Damals wie heute? – Corona-Geldpolitik könnte Bitcoin zu neuem Aufwärtstrend verhelfen

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Ein vergangener Aufwärtstrend von Bitcoin (BTC) ist mit damaligen geldpolitischen Maßnahmen zusammengefallen, was ein Fingerzeig für die Kursentwicklung nach der Corona-Krise sein könnte.  

In einer Twitter-Diskussion vom 18. April argumentiert der Krypto-Experte PlanB, der für die Anwendung des Stock-To-Flow Prognosemodells auf Bitcoin bekannt ist, dass die marktführende Kryptowährung davon profitiert, wenn die Zentralbanken „Geld drucken“.

Wiederholt sich das Spiel von 2013?

Allen voran die Quantitative Lockerung (QE) der amerikanischen Zentralbank hat sich in der Vergangenheit bereits merkbar auf den Bitcoin-Kurs ausgewirkt.

„Sehr interessant, dass die Quantitative Lockerung von 2013 (QE3), die einen Umfang von 1,5 Bio. US-Dollar hatte, mit dem damaligen Aufwärtstrend von Bitcoin zusammenfällt“, wie PlanB schreibt. 

Dabei bezieht sich der Krypto-Experte auf einen Tweet von Holger Zschäpitz, den leitenden Wirtschaftsredakteur der Welt, in dem dieser darauf hingewiesen hatte, dass die amerikanische Zentralbank mit ihren jüngsten Corona-Finanzspritzen fast 2 Bio. US-Dollar an neuem Geld gedruckt hat.  

Diese expansive Geldpolitik erntet heftige Kritik, da einige Stimmen befürchten, dass sie die Reichen immer reicher machen wird, während sie die Vermögen des Mittelstandes auffrisst und eine Zweiklassengesellschaft befördert.

Geldpolitische Maßnahmen der US-Zentralbank. QE3 löste Bitcoin-Aufwärtstrend aus.

Trump die tickende Zeitbombe?

Für Bitcoin-Anleger könnte diese Vorgehensweise allerdings zum Vorteil werden, da die Kryptowährung dank ihrer begrenzten Umlaufmenge bei steigender Geldmenge automatisch an Wert gewinnt.

Genau wie sein Kollege Max Keiser verweist PlanB in diesem Zusammenhang darauf, dass die Geburtsstunde von Bitcoin mit der großen Finanzkrise von 2008 zusammenfällt, in der ebenfalls umfangreiche Hilfspakete geschnürt wurden, um die Banken zu retten.

Vor diesem Hintergrund hält er es für wahrscheinlich, dass US-Präsident zukünftig vermehrt auf die Instrumente der Geldpolitik setzen könnte, um die Wirtschaft aus Krisensituationen zu befreien.




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