Feuerwerksfabrik in der Türkei explodiert | Aktuell Europa | DW

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Mindestens vier Personen seien bei den Explosionen im westtürkischen Sakarya gestorben, mehr als 70 Menschen verletzt worden, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan in Istanbul. Eine Person sei schwer verletzt. Erdogan sagte, insgesamt arbeiteten 189 Menschen in der Fabrik.

Es seien noch Menschen in dem Gebäude eingeschlossen, sagte er, ließ aber offen, ob alle Arbeiter zum Zeitpunkt der Explosion in der Fabrik waren.

Die staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu hatte gemeldet, dass 150 bis 200 Menschen in dem Gebäude eingeschlossen waren. Durch fortlaufende Explosionen würden die Rettungsarbeiten erschwert.

Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Sakarya, Cetin Oktay Kaldirim, waren 110 Tonnen explosive Stoffe in dem Gebäude gelagert. Er warnte vor giftigem Rauch, der durch den Brand ausgetreten sei. Fernsehbilder von vor Ort zeigten dichte Rauchwolken und Feuerwerk am Himmel. Immer wieder waren laute Explosionen zu hören.

Einsatzkräfte der Katastrophenschutzbehörde Afad seien vor Ort und Helikopter im Einsatz. Die Gegend sei abgesperrt worden, hieß es. Das Feuer sei mittlerweile zum Teil unter Kontrolle, sagte Gouverneur Kaldirim.

pgr/rb (dpa, rtr)



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