Flüchtlingsjunge in Celle erstochen: Nach 2 Wochen bricht Täter sein Schweigen

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Knapp zwei Wochen nach dem tödlichen Angriff auf einen 15-jährigen Jungen in Celle bei Hannover hat der in U-Haft sitzende Verdächtige die Tat gestanden. Das berichtet die “Bild”-Zeitung. Der 29-jährige Deutsche gab demnach zu, den Jugendlichen aus dem Irak erstochen zu haben. Er gab an unter Verfolgungswahn gelitten und sich bedroht gefühlt zu haben.

“Nach seinem Arbeitsplatzverlust Ende Dezember 2019 habe der Beschuldigte vermehrt Cannabis und Amphetamine konsumiert. Wegen des Drogenkonsums habe er sich zunehmend bedroht gefühlt”, zitiert die “Bild” Oberstaatsanwalt Lars Janßen. Der Täter habe angegeben,einen “Schub” bekommen zu haben in dem Moment, als der Junge an ihm auf dem Fahrrad vorbeifuhr. Er stritt ab, rechte Gedanken zu hegen.

Täter folgte rechten Verschwörungsseiten

Bei dem Opfer handelt es sich um einen 15 Jahre alten jesidischen Kurden, der mit seiner Familie aus dem Irak nach Deutschland kam. Nach Angaben der Polizei soll ihn der Tatverdächtige am 7. April grundlos mit einem Messer niedergestochen haben, als er zufällig auf seinem Fahrrad an dem 29 Jahre alten Mann vorbeifuhr.

Die Polizei hatte nach der Tat bekanntgegeben, dass “auch das persönliche Umfeld sowie die Social-Media-Accounts des Tatverdächtigen durchleuchtet” werden würden. “Zeit Online” hatte zuvor berichtet, dass drei Social-Media-Accounts des mutmaßlichen Täters “eine Nähe zu rechtsextremen Verschwörungsideologien” belegten. Die Polizei habe bestätigt, dass es sich beim Inhaber der Konten um den Verdächtigen handele.

Täter bezeichnet sich als “Internet-Troll”

Mehrere Gruppierungen, darunter jesidische Vereine, warfen der Staatsanwaltschaft daraufhin in einer gemeinsamen Erklärung vor, einen möglichen rassistischen Hintergrund mit Verweis auf mutmaßliche psychische Erkrankungen kleinzureden. “Psychische Erkrankungen sind kein Widerspruch für ideologische Motive”, hieß es in der Erklärung.

Der Täter behauptete nun in seinem Geständnis, die Verschwörungsseiten nur geliket zu haben, um zu provozieren. Er habe sich als “Internet-Troll” bezeichnet, so die “Bild”.

Die Ergebnisse einer toxikologischen Untersuchung und eines psychiatrischen Gutachtens, das vom Täter erstellt wurde, stehen noch aus.

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