Fanduell bei “United Voices”: Angelo Kelly vs. The BossHoss: Wer hat beste Fans?

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Zwei gegen einen: Früher galt das mal als unfair. Doch beim Duell The BossHoss gegen Angelo Kelly fällt das Zahlenverhältnis dann doch ganz anders als erwartet aus: Dem Duo Sascha Voller und Alec Völkel steht die geballte Kelly-Power gegenüber, denn Angelo Kelly hat seine fünf Kinder samt Gattin dabei. Rocker-Band gegen Familienbande: So sieht es aus bei der zweiten Episode der „United Voice“. 

Wer hat die bessere Fan-Base? Das ist die große Frage hinter der Show, die im März mit Folge eins und Country-Popper Sasha gegen Rapper Sido gestartet ist. Die Grundidee stammt aus Korea, wo das Fan-Konzept bekanntlich ganz andere Ausmaße annimmt als im eher reservierten Deutschland. Von der ersten Staffel lagert nun noch eine Folge im Schrank, in der überraschenderweise Boy George antritt gegen die Ex-Boygroup East 17. Von beiden wusste man nicht einmal mehr, dass noch Fans existieren.

„Qualität statt Quantität“

Jeweils 300 Plätze hat Sat.1 für die Anhänger von The BossHoss und Angelo Kelly reserviert, doch obwohl die Show bereits 2019 und damit deutlich vor Corona aufgezeichnet wurde, sehen die Reihen verdächtig nach social distancing aus. Die Musiker-Kontrahenten, die sonst locker Olympia-Hallen mit ihren Fans füllen, heucheln Begeisterung angesichts von 232 Stetson-Träger und 271 grün gewandeten irischen Kobolden. „Qualität statt Quantität“, befinden die Country-Rocker tapfer. 

Manche Menschen schauen sich diese Show vielleicht an, weil sie gerne irisches Bier trinken oder seit Jahren ein paar Cowboystiefel im Schuhschrank stehen haben. Für weniger Euphorie-bereite Zeitgenossen dagegen bietet die Sendung Einblicke in das Seelenleben des Fans an sich. Ja, es gibt Menschen, die haben ein Angelo-Kelly-Tattoo. Und es gibt Menschen, die auf mehr als 100 The BossHoss-Konzerten waren. Und trotzdem nicht in der Lage sind, Arme und Beine synchron zum Rest der Menge zu bewegen. 

Ein bisschen tanzen. Und Schluss 

Fans performen zu den Songs ihrer Lieblings-Stars: Arme, die nach links und rechts winken. Oder mit Glimmerstäbchen wedeln. Oder auch mal klatschen. Eine kleine Gruppe unabhängiger Nicht-Fans darf dann wählen: Wessen Groupies haben cooler gegroovt? Damit gehen gut zwei Stunden Sendezeit ins Land, mehr passiert leider nicht. Welche Aufgabe Gil Ofarim als Supporter von Angelo Kelly hatte, bleibt ein Rätsel. Ebenso die Tatsache, wer Sarah Lombardi zur Moderatorin gemacht hat. 

Für Fans ist es sicher das Größte, ihrem Star die geballte Anbetung in Form von zwei massenkompatiblen Tanzschritten darzubieten. Für alle anderen ist die Show ein eher kleines Freitags-Vergnügen. Am Ende gewinnt die Kelly-Kleeblatt-Fraktion, was aber eher nebenbei passiert. Ob angesichts der sich fleißig umarmenden Fans in Zeiten von Corona in nächster Zeit eine zweite Staffel der „United Voices“ aufgezeichnet werden kann, ist fraglich. Aber das wäre ein Kollateralschaden des Virus, der gerade noch zu verkraften ist.

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