FOCUS: Rudi Völler: „Hier mal ein Goldsteak, da mal einen Frisör ins Hotel einfl

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Berlin. Leverkusens Sport-Geschäftsführer Rudi Völler fordert, dass die Profi-Fußballer nach der Corona-Krise wieder stärker ihrer Vorbildfunktion gerecht werden müssen. „Ich bin kein Moralapostel. Aber Profis sind Vorbilder. Hier mal ein Goldsteak, da mal ein paar Spieler, die sich am Tag vor dem Spiel noch schnell einen Frisör ins Hotel einfliegen lassen – das geht nicht“, sagte der 60-jährige Weltmeister in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin FOCUS. Jeder Fußballverein sei in der Verantwortung, auf seine Spieler einzuwirken. „Ich habe als junger Profi auch Fehler gemacht. Nur sind die nie rausgekommen. Mich wundert, dass die Spieler heute nicht cleverer sind. Letztlich profitieren nur Frisör und Steakbrater von der billigen Werbung.“

Auch international sieht Rudi Völler seinen Sport nach dem Re-Start der Bundesliga in der Pflicht. „Viele Menschen in der Welt denken, wenn es die Deutschen nicht schaffen, schafft es keiner. Das ist eine enorme Verantwortung“, erklärte Völler, der in seiner aktiven Karriere für AS Rom und Olympique Marseille spielte. „Wir Deutschen gelten im Ausland ja als übertrieben genau und kleinlich. Da werden wir gerne belächelt. Aber eben auch für unser Gesundheitssystem, die Steuerehrlichkeit und unser Organisationstalent beneidet. Wir Deutsche leben gerne nach Regeln, die wir punktgenau befolgen. Das kommt uns jetzt in der Corona-Krise zugute.“ Bei der Deutschen Fußballliga seien bereits Anfragen anderer Verbände nach dem Anti-Corona-Konzept eingegangen.

Der Geschäftsführer Sport von Bayer 04 Leverkusen hofft zudem, dass sich das teilweise überhitzte Fußball-Business durch die Corona-Krise langfristig beruhigen wird. „Der weltweite Transfermarkt hat sich verändert. Durch die Unsicherheit ist vieles zum Erliegen gekommen. Einige Spieler werden immer Spitzenmarktwerte erzielen, bei den meisten anderen aber könnten die Ablösesumme sinken“, sagte Völler dem FOCUS. „Auch hoffen eigentlich alle darauf, dass sich die Beraterhonorare und Spielergehälter nach unten korrigieren.“

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