Dschihadisten attackieren Militär in Mali | Aktuell Afrika | DW

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Ein Militärkonvoi sei am Sonntag in Buka Weré im Südosten von Diabaly in Zentralmali angegriffen worden, teilte die Armee mit. Nur sechs Soldaten hätten sich retten können. Das Schicksal mehrerer Soldaten sei unklar; wie viele noch vermisst werden, teilte die Armee aber nicht mit. In einer ersten Stellungnahme zu dem Angriff hieß es, im Konvoi hätten sich mindestens 64 Angehörige der Armee befunden.

Es handelt sich um den jüngsten in einer ganzen Serie von Angriffen durch dschihadistische Gruppen auf die Armee. Hunderte Soldaten wurden dadurch in den vergangenen Monaten getötet. Betroffen von Gewalt sind auch Mitarbeiter der Vereinten Nationen. So waren zuletzt am Samstag zwei Blauhelmsoldaten im Norden des Landes getötet worden.

Blauhelme (noch) ohne Erfolg

Der Sahel-Staat Mali kommt seit Jahren nicht zur Ruhe. 2012 hatten mehrere überwiegend islamistische Gruppierungen die Kontrolle über den Norden Malis übernommen. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff 2013 militärisch ein. Die Regierung in Paris hat für ihre Anti-Terror-Mission “Barkhane” mehr als 5000 Soldaten in der Sahel-Zone stationiert. Auch die Bundeswehr ist in Mali im Einsatz.

Inzwischen sind 13.000 UN-Soldaten in dem Land stationiert. Doch trotz der Präsenz tausender internationaler Soldaten herrscht weiter Instabilität in dem westafrikanischen Staat.

haz/bru (afp, rtr)



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