FC Bayern: Wie Generation um Kimmich und Goretzka alten Traum von Hoeneß erfüllt

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FC Bayern: Alte Sehnsucht, neuer Zyklus: Wie Kimmichs Generation den Traum von Hoeneß erfüllt

Joshua Kimmich bildet beim FC Bayern die Speersitze einer neuen Riege mit Serge Gnabry, Niklas Süle und Leon Goretzka. Diese nächste Generation neben der alten um Manuel Neuer und Thomas Müller ist die Verwirklichung einer Sehnsucht von Uli Hoeneß: des FC Bayern Deutschland.

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Nach getaner Arbeit war Zeit für Augenzwinkern. “Mit den Fans im Rücken”, grinste Joshua Kimmich, “geht das schon”. 13,73 Kilometer Laufstrecke hatte der Juniorchef des FC Bayern gegen Borussia Dortmund (1:0) von der Kette gerissen, Bundesliga-Rekordwert in dieser Saison. “Bayern riecht nach Meister. Kimmichinho machte den Unterschied”, jubelte die “Mundo Deportivo”.

Kimmichs Einsatz: vorbildlich. Kimmichs Siegtor: wunderbar. Kimmichs Ehrgeiz: nahezu manisch. “Er ist ein Spieler, mit dem man als Trainer immer zufrieden ist”, lobte Hansi Flick den “geborenen Kapitän”, wie Kimmich von Niklas Süle tituliert wurde. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge verstieg sich zur Prognose, dass Kimmich “eines Tages unser Kapitän wird”; davon, sagte Rummenigge, sei er “überzeugt”.

Wenn Kimmich seinen Mund aufreißt, aus Freude oder Ärger, wenn er die Höhle zeigt und die Zähne fletscht, dass sich Oliver Kahn wie ein stolzer Vater fühlen muss – dann wird ersichtlich, wer die Nahrungskette im Bayern-Kosmos erklimmt. Flick hat Kimmich ins Mittelfeld gestellt, das natürliche Territorium eines Alphatiers: Hier wird das Spiel gelenkt. Gut so.

Kimmich, Gnabry, Süle, Goretzka: Bayerns “NextGen”

Zuweilen übertreibt es Kimmich mit seiner allzu forschen Interpretation der Boss-Rolle, dann nervt er Gegner, Schiedsrichter, vielleicht Kollegen mit einem Anspruch, der nur Maximen kennt.

Ex-Profi Mehmet Scholl bezeichnete Kimmich als “Greta Thunberg des deutschen Fußballs”, ein Spitzen-Gag, obwohl es der ewige Luftikus nicht positiv meinte. Kimmich, monierte Scholl, glaube mit seinen 24 Jahren, “permanent den Finger in irgendeine Wunde legen zu müssen – was ich schwierig finde. Dafür ist er einfach noch nicht gestanden genug.”

 

Inzwischen hat Kimmich das 25. Lebensjahr komplettiert, was aber nichts ändert bei einem, der bereits mit 23 das Dogma ausgab: “Man muss mit jedem auf Augenhöhe agieren und darf keine Angst davor haben, Jérôme Boateng oder Thomas Müller bestimmte Dinge zu sagen.”

Boateng (31) und Müller (30) hören zu. Genau wie Manuel Neuer, der 34-jährige Spielführer. Kimimch bildet die Speersitze einer neuen meinungsstarken Riege mit Süle (24), Serge Gnabry (24) und Leon Goretzka (25). Bayerns “NextGen”, die nächste Generation, wie Süle unter ein Instagram-Foto schrieb, als Verwirklichung einer Sehnsucht von Uli Hoeneß.

FC Bayern Deutschland: EM 2024 als Fixpunkt

Lange vor der WM 2006 hatte der Manager seinen Traum vom FC Bayern Deutschland kundgetan, ein schwarz-rot-goldenes Ensemble im roten Trikot. Kahn, heute Funktionär, seinerzeit Titan, Michael Ballack und Sebastian Deisler sollten die Protagonisten sein (auch Scholl wäre ein Faktor gewesen, aber ihn stoppten Verletzungen, während Deisler physisch wie psychisch litt).

Gewissermaßen baut Vorstand Kahn mit Hoeneß’ Erben Hasan Salihamidzic jetzt seine eigenen Nachfolger: Die EM 2024 findet in Deutschland statt. Ein Fixpunkt. Süle und Goretzka sind bis 2022 gebunden, Kimmich und Gnabry bis 2023, ebenso Müller und Neuer. Selbst der dauerabwanderungswillige Boateng (2021) kann sich einen Verbleib vorstellen, Flick (Vertrag bis 2023 verlängert) sei Dank.

Das Bayern-Gerüst steht, und es ist deutsch. Kein Zufall. “Immer wenn der FC Bayern eine Ära geprägt hat, gab es einen starken Stamm deutscher Spieler”, sagt Salihamidzic zur “Sport Bild”. Kimmich, Süle, Gnabry und Goretzka, alle 1995 geboren, “profitieren von ihren großartigen Kollegen aus dem Ausland und der zweiten starken Gruppe deutscher und deutschsprachiger Spieler”, was neben Neuer, Müller, Boateng auf den 27-jährigen Österreicher David Alaba abzielt – plötzlich Abwehrboss.

“Diese Gruppe hat die Champions League gewonnen und will sie noch einmal gewinnen”, sagt Salihamidzic. Die Schreie der NexGen wären noch ohne Ton hörbar: Wir wollen auch!

Sané oder Havertz können deutschen Verbund erweitern

Kimmich und Gnabry sind Freunde aus Teenager-Tagen, Kimmich und Goretzka initiierten die Aktion “We kick Corona”, was im Verein viel Anerkennung hervorrief. Gerade Goretzka gefällt mit reifen gesellschaftspolitischen Statements.

“Manchmal habe ich das Gefühl, wir sind so eine letzte Generation zwischen den Älteren und den ganz Jungen – eine Generation, die sich bewusst ist, dass hinter allem viel Arbeit steckt, dass man wertschätzen sollte, was einem das Leben ermöglicht, und dass man sich immer eine gewisse Bodenständigkeit bewahren muss”, sagte er im Klubmagazin.

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FC Bayern Deutschland. Desillusionierende Kunde für die Konkurrenz: Der achte Meistertitel am Stück – bei sieben Punkten Vorsprung wohl Formsache – mag lediglich der Beginn eines Zyklus sein. Zumal sich der Verbund im Sommer erweitern dürfte, um Leroy Sané (24) und/oder Kai Havertz (20). Die Verpflichtung von Torhüter Alexander Nübel (23) ist fix.

Wobei, ach, Nübel, das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

 

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