Erster SpaceX-Flug zur ISS: Heute schreiben Musk und Nasa Geschichte

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Start der Falcon 9 am Mittwoch: Erster SpaceX-Flug zur ISS: Heute schreiben Musk und Nasa Geschichte

Rakete, Kapsel und Astronauten sind bereit – nun muss nur noch das Wetter mitspielen. Die US-Weltraumbehörde Nasa hat am Montag (Ortszeit) grünes Licht für den ersten bemannten Flug einer Rakete des Privatunternehmens SpaceX zur Internationalen Raumstation ISS gegeben. Nach mehreren Tests gebe es nun “das ‘Go’ für den Start einer Mission, die den USA die bemannte Raumfahrt zurückgeben wird”, schrieb die Nasa auf Twitter.

Die Falcon-9-Rakete soll am Mittwoch um 16.33 Uhr Ortszeit (22.33 Uhr MESZ) vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral starten und eine Dragon-Kapsel mit zwei US-Astronauten an Bord zur ISS bringen.

Am Freitag und Samstag waren weitere Tests vorgenommen worden, unter anderem probierten die beiden US-Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley ihre Raumanzüge an.

Muss Start von erster SpaceX-Flug zur ISS verschoben werden?

“Jetzt müssen wir nur noch herausbekommen, wie wir das Wetter kontrollieren können”, erklärte Kathy Lueders vom Nasa-Programm für kommerzielle bemannte Raumfahrt. Laut Wettervorhersagen besteht aktuell eine 40-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass am Mittwoch die Wetterbedingungen für den Start der Mission Demo-2 schlecht sein werden. Ein nächstes mögliches Startfenster hat die Nasa für Samstag errechnet. 

Der Meteorologe Mike McAleenan erklärte am Montag allerdings, es bestehe Hoffnung. Das Wetter in Florida habe sich schließlich in letzter Zeit oft rasch geändert.

Rechnerische Wahrscheinlichkeit für “Verlust der Crew” liegt bei 1 zu 276

Nasa-Sprecher Joshua Finch sagte der Nachrichtenagentur AFP, die rechnerische Wahrscheinlichkeit für einen “Verlust der Crew” bei der SpaceX-Mission liege bei 1 zu 276. Der von der Nasa geforderte Minimalwert beträgt 1 zu 270.

Ende der Schmach: Astronauten starten wieder von den USA aus zur ISS

Es ist eine der ironischen Wendungen der Weltgeschichte: Zu ihrem wohl teuersten Bauwerk haben die US-Amerikaner ohne die Russen seit Jahren keinen Zugang mehr. Nur russische Sojus-Raumschiffe transportierten noch Astronauten zur hauptsächlich von den USA finanzierten Internationalen Raumstation (ISS). Damit soll nun Schluss sein: Nach knapp neunjähriger Pause sollen am Mittwoch (27. Mai) erstmals wieder Astronauten von den USA aus zur ISS starten.

Das sei der Beginn einer “neuen Ära von amerikanischer Führungsstärke im All”, sagte US-Vizepräsident Mike Pence. Zuletzt waren im Sommer 2011 Astronauten mit der Raumfähre “Atlantis” von der Abschussrampe 39A des Weltraumbahnhofs Cape Canaveral zur Raumstation geflogen. Danach mottete die US-Raumfahrtbehörde Nasa ihre Space-Shuttle-Flotte aus Kostengründen ein und war für Flüge zur ISS seither auf Russland angewiesen. Das war mit bis zu 80 Millionen Euro pro Flug in einer russischen Sojus-Kapsel nicht nur teuer, sondern kratzte auch mächtig am Ego.

Die Nasa beauftragte 2014 übrigens neben SpaceX von Paypal– und Tesla-Gründer Elon Musk, auch den US-Luftfahrtriesen Boeing damit, Raumfähren für bemannte Missionen zu entwickeln. Boeing hatte mit seiner Rakete Starliner zuletzt allerdings einen Rückschlag. Ein Testflug im Dezember scheiterte wegen Software-Problemen.

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rob/AFP

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