Folge des Virus starben, lag weltweit bei rund 319.000 (Stand: 19. Mai, 12.00 Uhr).

 

 
 

 

Entwicklung der Todeszahlen

Bei den Todesfällen, die auf Covid-19 zurückzuführen sind, belegt Deutschland nach wie vor einen der hinteren Plätze. Während die Kurven mit den bestätigten Corona-Todesfällen für Länder wie Spanien, Italien, Frankreich und die USA schnell ansteigen, entwickelt sich die Mortalitätskurve in Deutschland moderater, wie diese Grafik zeigt.

 

 
 

 

Ähnliches gilt für die Entwicklung der absoluten Corona-Infektionen. Hier fällt insbesondere ein markanter und schneller Anstieg der Fallzahlen in den USA auf, wo sich das neuartige Coronavirus rasant verbreitet.

 

 
 

 

So sind die Bundesländer von Covid-19 betroffen

Auch in Deutschland werden Tag für Tag immer mehr infizierte Personen und Todesfälle in Folge des Coronavirus vermeldet. Das öffentliche Leben steht weitgehend still, Menschen sollen ihre Häuser nur noch in absoluten Ausnahmefällen verlassen, es gelten Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen. Es sind Zeiten, wie sie Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg nicht erlebt hat.

In den Bundesländern ist das Coronavirus allerdings sehr ungleich verteilt. Wie sehr das Coronavirus die Bundesrepublik im Griff hat, zeigt diese interaktive Karte.

 

 
 

 

Zu den besonders betroffenen Bundesländern gehören weiterhin Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern, wo der erste Covid-19-Patient Ende Januar gemeldet worden war. Weniger angespannt ist die Lage dagegen in den ostdeutschen Bundesländern, wo jedoch auch weniger Menschen leben als im Westen und Süden Deutschlands.

Landkreiskarte zeigt Covid-19-Hotspots

Lokale oder regionale Corona-Hochburgen, die besonders viele Fälle haben, sind auf der Landkreis-Karte von FOCUS Online gut erkennbar – etwa die oberpfälzische Kleinstadt Mitterteich an der tschechischen Grenze oder der Landkreis Heinsberg in NRW, aber auch die Großstädte Berlin, Hamburg und München.

 

Gemeldete Coronavirusfälle in Deutschland (klicken Sie auf Ihr Bundesland)

 
 

 

Wie sich Covid-19 in Deutschland verbreitete

Als in Deutschland fröhlich Silvester gefeiert wird und die Menschen das Jahr 2020 begrüßen, ahnen sie noch nicht, dass eine zum damaligen Zeitpunkt als “mysteriöse Lungenkrankheit” bezeichnete Atemwegserkrankung in China in wenigen Wochen auch das Leben in Deutschland gehörig auf den Kopf stellt. Anfang Januar meldet China den ersten Todesfall aufgrund der bis dahin unbekannten Lungenerkrankung. Was dann kommt, überrumpelt Gesundheitsexperten und Politiker auf der ganzen Welt.

 

 
 

 

Nur wenige Wochen später wird am 27. Januar im oberbayerischen Starnberg die erste Corona-Infektion innerhalb Deutschlands bestätigt. Der Patient hat sich wohl bei einer chinesischen Mitarbeiterin seines Unternehmens Webasto angesteckt, bei der nach ihrer Rückkehr nach China das Virus festgestellt wurde. Tags darauf werden drei weitere Fälle bestätigt, ebenfalls Webasto-Mitarbeiter. Das Unternehmen schließt vorübergehend seine Zentrale.

Es ist der Anfang einer Epidemie, die inzwischen alle 16 Bundesländer erfasst hat.

Seit der zweiten März-Woche beobachten die Experten zudem rasant ansteigende Fallzahlen. Die Covid-19-Pandemie weitet sich nun auch in Deutschland mit exponentiellem Wachstum aus. Die Zuwächse werden innerhalb weniger Tage immer größer.

 

 
 

 

Größere Ansteckungsgefahr als bei Influenza oder Ebola

Im Vergleich ansteckender Krankheiten zeigt sich auch, dass eine mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Person mehr Menschen ansteckt als jemand, der an einer Influenza erkrankt ist. Die sogenannte Basisreproduktionszahl liegt bei Covid-19 höher als etwa bei der saisonalen Grippe oder auch Ebola, wie diese interaktive Grafik zeigt. Ein deutlich höheres Ansteckungsrisiko als bei Corona besteht dagegen bei Masern.

 

 
 

Während es gegen die Influenza einen Impfstoff gibt, existiert für das neue Coronavirus noch keine Schutzimpfung. Zudem kann die Inkubationszeit bis zur Ausbildung erster Symptome deutlich länger sein als bei der Grippe. Das macht das Virus so gefährlich und unberechenbar, wie diese Grafik zeigt.

 

 
 

 

Warum eine Verlangsamung der Epidemie wichtig ist

Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik gab es derart massive Einschränkungen für die Bürger: Schulen, Kitas, Geschäfte, Sporteinrichtungen, Cafés und Restaurants müssen schließen – Messen und Sportveranstaltungen werden reihenweise abgesagt. All das geschieht einzig und allein aus einem Grund: zur Eindämmung der Infektionsfälle.

Der weitgehende Shutdown im öffentlichen Leben soll die Bürger in Deutschland für “Social Distancing” sensibilisieren. Nur so lässt sich das exponentielle Wachstum der Zahl der Corona-Infizierten verlangsamen, wie die nachfolgende Grafik zeigt. Denn eines möchte Deutschland unbedingt vermeiden: Zustände wie in Italien, wo Menschen, die am Coronavirus erkrankt sind, in improvisierten Klinikzelten sterben und die Krankenhäuser mancherorts völlig überlastet sind.

 

 
 

 

Reproduktionszahl liegt in Deutschland unter 1,0

In Deutschland sind bis Freitagvormittag über 172.900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 172.000 Infektionen). Mindestens 7791 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 7712). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagabend bei 0,75. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Seit Donnerstag gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,88. Er zeigt das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen.

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