Der Iran besitzt weit mehr Uran als laut Vertrag erlaubt | Aktuell Asien | DW

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Statt der zulässigen Menge von 202,8 Kilogramm war der Iran mit Datum 20. Mai im Besitz von 1571,6 Kilogramm angereichertem Uran. Dies hätten Inspekteure der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)  ermittelt, heißt es im jüngsten Bericht über die nuklearen Aktivitäten der Islamischen Republik.

Außerdem weigert sich die Führung in Teheran nach wie vor, die Kontrolleure der Atomaufsichtsbehörde der Vereinten Nationen in zwei Anlagen zu lassen, die sie im Rahmen ihrer Überprüfungsmission inspizieren wollen, heißt es in dem Bericht weiter. Dies sei Anlass zu “ernsthafter Sorge”. Die Inspekteure hatten sich demnach vier Monate lang vergeblich um Zugang bemüht.

Atomabkommen auf der Kippe

Das internationale Atomabkommen hatten die fünf UN-Vetomächte und Deutschland nach jahrelangen Verhandlungen im Juni 2015 mit dem Iran geschlossen. Es soll sicherstellen, dass die Islamische Republik nicht die Fähigkeiten zum Bau einer Atombombe erlangt. US-Präsident Donald Trump kündigte das Abkommen im Mai 2018 einseitig und verhängte neue Sanktionen gegen die Regierung in Teheran.

Deutschland, Frankreich und Großbritannien versuchen, das Abkommen noch zu retten. Allerdings zieht sich der Iran inzwischen selbst schrittweise aus der Vereinbarung zurück – auch weil die Europäische Union ihr Versprechen nicht erfüllen konnte, die wirtschaftlichen Folgen der US-Strafmaßnahmen aufzufangen.

uh/gri (afp, rtr)



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