“Denn sie wissen nicht, was passiert”: Thomas Gottschalks kuriose Spielidee

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Selten haben so viele Menschen gleichzeitig geredet. Man versteht am Anfang des Abends kaum ein Wort. Das ist ein lautes Durcheinander wie auf einem Kindergeburtstag und nur noch zu überbieten von der Wirrwarr-Garderobe dieser TV-Leute.

Thomas Gottschalk trägt Camouflagehose. Barbara Schöneberger hat rosarote Pumps an den Füssen. Und Günther Jauch steckt in veganen Turnschuhen aus Ananashaut. Diesmal moderiert Jauch und müssen demzufolge Schöneberger und Gottschalk gegen das Ehepaar Amira und Oliver Pocher antreten. Viel mehr Quasseltalent gibt es im deutschen Fernsehen nicht.

 

Moderatoren-Elite redet Kauderwelsch

Das erste Spiel ist folgerichtig. Kauderwelsch. Ein Teammitglied erklärt einen Begriff, wobei jedes Wort der Erklärung mit demselben Konsonanten beginnen muss. Der Partner muss den Begriff erraten. Barbara bekommt „N“. „Nes neht nich!“ „Mikrowelle!“, findet Gottschalk richtigerweise heraus.

Vier Begriffe errät der liebe Thomas. „Muss ich auch so ein doofes Gesicht wie Barbara machen?“, fragt Oliver Pocher in seiner typischen Art. „Es reicht, wenn du dein normales Gesicht machst“, stichelt Gottschalk zurück. Die Familie Pocher errät einen Begriff mehr und gewinnt das erste Spiel. Der Abend hat damit seine intellektuelle Flughöhe erreicht. Das ist leichte, aber durchaus witzige Unterhaltung.

Schönebergers Schwangerschaft

„Wer denkt sich sowas aus? Diese Menschen sind krank“, mosert die schwangere Amira Pocher. Ihr kleben dabei sechs Wattebäuschchen um die Nase. Die Spieler müssen erst ihre Gesichter in eine Creme tunken und dann in eine Schale mit den Baumwollbällen. Was hängen bleibt muss ein paar Meter weiter in einer Schale abgeschüttelt werden. Die meisten hat das Duo Schöneschalk gesammelt.

Da kommt eine neue merkwürdige „Spielidee“ auf. „Wir versuchen, dass Barbara am Ende des Abends auch wie Amira schwanger ist.“ Anschließend müsse erraten werden, ob das Kind von Jauch oder Gottschalk stamme, erklärt Gottschalk.

Schöneberger stöhnt: „Ist ja toll, dass hier über meinen Kopf hinweg über meine Schwangerschaft entschieden wird.“ Im nächsten Spiel schwingt sie lange an einem Bungee-Seil. Barbara sagt: „Jetzt werde ich wohl keine Kinder mehr bekommen können.“ Damit ist das Thema beendet.

Gottschalk als Bowlingkugel

Kurioserweise kommt danach ein Spiel, das Ultraschall heißt. Prominente müssen auf einem Ultraschallfoto erkannt werden. Die Fotos sind natürlich nicht echt. Die Stars darauf verfremdet. Amira blickt dennoch durch. Die Pochers gewinnen.

Schöneberger und Gottschalk liegen später gleich doppelt am Boden. Auf Rollschuhen müssen sie eine drehbare Stange so im Kreis anschieben, dass das Lied wie bei einem Schallplattenspieler zu erkennen ist. Gottschalk pumpt schwer. Dabei war der 70-Jährige von Jauch gewarnt worden: „Thomas ist ja Pflegestufe vier bis fünf.“ Pochers gewinnen.

„Ich werde eine Spur aus Sojasauce hinterlassen“, kommentiert Gottschalk das nächste Spiel. Es heißt „Menschliche Bowlingkugel“. Er hat vorher asiatisches Hühnchen gegessen. Nun sitzt er angeschnallt in der großen Kugel und wird von Schöneberger in Richtung Kegel geschubst. Neun Kegel fallen. Gottschalk gesteht: „Ich fühle mich bleich.“ Aber es hat sich gelohnt. Pochers kegeln nur sechs.

Wild wie die Wespen

Zuletzt müssen sich die Teams auf einem Teppich mit rhythmischen Bewegungen auf dem Studioboden vorwärts bewegen. „Ich war Ministrant – ich habe die besten Jahre meines Lebens auf dem Knien verbracht“, erklärt Gottschalk.

Frau Schöneberger kommt kaum voran. Jauch meint: „Fernsehen ist erniedrigend.“ Barbara sagt, sie sei ein Hemmschuh. Wer sie im Team habe, besitze schlechte Karten.

Das Finale besteht dann aus einer langen Fragerunde. Wenn ein Team eine falsche Antwort gibt oder der Gegner eine richtig, schiebt sich ein Stein hervor und erschwert Gottschalk und Pocher das Festhalten in einer Art Fensterrahmen. „Das drückt auf die Blase“, stöhnt Gottschalk. Aus dem Hosenbund schaut ihm die Unterhose im US-Look heraus. „Ich will nach Hause!“, gesteht er. Dem Wunsch wird entsprochen. Gottschalk fliegt aus der Wand. Jauch sagt: „Wir verabschieden uns und kommen nächstes Jahr vielleicht wieder!“

Diese Ausgabe war die vorerst letzte Folge der Unterhaltungsshow. Vielleicht waren die TV-Leute an diesem Abend deshalb besonders wild. So ein bisschen wie Wespen im Spätsommer. Und für beide gilt: Beobachten und gewähren lassen!

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