FOCUS: Bundesliga-Schiedsrichter Ittrich: „Ich möchte Barak Rafati gerne umarmen

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Berlin. Schiedsrichter Patrick Ittrich will sich für Fehlentscheidungen auf dem Platz nicht öffentlich entschuldigen müssen. „Wenn wir einen Bock schießen, sollen wir uns öffentlich dafür rechtfertigen und bestenfalls noch entschuldigen. Ich finde aber, man sollte sich nur für etwas entschuldigen, das man willentlich falsch gemacht hat“, sagte 41-jährige Erstligaschiedsrichter in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin FOCUS. Schiedsrichter würden leider immer nur daran gemessen, was sie nicht richtig gemacht hätten. Wir Deutschen neigten dazu, uns mehr mit den fünf Prozent zu befassen, die schlecht seien, als mit den 95, bei denen es gut lief.

Traurig macht Referee Ittrich auch, dass sich sein früherer Schiedsrichter-Kollege Babak Rafati seit dessen 2011 verübten Suizidversuch und den überstandenen Depressionen nicht beim ihm gemeldet habe. „Ich bin froh, dass er gesund ist. Als er damals nicht in der Lobby erschien, bin ich als erster von uns drei Schiedsrichtern in Babak Rafatis Zimmer rein. Wir leisteten Erste Hilfe. Ich habe mit meinen Kollegen aber ausgemacht, dass wir nicht über diese Situation reden“, erklärte Ittrich gegenüber dem FOCUS. „Leider hat Babak Rafati jeglichen Kontakt zu uns abgebrochen. Ich würde ihn gerne umarmen und verstehen.“ Unmittelbar vor dem Bundesligaspiel 1. FC Köln gegen den 1. FSV Mainz hatte Babak Rafati am 19.1.2011 einen Suizidversuch in einem Kölner Hotel verübt. Am 24.5.2012 erklärte Rafati seinen Rücktritt aus dem Schiedsrichterwesen.

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