DAI-Kopplung schwindet aufgrund von Zinssätzen über 0 Prozent

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Ein MakerDAO (MKR)-Governance-Vorschlag ist am Dienstag in Kraft getreten und legt die Zinssätze für die meisten Vermögenswerte fest. Ether (ETH) wurde dabei allerdings ausgeschlossen und lag wieder über 0 Prozent.

Laut Daistats liegen die Zinsen für USDC-A, WBTC und andere kleinere Vaults nun wieder bei 2 Prozent. Das bedeutet, dass das Protokoll wieder Einnahmen für diejenigen einbringt, die DAI gegen diese Vermögenswerte ausleihen.

Die Senkung der Zinssätze wird allgemein als eine Maßnahme zur Stimulierung der DAI-Erzeugung angesehen. Damit wird der Kurs auf die vorgesehene 1-US-Dollar-Kopplung gesenkt.

Cointelegraph berichtete, dass sich der Kurs nach einer langen Zeit der Überbewertung endlich stabilisiert hat. Aber das war nicht von langer Dauer. Bei Redaktionsschluss lag der DAI bei 1,03 US-Dollar. Das ist eine erhebliche Abweichung vom vorgesehenen Kurs.

Trotz des starken Anstiegs des DAI-Angebots aufgrund wiederholter Anhebungen der Schuldenobergrenzen ging der Großteil der neuen Stablecoins in Farming-Pools, wie Cointelegraph berichtete. 

Ein möglicher Grund für die plötzliche Abweichung von der Kopplung ist der Markteinbruch seit Anfang September. ETH und andere Kryptowährungen gingen am 3. September steil zurück. So war es auch beim DAI-Angebot, aber sein Kurs ist hingegen gestiegen. Eine wahrscheinliche Erklärung dafür ist, dass Kreditnehmer und Schuldenabwickler DAI kauften, um dafür zu sorgen, dass das System weiter überbesichert ist. Die zugrunde liegenden Gelder können nämlich nur über den Stablecoin zurückgetauscht werden.

MKR-Inhaber haben beim DeFi-Farming-Trends eher abgewartet. Die starke Nachfrage nach dem Coin zwang die Community dazu, weniger einzunehmen. Die kürzliche Abweichung der Koppelung hat dazu geführt, dass die Community über ihr Versprechen von 0-Sätzen noch einmal nachdenkt.

Maker hat noch keinen zufriedenstellenden Mechanismus eingeführt, um Arbitrageure dazu zu bringen, den Kurs auf 1 US-Dollar zu senken. Mehrere Vorschläge, die marktorientierte und strenge Interventionenumfassen, stehen zur Debatte. Externe Beobachter bringen häufig negative Zinssätze ins Spiel. Die Maker-Community will diese Grenze bisher jedoch noch nicht überschreiten.


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