EU-Sondergipfel wird erneut verlängert | Aktuell Europa | DW

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Der EU-Sondergipfel zum Corona-Hilfspaket geht abermals in die Verlängerung. Die Gespräche wurden am frühen Morgen unterbrochen und sollen am Nachmittag um 16.00 Uhr wieder aufgenommen werden. Dies teilte der Sprecher von EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter mit. Damit läuft das Treffen der 27 Staats- und Regierungschefs bereits zwei Tage länger als geplant.

Zuvor waren die Spitzenvertreter der EU-Staaten – nach sechsstündiger Pause – nochmals kurz in großer Runde zusammengekommen. Ratschef Michel hatte die verhakten Verhandlungen um kurz vor Mitternacht unterbrochen. In den folgenden Stunden berieten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die anderen Staats- und Regierungschefs in kleineren Gruppen weiter. Hauptstreitpunkt war dabei immer noch die Frage, wie viele Zuschüsse aus dem geplanten Corona-Krisenplan an EU-Staaten vergeben werden könnten.

Feststehen dürfte inzwischen, dass das geplante Konjunktur- und Investitionsprogramm deutlich schmaler ausfallen wird, als vor allem von Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron gewünscht. Statt von Zuschüssen in Höhe von 500 Milliarden Euro ist am Beginn des vierten Gipfeltages nur noch von 350 Milliarden bis 400 Milliarden Euro die Rede. Die Regierungschefs von Österreich, den Niederlanden, Schweden, Dänemark und Finnland sind kaum zu weiteren Kompromissen bereit. Sie sind die Nettozahler, die an Länder wie Italien und Spanien am liebsten gar keine Zuschüsse, sondern nur rückzahlbare Kredite vergeben würden. 

sti/se (afp, dpa, rtr)



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