Formel 1 darf in Österreich wieder loslegen | Aktuell Europa | DW

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Gute Nachrichten für die Freunde des Motorsports: Die Regierung in Wien hat grünes Licht für den Auftakt der Formel-1-Saison gegeben. Das Rennen in Spielberg am 5. Juli sei genehmigt worden, nachdem die Organisatoren ein detailliertes und tragbares Konzept für die “Erfordernisse in der Corona-Zeit” vorgelegt hätten. Am 12. Juli könne es auf dem Red-Bull-Ring ein weiteres Rennen geben.

“Das Konzept sieht neben strengen Hygienemaßnahmen auch regelmäßige Testungen und Gesundheitschecks für die Teams und alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ein konkretes medizinisches Konzept vor”, erklärte der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Zuschauer seien nicht erlaubt.

Das Gesundheitsgutachten für den Doppel-Grand-Prix sieht unter anderem vor, dass sich Piloten und Formel-1-Personal vor der Einreise nach Österreich testen lassen. Zudem soll die Zahl der Mitarbeiter an der Strecke auf ein Minimum reduziert werden. Bei den Rennen in Österreich sollen laut Veranstalter höchstens 2000 Personen dem Tross der Rennserie angehören. Weitere Maßnahmen wie die Unterbringung von Teams in getrennten Hotels sind vorgesehen.

Motorsport Formel 1| Max Verstappen (imago images/Eibner)

Der Formel 1-Fahrer Max Verstappen auf Kurs in Spielberg (Archivbild)

Mehrere Rennen ausgefallen

Eigentlich hätte die Formel-1-Saison am 15. März im australischen Melbourne beginnen sollen, der Auftakt wurde aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Danach wurden auch die Rennen in den Niederlanden, Monaco und Frankreich ersatzlos gestrichen.

Nach den beiden Spielberg-Rennen würde in Budapest am 19. Juli das dritte Rennen in drei Wochen starten. Von dort ginge es weiter nach Silverstone zu den Rennen am 2. und 9. August, am 16. August würde der Große Preis im heißen Spanien nachgeholt, zwei Wochen später der Klassiker im belgischen Spa-Francorchamps steigen und wiederum eine Woche später der Große Preis von Italien folgen.

Dies sieht ein Notkalender vor. Danach würde eine Übersee-Reise beginnen – oder womöglich doch ein Abstecher nach Deutschland. Der Hockenheimring fehlt jedoch in einem Entwurf. Die Formel-1-Bosse hoffen auf mindestens 15 Große Preise in diesem Jahr. Das Finale der Formel 1 soll im Dezember traditionell in Abu Dhabi ausgetragen werden.

kle/as (afp, sid, dpa)



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