Emotet: Gefährlichste Schadsoftware der Welt ist zurück – wie Sie sich schützen

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Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist der Trojaner Emotet “eine der größten Bedrohungen durch Schadsoftware weltweit”. 2019 sorgte er für Schlagzeilen, weil er zahlreiche Rechner in deutschen Behörden lahmlegte. Das Berliner Kammergericht leidet noch heute unter den Folgen des Cyberangriffs.

So funktioniert die Schadsoftware Emotet

Emotet ist eine Malware, die sich über Spam-Mails mit schädlichen Word- oder Excel-Dokumenten verbreitet. Über Makros, denen der Nutzer zustimmen muss, nistet sich Emotet im System ein. Anschließend späht der Trojaner vertrauliche Kontaktdaten aus und kann weitere Schadprogramme wie die Erpresser-Software “Ryuk” und den Banking-Trojaner “Trickbot” installieren, die Netze verschlüsseln und Bankdaten ausspähen.

Der Trojaner verbreitet sich in der Regel über besonders authentisch wirkende Mails von bekannten Absendern. Er kann sich auch in Konversationen einklinken und Mails mit gefälschten Absendern als vermeintliche Antworten auf tatsächliche E-Mails versenden, was das Erkennen der Schadsoftware zusätzlich erschwert.

Emotet ist wieder zurück – mit neuer Masche

Fünf Monate war es ruhig um den gefährlichen Trojaner, nun wurden erneut Spam-Angriffe gemeldet, wie das Sicherheitsportal Bleeping Computer berichtet. Dabei geht Emotet wie folgt vor: Über einen Bot werden Unmengen von Spam-Mails verschickt, die im Anhang oder als Verlinkung ein Word-Dokument enthalten. Es fordert die Nutzer zum Aktivieren der Word-Makros auf.

Neu ist folgende Masche: Die Word-Dokumente enthalten den Hinweis, sie könnten nicht richtig dargestellt werden, weil sie angeblich unter dem iPhone-Betriebssystem iOS erstellt wurden. Nutzer müssten die Makros aktivieren, um das Problem zu beheben. Doch wer zustimmt, hat Malware auf dem PC.

Emotet: So können Sie sich schützen

Neue Anti-Viren-Programme schützen bereits vor dieser Emotet-Variante. Es ist entsprechend wichtig, regelmäßig Sicherheitsupdates einzuspielen. Dennoch sollten E-Mail-Empfänger im Zweifelsfall den Absender der E-Mail genau prüfen und nicht nur den angezeigten Namen, rät das BSI. Außerdem sollten Nutzer E-Mails auf Ungereimtheiten prüfen. Im Zweifelsfall lieber zunächst beim Absender nachfragen.

Sollte Ihr PC bereits mit Emotet infiziert sein, sollten Sie ihn möglichst schnell zurücksetzen und ihre Mail-Kontakte informieren. Das BSI hatte Emotet bereits im Dezember 2018 als “weltweit gefährlichste Schadsoftware” bezeichnet und zahlreiche Schutzmaßnahmen empfohlen.

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