Fahrverbote für Motorräder: Klare Mehrheit ist in Umfrage für Verbote

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Eine Mehrheit der Deutschen unterstützt einer Umfrage zufolge zumindest ein zeitweises Fahrverbot für laute Motorräder auf bestimmten Strecken. Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Befragung des Meinungsforschungsunternehmens Civey im Auftrag des “Spiegel”. Demnach sprechen sich rund 71 Prozent dafür aus, dass Streckenabschnitte für besonders laute Motorräder temporär gesperrt werden.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer lehnt mögliche Verschärfungen für Motorradfahrer hingegen ab. Die bestehenden Regeln seien ausreichend, erklärte der CSU-Politiker. Der Bundesrat hatte Mitte Mai einen Beschluss gefasst, in dem er “dringenden Handlungsbedarf” sah, für besondere Konfliktfälle Geschwindigkeitsbeschränkungen und “zeitlich beschränkte Verkehrsverbote an Sonn- und Feiertagen aus Gründen des Lärmschutzes” zu ermöglichen. Die Entschließung wurde der Bundesregierung zugeleitet – diese entscheidet, ob sie die Anregung des Bundesrates umsetzt.

Große Biker-Demonstrationen gegen Fahrverbote

Anfang Juli hatten Tausende Biker in ganz Deutschland gegen die Initiative des Bundesrats demonstriert. Allein in Stuttgart waren 8000 Motorradfahrer zusammengekommen, in München waren es laut Polizei mehr als 6000 Menschen.

Bundesverkehrsminister Scheuer (CSU) lehnt Streckenverbote für lärmende Motorräder bislang ab. In Deutschland fehlt für ein solches Vorgehen außerdem bislang die rechtliche Grundlage. Vorreiter ist das österreichische Bundesland Tirol. Dort sind einige beliebte Straßen für Motorräder gesperrt, die laut Zulassung ein Standgeräusch von mehr als 95 Dezibel aufweisen.

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