Dividende: Welche Firmen die Dividende streichen & Hauptversammlung verschieben

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Das Deutsche Aktieninstitut fordert angesichts der Coronavirus-Krise Hauptversammlungen in dieser Saison ohne die physische Anwesenheit von Aktionären zu ermöglichen. Bei den Treffen würden wichtige Beschlüsse gefasst, die für die Handlungsfähigkeit der Unternehmen entscheidend seien, erläuterte DAI-Chefin Christine Bortenlänger am Donnerstag in Frankfurt. “Deshalb muss Deutschland, wie beispielsweise schon in Frankreich und der Schweiz geschehen, jetzt aktiv werden und Hauptversammlungen ohne die persönliche Teilnahme der Aktionäre ermöglichen”, forderte sie. Zahlreiche Unternehmen haben ihre für die kommenden Wochen geplanten Aktionärstreffen bereits verschoben.

Angesichts der besonderen Umstände sollten Verfahren wie eine elektronischen Briefwahl oder eine Onlineabstimmung für die Stimmabgabe der Aktionäre ausreichen und die Präsenzveranstaltung ersetzen. Hauptversammlungen beschließen unter anderem über die Dividendenausschüttung und Kapitalerhöhungen. Das Aktiengesetz schreibt vor, dass die Treffen als Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden müssen. Verschiebungen sind zwar möglich, das Zeitfenster dafür sei jedoch begrenzt, argumentierte Bortenlänger. Angesichts der Unsicherheit, wann die Pandemie abflaue, sei die Frist – in der Regel acht Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres – im Zweifel nicht ausreichend.

Dividendenzahlung und Hauptversammlungen in der Übersicht

Commerzbank streicht Dividende für 2019 bis Unsicherheiten durch Covid-19 beendet sind

Die Commerzbank streicht angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten infolge der Coronavirus-Pandemie die Dividende für das Geschäftsjahr 2019. Der Vorstand werde der diesjährigen Hauptversammlung keine Gewinnausschüttung vorschlagen, teilte der MDax-Konzern am Montag, 30. März, in Frankfurt mit. Zudem soll das Aktionärstreffen als Online-Veranstaltung ausgerichtet werden.

Geplant war bisher, dass die seit Jahren gebeutelten Aktionäre des seit der Finanzkrise teilverstaatlichten Instituts für 2019 zumindest wieder eine Mini-Dividende von 15 Cent je Anteilsschein bekommen. “Für das laufende Geschäftsjahr 2020 wird der Vorstand solange keine Dividendenzahlung vorsehen, bis die Unsicherheiten durch Covid-19 beendet sind”, teilte die Bank zudem mit. “Danach wird er darüber gegebenenfalls neu entscheiden.”

Vonovia verschiebt Hauptversammlung, hält aber an seinem Dividenden-Vorschlag fest

Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia  verschiebt wegen der Corona-Pandemie seine Hauptversammlung. “Um die Möglichkeit einer Präsenzveranstaltung zu wahren, soll die Hauptversammlung am 30. Juni stattfinden”, teilte der Dax-Konzern am Montag in Bochum mit. Ursprünglich war das Aktionärstreffen für den 13. Mai geplant.

Zwar habe der Gesetzgeber den Weg für Online-Hauptversammlungen freigemacht, Vorstand und Aufsichtsrat würden zurzeit aber eine Präsenzveranstaltung vorziehen, um den kurzfristigen Wechsel auf eine Online-Hauptversammlung möglichst zu vermeiden.

Während einige Konzerne wegen der Corona-Krise die Dividende gekürzt oder sogar gestrichen haben, hält der Vonovia-Vorstand an seinem Dividenden-Vorschlag fest. Die Dividende soll für 2019 wie geplant um 13 Cent auf 1,57 Euro je Aktie klettern.

Eon will Dividende jährlich um bis zu fünf Prozent erhöhen

Eon  kündigte an, die Dividende jährlich um bis zu fünf Prozent erhöhen zu wollen bis einschließlich der Dividende für das Geschäftsjahr 2022.

Das sorge am Markt für Zuversicht und zeige, dass Eon-Aktien ein starkes Investment seien, sagte ein Händler. Auf dem gegenwärtigen Kursniveau belaufe sich die Dividendenrendite auf 5,5 Prozent. Analysten rechneten derweil mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum des Energieerzeugers und Netzbetreibers von etwa fünf Prozent.

Covestro verschiebt Dividendenauszahlung

Der Dax-Konzern Covestro verschiebt aufgrund der Coronavirus-Pandemie seine Hauptversammlung. Das ursprünglich für den 17. April geplante Aktionärstreffen soll an einem neuen Termin innerhalb der aktienrechtlich vorgesehenen Frist von acht Monaten des aktuellen Geschäftsjahres stattfinden, wie der Kunststoffhersteller am Montag in Leverkusen mitteilte. Dadurch verzögere sich auch die geplante Dividendenausschüttung in Höhe von 2,40 Euro je Aktie. Mit der Absage reiht sich Covestro in eine lange Liste von Unternehmen ein, die ihre Aktionärstreffen wegen der Coronakrise ebenfalls abgesagt haben.

HeidelbergCement verlegt Dividendenauszahlung

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement gibt wegen des neuartigen Coronaviruskeinen Ausblick mehr auf das laufende Jahr. Es sei derzeit nicht abzuschätzen, wie lange die Maßnahmen anhielten und welche Auswirkungen diese auf den Bau in den einzelnen Ländern habe. “Vor diesem Hintergrund ist ein seriöser Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich”, sagte er. Seine Hauptversammlung verschiebt das Unternehmen und verlegt damit auch die Dividendenzahlung auf einen späteren Zeitpunkt.

Für das vergangene Jahr will Heidelberg Cement  mehr an seine Aktionäre ausschütten. Die Dividende soll je Aktie um rund fünf Prozent auf 2,20 Euro erhöht werden, wie das Unternehmen in Heidelberg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit etwas mehr gerechnet. 2019 ging der auf die Aktionäre entfallende Gewinn im Jahresvergleich um fünf Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro zurück. Rechnet man Sondereffekte wie etwa den Verkauf des Ukraine-Geschäfts heraus, dann lag der Gewinn deutlich über dem des Vorjahres

RWE verschiebt Dividendenauszahlung

Der Energiekonzern RWE  verschiebt aufgrund der Coronavirus-Pandemie seine Hauptversammlung. Das ursprünglich am 28. April geplante Treffen werde auf einen späteren Zeitpunkt verlegt, teilte der Dax -Konzern am Mittwoch in Essen mit. Wann die Hauptversammlung nachgeholt werde, stehe noch nicht fest.

Aufgrund der Verschiebung der Veranstaltung sei auch eine Verschiebung der Dividendenauszahlung unvermeidbar, teilte RWE weiter mit. Der Energiekonzern hatte für 2019 eine Dividende von 80 Cent je Aktie vorgeschlagen und damit 10 Cent mehr als ein Jahr zuvor.

BMW kürzt Dividende

Knapp fünf Milliarden Euro verdiente BMW  im vergangenen Jahr. Die Dividende will der Autobauer kürzen: Den Aktionären stellte er eine Dividende von 2,50 Euro je Stammaktie in Aussicht, nach 3,50 Euro im vergangenen Jahr.

Lufthansa streicht die Dividende

Die Lufthansa  will wegen der schweren Krise durch das neuartige Coronavirus die Dividende für ihre Aktionäre streichen. Der Schritt soll helfen, die Zahlungsfähigkeit des Dax-Konzerns zu sichern, wie die Lufthansa am späten Freitagabend in Frankfurt mitteilte. Der Vorstand versucht, das Geld zusammenzuhalten.

Daimler will Dividende kürzen

Daimler  gibt an, das Jahresgeschäft 2019 sei “durch eine Vielzahl wesentlicher Einzelsachverhalte belastet” gewesen. Voraussichtlich wird Daimler die Dividende auf 0,90 Euro je Aktie senken. Im Vorjahr waren es noch 3,25 Euro. Beschlossen wird die Dividende erst auf der Hauptversammlung.

Die Historie verdeutlicht die Anfälligkeit des Konzerns. So musste bereits 2001 die Dividende je Aktie von 2,35 auf 1,00 Euro reduziert werden. Erst 2014 erreichte sie mit 2,45 Euro je Aktie einen neuen Höchstwert. 2008 und 2009 kam es für die Aktionäre noch viel härter. Damals musste die Ausschüttung erst von 2,00 auf 0,60 Euro je Aktie zurückgenommen und schließlich ganz gestrichen werden.

Daimler teilt zudem mit, dass damit “unvermeidbar” eine zeitliche Verschiebung der Dividendenauszahlung verbunden sei. Die Hauptversammlung soll voraussichtlich Anfang Juli stattfinden, „in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der Infektionswelle”.

MTU Aero Enginges stellt Dividende auf den Prüfstand

Der Triebwerksbauer MTU überprüft wegen der möglichen Virusfolgen auf sein Geschäft die Dividendenzahlung für das vergangene Jahr.

«In Anbetracht der jüngsten Entwicklung der weltweiten Corona-Pandemie wird der Hauptversammlung nunmehr vorgeschlagen, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2019 zunächst auf neue Rechnung vorzutragen», heißt es in der Mitteilung weiter. Gegebenenfalls werde es aber eine aktualisierte Empfehlung geben, je nachdem wie heftig die Folgen des neuartigen Coronavirus auf das Geschäft auf MTU werden. Mit diesem Schritt kauft sich MTU Zeit, bevor endgültige Entscheidung über die Gewinnverwendung und damit auch über die Dividende fällt.

Eine Sprecherin erklärte auf Nachfrage, dass MTU den Dividendenvorschlag von 3,40 Euro (Vorjahr 2,85) aktuell beibehalte, diesen aber zu einem späteren Zeitpunkt überprüfen werde. Dividenden und Gewinnverwendung werden formell von der Hauptversammlung beschlossen. Das Unternehmen unterbreitet die Vorschläge.

Auch Telekom-Dividende sinkt

Die Telekom  Dividende sinkt von 0,70 Euro je Stück im Vorjahr auf 0,60 Euro je Stück. Damit ist die Mindestdividende des Konzerns erreicht. Die Untergrenze wurde zuletzt von 0,50 Euro auf 0,60 Euro angehoben.

Die Telekom lässt verlauten, dass durch die Absage der Hauptversammlung für den ursprünglich geplanten Termin verschiebt sich auch der Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns 2019 und die Auszahlung der Dividende, also die Gewinnbeteiligung der Anteilseigner über eine Ausschüttung.

VW erhöht Dividende

Anders sieht es bei Volkswagen aus: Das Geschäftsjahr 2019 war ein positives für VW . Der Umsatz stieg um 7,1 Prozent auf 252,6 Milliarden Euro. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende soll je Stammaktie von 4,80 Euro auf 6,50 Euro und je Vorzugsaktie von 4,86 Euro auf 6,56 Euro erhöht werden. Damit steigert sich die Dividende um jeweils etwa 35 Prozent.

BASF verschiebt Dividendenauszahlung

Der Chemiekonzern BASF  verschiebt seine Hauptversammlung. Das Dax-Unternehmen begründete den Schritt mit den gesundheitlichen Gefahren durch die Ausbreitung des neuen Coronavirus. Das Treffen sollte in Mannheim stattfinden, die baden-württembergische Landesregierung hat aber Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern bis zum 15. Juni verboten.

Wegen der Verschiebung könne BASF die Dividende nicht wie geplant am 6. Mai bezahlen, betonte das Unternehmen. Ein neuer Termin stehe noch nicht fest. BASF wolle das Aktionärstreffen wie gesetzlich vorgeschrieben bis zum 30. Juni abhalten.

Abgesagte Hauptversammlungen im Dax

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen und Dienstleister sowie Aktionäre zu schützen, haben mehrere Dax-Unternehmen bereits angekündigt, angesetzte Hauptversammlungen nicht abzuhalten. Bekannt sind bisher die folgenden Ausfälle (in Klammern der ursprüngliche Termin):

  • Telekom (26. März)
  • Daimler (1. April)
  • Covestro (17. April)
  • Axel Springer (22. April)
  • Merck (24. April)
  • RWE (28. April)
  • Beiersdorf (29. April)
  • Continental (30. April)
  • BASF (30. April)
  • HeidelbergCement (7. Mai)
  • MTU Aero Enginges (7. Mai)

Dividendenzahlung und Hauptversammlungen im MDax

Nemetschek stockt Dividende auf

Zahlen für Umsatz und operatives Ergebnis des Vorjahres hatte Nemetschek schon vorgelegt, der Umsatz war um 18 Prozent auf 556,9 Millionen Euro gestiegen, das operative Ergebnis um ein knappes Drittel auf 165,7 Millionen Euro. Unter dem Strich erzielte Nemetschek vor allem dank eines Anteilsverkaufs einen Gewinnsprung von 66,3 Prozent auf 127,2 Millionen Euro. Ohne den Verkauf hätte der Überschuss um 27,7 Prozent zugelegt. Die Dividende will Nemetschek auf 0,28 Euro je Aktie aufstocken, das ist ein Cent mehr als ein Jahr zuvor, wenn der erfolgte Aktiensplit berücksichtigt wird.

United Internet will deutlich erhöhte Dividende zahlen

Der Telekommunikationsanbieter United Internet  hat sich für das laufende Jahr eine stabile Geschäftsentwicklung vorgenommen und will wieder eine deutlich erhöhte Dividende zahlen. Die Ausschüttung für das vergangene Jahr soll 0,50 Euro je Aktie betragen, wie der MDax -Konzern am Mittwoch in Montabaur mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte es nur 5 Cent Dividende gegeben, weil United Internet mit seiner Telekommunikationstochter 1&1 Drillisch 2019 teure Mobilfunkfrequenzen für den neuen 5G-Datenfunk ersteigert hat.

Scout24 erhöht Dividende

Trotz der Pandemie sollen die Scout24-Aktionäre  eine Dividende von 90 Cent je Anteilsschein erhalten und damit 26 Cent mehr als im Vorjahr. Schon am Mittwochabend hatte der Konzern mitgeteilt, seine Anteilseigner mit umfangreichen Aktienrückkäufen bei der Stange halten zu wollen. Insgesamt will Scout24 Papiere im Wert von rund 1,7 Milliarden Euro zurückkaufen. Finanzieren will das Management dies durch den Verkauf von Autoscout24, den der Konzern in der ersten Jahreshälfte abschließen will.

Fraport will doch keine Dividende zahlen

Der Flughafenbetreiber Fraport macht bei seiner Ausschüttungspolitik eine Kehrtwende. So will der MDax-Konzern auf der Hauptversammlung vorschlagen, dass die Aktionäre für das Jahr 2019 keine Dividende bekommen. Stattdessen soll der Gewinn in die Rücklagen fließen, teilte Fraport am Mittwoch mit. Ob die Anteilseigner für das laufene Jahr eine Ausschüttung erhalten, sei noch offen.

Fraport hatte am 13. März erklärt, dass die Dividende für 2019 und 2020 bei zwei Euro liegen soll. Den Sinneswandel erklärt das Unternehmen mit der “nicht vorhersehbaren Marktentwicklung” durch den Coronavirus. Die Luftfahrtbranche ist durch die Pandemie quasi im Stillstand.

Deutsche Wohnen zahlt weiter Dividende

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen  hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient. 2019 stieg der operative Gewinn (Funds from Operations 1, kurz FFO1) im Jahresvergleich um knapp 12 Prozent auf 538,1 Millionen Euro, wie das MDax-Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte. Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. Das Management will die Dividende auf 90 Cent je Aktie erhöhen, nach 87 Cent im Vorjahr.

Compugroup zahlt stabile Dividende aus

Der auf Arztpraxen und Apotheken spezialisierte IT-Anbieter Compugroup  will trotz der Coronavirus-Krise die Dividende stabil halten und bleibt bei seinem Geschäftsausblick. Für 2019 sollen die Anteilseigner trotz eines Gewinnrückgangs eine Dividende von 50 Cent je Aktie und damit auf dem Niveau des Vorjahres erhalten, wie das MDax-Unternehmen am Mittwoch in Koblenz mitteilte.

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Bechtle schüttet höhere Dividende aus

Bechtle  will seinen Aktionären eine Dividende von 1,20 Euro zahlen. Das sind 20 Cent mehr als im Vorjahr. Hier muss allerdings noch die Hauptversammlung zustimmen, die bislang für den 27. Mai in Heilbronn geplant ist. Ob es hier zu einer Verschiebung kommt, sei im Moment noch offen, sagte Olemotz. “Wir prüfen aber, um vorbereitet zu sein, Alternativen.”

Dürr zahlt Dividende – allerdings 20 Cent weniger als im Vorjahr

Der Maschinenbauer Dürr  will seinen Anteilseignern trotz Corona-Krise eine Dividende von 80 Cent pro Aktie ausschütten. Das sind 20 Cent weniger als im Vorjahr, wie aus einer Pressemitteilung des MDax -Konzerns vom Donnerstag hervorgeht. Dürr begründet das mit einem niedrigeren Nachsteuerergebnis.

Zu den Auswirkungen des Coronavirus äußerte Dürr sich in der Pressemitteilung nicht, ebensowenig zu einer Verschiebung der Hauptversammlung. Die Aktie zeigte sich durch die Nachricht nicht groß bewegt. Auf den Tag betrachtet liegt Dürr 2,9 Prozent im Minus.

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Symrise-Aktionäre erhalten Dividende erst später

Symrise verschiebt die bislang für den 6. Mai in Holzminden geplante Hauptversammlung. Der globale Anbieter von Duft- und Geschmacksstoffen verschiebt damit auch die geplante Dividendenausschüttung von 95 Euro-Cent je Aktie.

K+S verschiebt Dividendenauszahlung

Der Dünger- und Salzkonzern K+S  verschiebt aufgrund der Coronavirus-Pandemie seine Hauptversammlung. Ein neuer Termin für die ursprünglich für den 12. Mai geplante Veranstaltung soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden, wie die Kasseler am Donnerstag mitteilten. Damit wird sich auch die Ausschüttung der vorgeschlagenen Dividende in Höhe von 15 Cent je Aktie verschieben. Aktuell sagen viele Unternehmen ihre Aktionärsversammlungen ab.

Fraport hält Dividende stabil

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport  erwartet wegen der Coronavirus-Krise in diesem Jahr einen herben Gewinnrückgang. Im abgelaufenen Jahr steigerte Fraport den Umsatz um 6,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) legte um 4,5 Prozent auf 1,18 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieb für die Aktionäre ein Gewinn von 421 Millionen Euro und damit elf Prozent weniger als im Vorjahr. Die Dividenden für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 will der Vorstand mit zwei Euro je Aktie stabil halten.

Hauptversammlungen im MDax

Bekannt ist bisher, dass folgende Firmen ihre Hauptversammlung verschieben (in Klammern der ursprüngliche Termin)

  • Sartorius (26. März)
  • Symrise (6. Mai)
  • K+S (12. Mai)
  • CTS Eventim
  • Lanxess (13. Mai)

Dividendenzahlung und Hauptversammlungen im SDax

Eckert & Ziegler erhöht Dividende

Unter dem Strich stand 2019 ein um mehr als ein Drittel gestiegener Überschuss von 22 Millionen Euro. Bereits vor wenigen Tagen hatte der Konzern mitgeteilt, dass die Aktionäre trotz der Corona-Krise eine Dividende von 1,70 Euro je Anteilsschein erhalten sollen und damit 50 Cent mehr als im Vorjahr. Dies bestätigte Eckert & Ziegler nun. Allerdings soll die bislang für den 17. Juni geplante Hauptversammlung aufgrund der Pandemie voraussichtlich um ein bis zwei Wochen verschoben und soweit mögliche digital durchgeführt werden.

Indus verringert Dividende

Die Industrieholding Indus schlägt ihren Anteilseignern wegen des Coronavirus für 2019 eine geringere Ausschüttung vor. 80 Cent pro Aktie will der SDax -Konzern bezahlen, wie er am Donnerstag in Bergisch Gladbach mitteilte. Im Vorjahr war es mit 1,50 Euro fast das Doppelte. Indus begründet den Schritt mit der Unklarheit über die Auswirkungen der Pandemie. Der Aktienkurs des Unternehmens reagierte kaum auf die Neuigkeiten.

Gleichzeitig teilte Indus mit, dass der Konzern seine Hauptversammlung verschiebt. Das ursprünglich für den 20. Mai geplante Treffen werde voraussichtlich auf den August verlegt.

Norma will auf Dividende verzichten

Bereits vor wenigen Tagen hatte der Konzern auf die sich zuspitzende Viruskrise reagiert und angekündigt, die Produktion in seinen Werken in verschiedenen Regionen zu unterbrechen. Norma will seinen Aktionären auf der Hauptversammlung vorschlagen, auf die Dividende für 2019 zu verzichten.

Jost will Dividendenvorschlag überdenken

Den Dividendenvorschlag will Jost  zudem überdenken. Eigentlich sollen die Aktionäre 0,80 Euro je Anteilschein erhalten, was schon deutlich weniger ist als die 1,10 Euro aus dem Vorjahr. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation und der sehr dynamischen Entwicklung überprüfe der Vorstand “die Angemessenheit des Dividendenvorschlags”, hieß es in der Mitteilung weiter.

HHLA zahlt weiter Dividende

Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA  will seinen Aktionären trotz eines erwarteten Gewinneinbruchs in diesem Jahr eine Dividende zahlen. Die Ausschüttung für 2019 soll im Vergleich zum Vorjahr von 80 auf 70 Cent sinken, teilte das im SDax gelistete Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Damit orientiert sich die Konzernführung an dem ebenfalls gesunkenen Jahresgewinn.

LPKF will erstmals seit vier Jahren wieder eine Dividende zahlen

Für 2019 will LPKF zudem mit 0,10 Euro je Aktie erstmals seit vier Jahren wieder eine Dividende zahlen.

Die Aktie legte am Vormittag um fast 15 Prozent auf 13,30 Euro zu und erholte sich damit etwas von den schweren Einbußen der vergangenen Wochen. Ein Aktienhändler bezeichnete die geplante Dividendenzahlung als durchaus überraschend. Dass zunächst wegen des Coronavirus eine Durststrecke vor dem Unternehmen liege, decke sich mit den jüngsten Aussagen der Wettbewerber.

Seit dem 18. Februar notieren die LPKF-Aktien im Kleinwerteindex SDax. Unter anderem die Aufnahme verschaffte den Aktien zwischenzeitlich ein Zwanzigjahreshoch von 25,70 Euro. Doch in der Folge stürzten die Titel mit der Corona-Krise bis auf fast 10 Euro ab.

Jenoptik stellt Dividendenzahlung in Frage

Der Technologie- und Rüstungskonzern Jenoptik stellt wegen der Corona-Krise seine Jahresziele und die angekündigte Dividende in Frage. Derzeit lasse sich noch nicht belastbar einschätzen, in welchem Umfang die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus das Geschäft von Jenoptik in diesem Jahr beeinträchtigen werde, teilte das im SDax gelistete Unternehmen am Dienstag in Jena mit. Zumindest für das erste Halbjahr erwartet der Vorstand “deutliche Auswirkungen”. Die bisherige Prognose, dass das Geschäft 2020 weiter wachsen dürfte, stehe daher unter Vorbehalt.

Gleiches gilt für die Dividende, die sich für das Jahr 2019 eigentlich auf 35 Cent je Aktie belaufen sollte. Oberstes Ziel des Vorstands sei es, das laufende Geschäft von Jenoptik abzusichern und weiterhin strategische Investitionen in die künftige Entwicklung zu ermöglichen. Vorstand und Aufsichtsrat wollen die geplante Gewinnausschüttung daher erneut überprüfen und der Hauptversammlung wenn nötig eine “aktualisierte Empfehlung” unterbreiten. Zudem überprüft die Konzernführung, ob das Aktionärstreffen überhaupt wie geplant am 9. Juni in Weimar stattfinden kann. Den Geschäftsbericht für 2019 will das Unternehmen wie vorgesehen am 25. März veröffentlichen.

Rhön Klinikum zahlt Dividende – wenn auch geringer

Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum  hält trotz der aktuell auch in Deutschland zunehmenden Corona-Fallzahlen an seinen Zielen für das Gesamtjahr vorerst fest. “Während wid die medizinischen Aufgaben sehr gut vorbereiten können, bleibt im Moment unklar, welche wirtschaftlich negativen wie auch positiven Folgen die Corona-Krise für das Unternehmen haben könnte”, sagte Vorstandschef Stephan Holzinger am Dienstag zur Vorlage der endgültigen Jahreszahlen für 2019 in Bad Neustadt.

Die Corona-Krise verdeutliche zugleich das Potenzial der Telemedizin, betonte Holzinger. Die Rhön-Klinikum AG war im vergangenen Jahr beim Schweizer Telemedizinanbieter Medgate eingestiegen und will im zweiten Halbjahr in Deutschland ein eigenes Angebot an den Start bringen. Im vergangenen Jahr hatte das SDax-Unternehmen mit seinen fünf Krankenhausstandorten in Bayern, Thüringen, Brandenburg und Hessen bei steigenden Umsätzen unter dem Strich 44,5 Millionen Euro verdient – nach 51,2 Millionen Euro im Vorjahr. Unter anderem lagen die Finanzierungskosten höher.

Die Aktionäre sollen nun eine Dividende von 0,25 Euro je Papier erhalten, im Vorjahr waren es 0,29 Euro. Zum laufenden Übernahmegebot durch den Klinikbetreiber Asklepios und Rhön-Gründer Eugen Münch erklärte der Konzern, sobald die Offerte eingehe, werde diese geprüft.

Krones streicht Dividende zusammen

Der Maschinenbauer Krones   streicht die Dividende zusammen. Aktionäre sollen für 2019 eine Zahlung von 0,75 Euro erhalten, nach 1,70 Euro im Jahr zuvor, wie der Hersteller für Verpackungs- und Abfülltechnik mitteilte. Im vergangenen Jahr war der Nettogewinn wegen hoher Personal- und Umbaukosten sowie Abschreibungen eingebrochen. Er lag bei 9,2 Millionen Euro, verglichen mit 151 Millionen Euro 2018. Das Unternehmen hatte bereits Ende Februar vorläufige Zahlen vorgelegt.

Krones betonte nun, belastbare Aussagen zum Umsatz und Ergebnis im laufenden Jahr seien wegen der Coronoa-Pandemie derzeit nicht seriös einzuschätzen. Die mittel- und langfristigen Aussichten sieht Krones aber “unverändert positiv, denn die Nachfrage der Konsumenten nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln wird weltweit weiter wachsen”.

Salzgitter kürzt Dividende deutlich

Der Stahlkonzern Salzgitter  muss wegen der schwachen Konjunktur, des teuren Firmenumbaus und der Vorsorge für eine Kartellstrafe einen hohen Verlust verkraften. Für 2019 stand unterm Strich ein Minus von 237,3 Millionen Euro in der Bilanz. Dies teilte das Unternehmen am Montag in Salzgitter mit. Ein Jahr zuvor war noch ein Gewinn von knapp 278 Millionen Euro übrig geblieben. Bereinigt um Sonderfaktoren lag das Ergebnis vor Steuern bei 143 Millionen Euro. Die Beteiligung am Kupferhersteller Aurubis trug knapp 100 Millionen Euro bei. Aktionäre sollen eine Dividende von 20 Cent je Aktie erhalten, deutlich weniger als die 55 Cent im Vorjahr.

Sixt will Dividende streichen

Wie die Sixt SE mitteilt, hat der Vorstand beschlossen, der Hauptversammlung im Juni die Aussetzung der Dividendenzahlung, mit Ausnahme der Mindestdividende für die Vorzugsaktien in Höhe von 0,05 Euro je Vorzugsaktie, für das Geschäftsjahr 2019 vorzuschlagen. Vorstandsvorsitzender Erich Sixt gibt sich aber trotz der herben Schläge, die das Virus für das Unternehmen bedeutet, optimistisch: “SIXT hat dank hoher Eigenkapitalquote und gesicherter, breiter Finanzierungsbasis eine sehr solide finanzielle Position, um den Auswirkungen der Krise zu trotzen.”

Talanx erhöht trotz Corona Dividende um fünf Cent

Der Versicherungskonzern Talanx hält trotz der Coronavirus-Krise an seinem Gewinnziel für 2020 fest. Der angepeilte Überschuss von 900 bis 950 Millionen Euro stehe unter dem Vorbehalt, dass die Großschäden im Rahmen der Erwartungen blieben und “an den Währungs- und Kapitalmärkten nicht noch größere Verwerfungen auftreten als momentan durch das Coronavirus”, teilte das Unternehmen mit Marken wie HDI und Neue Leben am Montag bei der Bilanzvorlage in Hannover mit. Analysten gingen im Schnitt zuletzt sogar von gut einer Milliarde Euro aus.

Die Aktionäre sollen dank des Gewinnsprungs im abgelaufenen Jahr nun eine Dividende von 1,50 Euro erhalten, fünf Cent mehr als im Vorjahr. Analysten hatten jedoch mit noch etwas mehr gerechnet. Wie bereits bekannt, steigerte der im SDax gelistete Versicherer seinen Gewinn 2019 auch dank eines Rekordgewinns seiner Mehrheitsbeteiligung Hannover Rück um 31 Prozent auf 923 Millionen Euro und erreichte damit den höchsten Wert der Unternehmensgeschichte.

Bei Villeroy und Boch verschiebt sich die Hauptversammlung und damit verbunden die Auszahlung der Dividende ebenfalls. Auf die Entscheidung über einen möglichen Kauf von Ideal Standard habe die Terminverschiebung aber keinen Einfluss. Die Hauptversammlung sei nicht das Entscheidungsgremium für den Deal. Anfang Februar noch hatte Vorstandschef Frank Göring in Frankfurt gesagt, eine Entscheidung solle voraussichtlich bis zur Hauptversammlung Ende März fallen. Bei einer Übernahme des Konkurrenten würde das Traditionsunternehmen aus dem Saarland seinen Umsatz rein rechnerisch auf mehr als 1,5 Milliarden Euro nahezu verdoppeln.

Hauptversammlungen im SDax

Bekannt ist bisher, dass folgende Firmen ihre Hauptversammlung verschieben (in Klammern der ursprüngliche Termin)

  • Bilfinger SE (23. April)
  • Jost Werke (7. Mai)
  • Indus (20. Mai)
  • Wacker Neuson (27. Mai)

Dividendenzahlung und Hauptversammlungen aus weiteren Indizes

L’Oreal verlegt Dividendenauszahlung

Das Unternehmen L’Oreal will mit den Zahlen zum ersten Quartal am 16. April mehr Informationen liefern. Zwischen Januar und März sei der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum wohl um rund fünf Prozent gesunken. Die Hauptversammlung verlegten die Franzosen vom 21. April auf den 30. Juni. Das Datum für die Dividendenzahlung soll noch festgelegt werden.

ING setzt Dividende aus

Die niederländische ING  Bank verzichtet vorerst auf die Ausschüttung einer Dividende.

Airbus streicht vorgesehene Dividende

Erst am Montag hatte Airbus  bekanntgegeben, sich mit weitreichenden finanziellen Schritten gegen die Folgen der Corona-Krise zu stemmen. So will der Konzern die zunächst vorgesehene Dividende für 2019 streichen, was etwa 1,4 Milliarden Euro bringt. Zudem sicherte sich Airbus eine neue Kreditlinie über 15 Milliarden Euro. Insgesamt liege die Liquidität des Konzerns damit bei etwa 30 Milliarden Euro, hieß es zu Wochenbeginn. Von seinen Geschäftszielen für 2020 musste sich Airbus-Chef Guillaume Faury allerdings verabschieden.

Boeing setzt Chefgehälter, Dividende und Aktienrückkäufe aus

Der angeschlagene US-Luftfahrtriese Boeing fährt seine ohnehin schon stark gedrosselte Produktion aufgrund der Coronavirus-Krise noch weiter herunter. Das Unternehmen teilte am Montag mit, seine Werke in der Region Puget Sound im Bundesstaat Washington für mindestens zwei Wochen zu schließen. “Diese Maßnahmen werden ergriffen, um das Wohlergehen der Beschäftigten, ihrer Familien und der örtlichen Gemeinden sicherzustellen”, teilte Boeing mit. Die betroffenen Fabriken sollen gründlich gereinigt werden.

Wegen eines Fertigungsstopps bei dem nach zwei Flugzeugabstürzen weltweit mit Startverboten belegten Bestsellers 737 Max ist die Produktion des Airbus -Rivalen seit Januar ohnehin schon stark eingeschränkt. Boeing ist aufgrund der 737-Max-Krise und der enormen Belastungen durch die Ausbreitung des Coronavirus für die Luftfahrtindustrie in argen Nöten und verhandelt derzeit um staatliche Finanzhilfen. Am Freitag hatte der Konzern bereits Chefgehälter, Dividende und Aktienrückkäufe ausgesetzt.

Software AG erhöht Dividende

Trotz Corona-Krise will die Software AG ihren Anteilseignern mehr Geld ausschütten. Die Dividende für 2019 soll bei 76 Cent pro Aktie liegen, teilte der MDax -Konzern am Freitag nach Börsenschluss mit. Im Vorjahr hatte Software AG 71 Cent ausgeschüttet.

Wie eine Reihe anderer Konzerne kündigte das Unternehmen an, seine Hauptversammlung zu verschieben. Das Treffen war für den 20. Mai geplant. Ein neuer Termin stehe noch nicht fest. So verzögere sich auch die Auszahlung der Dividende.

H&M setzt Dividendenzahlung aus

Der schwedische Modehändler Hennes & Mauritz (H&M ) will in Anbetracht der Coronavirus-Pandemie die Dividendenzahlung für 2019 aussetzen. Demnach soll der Hauptversammlung vorgeschlagen werden, die Zahlung von 9,75 Kronen (rund 0,88 Euro) je Aktie nicht zu veranlassen, teilte der Konzern am Montag in Stockholm mit. Mit der Maßnahme werde die Finanzkraft des Unternehmens gestärkt und der künftige Handlungsspielraum in einer von Unsicherheit geprägten Lage erhöht, hieß es.

H&M teilte zudem mit, dass aufgrund der Coronakrise momentan 3441 der konzernweit 5062 Läden vorübergehend geschlossen seien, darunter alle Geschäfte in den größten Märkten wie Deutschland und den USA. Am vergangenen Wochenende wurden zudem alle Filialen in Großbritannien zugemacht. H&M verwies zwar darauf, dass der Online-Shop weiterhin geöffnet habe. Doch hätten die Schließungen einen deutlich negativen Effekt auf den bisherigen Umsatz im März. Weitere Details zu den finanziellen Folgen des neuartigen Coronavirus wollen die Schweden bei der Vorlage ihres Quartalsberichts am 3. April bekanntgeben.

Ford setzt Dividende aus

Der Autobauer Ford setzt die Dividende aus und zieht die Prognose zurück.

Hauptversammlungen aus weiteren Indizes

Bekannt ist bisher, dass folgende Firmen ihre Hauptversammlung verschieben (in Klammern der ursprüngliche Termin)

  • LVMH (16. April)
  • L’Oreal (21. April)
  • Porsche (19. Mai)
  • Software AG (20. Mai)
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