DSGVO-konforme Blockchain-Lösung für personenbezogene Daten geht an den Start

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Der deutsche Softwarehersteller Cocus AG hat eine Lösung für dezentrales und gleichzeitig datenschutzkonformes Identitätsmanagement namens Ownid gestartet, meldete der Technikblog IT-Zoom am 18. Februar.

White-Label-Produkt für Business-Kunden

Ownid ermöglicht es Unternehmen, ihren Kunden über eine Blockchain-Plattform die Hoheit über ihre persönlichen Daten zu geben. Die Whitelabel-Lösung für dezentrales und gleichzeitig datenschutzkonformes Identitätsmanagement kann von den Kunden in eigene Produkte und Lösungen integriert werden. Mit einer Blockchain-Lösung war dies bislang nicht möglich gewesen. Cocus hatte für sein Ownid-System Ende November ein entsprechendes Patent angemeldet.

Cocus nennt als Beispiel für mögliche Einsatzzwecke die gezielte Nutzung der auf einer Blockchain gespeicherten Personendaten für Check-Ins, Zahlungsvorgänge, Altersverifikation und Vertragsabschlüsse mit einem einzigen Klick.

Business-Kunden, die Ownid implementieren wollen, verspricht das Unternehmen ein einfaches Tool, welches sich “von der Ideenentwicklung, über den Proof-of-Concept bis hin zum fertigen Produkt und dessen weiteren Lebenszyklus” leicht implementieren lasse.

DSGVO-konforme Lösung

Mit Ownid zeigt Cocus-Software, dass sich Blockchain-Technologie für die dezentrale Verwaltung persönlicher Daten mit der seit 2018 geltenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vereinbaren lässt. Das in der DSGVO festgelegte “Recht auf Löschung” wird von Ownid nach Angaben des Herstellers berücksichtigt:

“Bei der Datenabfrage kann der Nutzer nun selbst entscheiden, welche Informationen er wem bereitstellen möchte und kann diese Berechtigung jederzeit wieder entziehen. Diese sichere und stabile Art der Identitätsabfrage ist DSGVO-konform, juristisch zertifiziert und verspricht einen Umschwung im Bereich der digitalen Identitäten. Mit Ownid kann die Blockchain-Technologie schon heute DSGVO-konform genutzt werden.”

Die DSGVO gilt seit ihrer Einführung als eines der größten Hindernisse für das Blockchain-Management personenbezogener Daten. Der Problematik widmen sich mittlerweile mehrere technische Ansätze. Eine wirklich offene und dezentrale Nutzung von Blockchains zum Management personenbezogener Daten scheint trotz der von Ownid vorgestellten Lösung bislang nicht in Sicht.


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