Formel-1-Neustart: Darum hat sich Schumacher nie bei Villeneuve entschuldigt

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Die Formel 1 leidet unter den Auswirkungen der Corona-Krise, plant nach vielen Renn-Absagen aber die Saison. Jetzt steht fest: Die Formel 1 wird in Österreich in die Saison 2020 starten. Alle Entwicklungen zum Formel-1-Neustart im News-Ticker von FOCUS Online.

  • Verschobene oder abgesagte F1-Rennen: Australien, Bahrain, Vietnam, China, Spanien, Kanada (allesamt verschoben) – Frankreich, Monaco, Niederlande, Singapur, Aserbaidschan und Japan (abgesagt)
  • Provisorischer Europa-Kalender für die Formel-1-Saison 2020: 5. Juli: Spielberg (Österreich), 12. Juli: Spielberg (Österreich), 19. Juli: Budapest (Ungarn), 2. August: Silverstone (Großbritannien), 9. August: Silverstone (Großbritannien), 16. August: Barcelona (Spanien), 30. August: Spa (Belgien), 6. September: Monza (Italien)

Darum hat sich Michael Schumacher nie für Rammstoß gegen Villeneuve entschuldigt

Freitag, 19.06., 10.20 Uhr: In einem Interview spricht der Entdecker von Michael Schumacher, Willi Weber, erstmals über ein vertrauliches Gespräch nach dem Zusammenstoß mit Jacques Villeneuve beim WM-Finale 1997 und erklärt, warum sich Schumacher nie dafür entschuldigt hat.

Schumacher hatte sich für seinen Unfall in Jerez 1997 mit Jacques Villeneuve nie öffentlich entschuldigt. Im engsten Kreis hat Schumacher über das Unglück aber sehr wohl gesprochen. Zum Beispiel mit seinem damaligen Manager Willi Weber. Der hat seinerzeit das Gespräch zu Schumacher “als sein Freund, nicht als Manager” gesucht, und zwar weil es “meine Pflicht” war, wie er in einem Interview mit ‘Motorsport-Total.com’ erstmals verrät.

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Ferrari-Boss erklärt Fahrerentscheidung und kontert Mercedes

19.50 Uhr: Mattia Binotto kann sich einen Kommentar über Mercedes als Retourkutsche nicht verkneifen. “Ich bin froh, dass Mercedes immer eine Meinung über uns hat”, sagt der Ferrari-Teamchef, als er im Gespräch mit “La Stampa” auf die Ferrari-Fahrerpolitik angesprochen wird und wie “überrascht” sich Mercedes über die frühe Bekanntgabe des Abschieds von Sebastian Vettel geäußert habe.

Binotto kontert direkt mit einem verbalen Seitenhieb in Richtung Mercedes: “Und ich bin überrascht darüber, dass sie Hamilton noch nicht wieder unter Vertrag genommen haben. Wir hätten das viel eher getan.” Ferrari habe sich “aus Transparenzgründen gegenüber Sebastian” zu einer so frühen Fahrerentscheidung für die folgende Saison entschlossen, sagt Binotto. “Er muss an seine Zukunft denken. Da konnten wir unsere Entscheidung nicht hinauszögern.”

Ob Binotto dabei aber nicht fürchtet, Vettel ausgerechnet an Konkurrent Mercedes zu verlieren? Der Ferrari-Teamchef verneint und sagt: “Er ist ein viermaliger Weltmeister und verdient es, in einem Topteam zu fahren. Wenn er zu Mercedes gehen würde, ich würde mich für ihn freuen.”

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Hamilton und Marko: Wie die Fake-News-Affäre wirklich ablief

Donnerstag, 18. Juni, 14.44 Uhr: Ein besonders dreister Fall von Fake News hat am Mittwochnachmittag in der Formel 1 beinahe den Kalten Krieg zwischen Red Bull und Mercedes eskalieren lassen. Denn der sechsmalige Weltmeister Lewis Hamilton hat auf seinen Social-Media-Kanälen ein Posting abgesetzt, in dem Helmut Marko im Zuge der aktuellen BlackLivesMatter-Diskussion in ein schiefes Licht gerückt wurde. Völlig zu Unrecht, wie inzwischen klar ist.

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Wollte Ferrari Vettel nicht mehr, weil er nicht auf Gehalt verzichten will?

13.30 Uhr: Neuer Wirbel um Sebastian Vettel und Ferrari. Wie der Teamchef Mattia Binotto in italienischen Medien andeutet, will Vettel, anders als sein Teamkollege Charles Leclerc, wohl nicht auf sein Gehalt verzichten. Liegt hierin etwa der Grund für Vettels Aus beim italienischen Traditionsteam?

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Nach zehn Jahren denkt Teamchef Horner anders über Vettels Unfall in der Türkei

Mittwoch, 17. Juni, 13.20 Uhr: Zehn Jahre ist der Crash zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber her. Nun meldet sich der Red-Bull-Teamchef Christian Horner zu Wort. Er denkt inzwischen ganz anders über die Szene. Wo er damals noch die Schuld bei Webber sieht, steht für ihn heute Vettel mit in der Verantwortung.

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Mick Schumacher: Was Schumi-Freund Todt beeindruckt

17.30 Uhr: Der frühere Ferrari-Teamchef und jetzige FIA-Präsident Jean Todt ist überzeugt von einer Formel-1-Karriere des Sohnes seines engen Vertrauen Michael Schumacher. Vor allem drei Merkmale von Mick beeindrucken den 74-jährigen Franzosen. Schumacher junior fährt 2020 seine zweite Formel-2-Saison.

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Formel 1 ist offen für “andere innovative Ideen”

Dienstag, 16. Juni, 16.55 Uhr: Sprintrennen wird es in der Formel 1 auch nach Corona nicht geben, genau wie eine umgedrehte Startaufstellung. Allerdings signalisiert FIA-Präsident Jean Todt durchaus Bereitschaft für mögliche Neuerungen. Die Ablehnung der bisherigen Ansätze jedenfalls “bedeutet nicht, dass wir nicht versuchen, andere innovative Ideen zu finden”, so der frühere Formel-1-Teamchef im “Corriere della Sera”. Mehr will er nicht verraten: “Lasst uns einfach mal machen.”

Haas-Teamchef Günther Steiner denkt ähnlich wie Todt und meint: Die Formel 1 hat eine Chance verpasst, ihr Wochenendformat zu überarbeiten oder zumindest Alternativen zu erproben. “Wir hatten ja noch nie zuvor zwei Rennen direkt hintereinander am gleichen Ort”, so Steiner im Gespräch mit Motorsport-Total.com.

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Formel 1 plant angeblich zwei Rennen in Shanghai

Montag, 15. Juni, 14:45 Uhr: Die Formel 1 will in diesem Jahr angeblich zwei Rennen in Shanghai veranstalten. Von entsprechenden Plänen hat Xu Bin, Chef des Sportamtes der chinesischen Metropole, in einem Radio-Interview berichtet. Der für den 19. April angesetzte Grand Prix war im Februar auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

“Wir sind in Gesprächen mit der Formel 1, um zu sehen, ob es eine Möglichkeit gibt, zwei Rennen in Shanghai auszurichten. Aber es gibt noch keine endgültige Entscheidung”, sagte Xu im Shanghai People’s Radio. Der Vorschlag sei von den Machern der Königsklasse gekommen. Man müsse aber natürlich schauen, ob das Virus “unter Kontrolle” sei, so Xu.

Die WM-Saison beginnt mit einem Double-Header in Spielberg/Österreich (5. und 12. Juli), danach folgen sechs weitere Europa-Rennen. Auch in Silverstone/England wird zweimal gefahren. Vor dem Auftakt auf dem Red-Bull-Ring will die Formel 1 einen erweiterten Rennkalender präsentieren.

Gegen Shanghai könnte sprechen, dass es in China eine neue Corona-Ausbruchswelle gibt. Die Sportstätten in Peking wurden am Montag wieder geschlossen.

Hockenheim wünscht sich zeitnahe Formel-1-Entscheidung

12.44 Uhr: In der Debatte um möglicherweise weitere Europa-Rennen in dieser Formel-1-Saison würde der Hockenheimring zeitnahe Entscheidungen begrüßen.

“Es ist nicht neu, wenn ich sage, dass je später eine Entscheidung fällt, umso schwieriger wird es auch”, sagte Geschäftsführer Jorn Teske. Streckenbetreiber wie in Hockenheim sind nicht nur angesichts der Coronakrise darauf angewiesen, ihre Kurse abseits der Formel 1 vor allem mit anderen Events zu belegen und damit auch wirtschaftliche Planungssicherheit zu bekommen.

“Es ist bekannt, dass wir schnell, gewissenhaft und mit hoher Qualität einen Grand Prix ausrichten können”, wies Teske auf die Vorzüge des Traditionskurses in Nordbaden hin. Der Saisonstart in der Formel 1 ist erstmal am 5. Juli im österreichischen Spielberg geplant, die acht Rennen umfassende Europa-Tour endet dann vorerst am 6. September in Monza.

Formel 1: Rennen in Baku, Singapur und Suzuka offiziell abgesagt

10.45 Uhr: Die Formel 1 hat die nächsten drei Rennen der Saison 2020 offiziell abgesagt: Die Grands Prix in Singapur, Japan und Aserbaidschan werden in diesem Jahr aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht gefahren werden können. Damit muss die Königsklasse erneut nach Ersatzrennen schauen, wenn sie den Kalender füllen möchte.

Singapur sollte ursprünglich am 20. September stattfinden, doch die Veranstalter wollten das Rennen nur mit Zuschauern und nur am Ausgangsdatum austragen – das ist aber aufgrund der Restriktionen für Massenansammlungen und Reisen nicht möglich.

“Aufgrund dieser Einschränkungen, die weiterhin bestehen bleiben, konnten die Aufbauarbeiten an der Strecke, die normalerweise im Mai beginnen, nicht losgehen. Daher sind wir nicht in der Lage, die Infrastruktur der Rennstrecke rechtzeitig fertigzustellen, damit das Rennen stattfinden kann”, heißt es in einem Statement der Veranstalter.

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Hoffnung für Hockenheim – mehr Europa-Rennen laut Brawn denkbar

Freitag, 12. Juni, 07.03 Uhr: Neue Hoffnung für Hockenheim: Die Formel 1 könnte in diesem Jahr doch noch in Deutschland Halt machen. “Es ist möglich, die Saison in Europa um ein oder zwei Rennen zu verlängern, wenn es erforderlich sein sollte”, sagte Ross Brawn, Sportchef der Königsklasse. Hintergrund ist, dass geplante Läufe außerhalb Europas unter anderem wegen hoher Corona-Infektionszahlen oder Einreisebestimmungen auf der Kippe stehen.

Vor dem Auftakt in Spielberg (5. Juli) will die Formel 1 einen erweiterten Rennkalender präsentieren. Dann könnte Hockenheim dabei sein, aber auch Mugello, Imola oder Portimao. “Es gibt eine ganze Reihe guter europäischer Strecken”, sagte Brawn: “Aber wir geben noch nichts bekannt, es gibt viel zu tun.”

Acht Rennen könnten ausreichen, um den WM-Status zu erreichen und einen Weltmeister zu küren. Dies stellte Brawn klar. Doch wenn es nach Brawn geht, sollen es deutlich mehr WM-Läufe werden. Bahrain und Abu Dhabi haben wohl gute Chancen, am Saisonende Gastgeber zu sein, dazwischen sollen im Idealfall noch fünf oder sechs Rennen stattfinden.

Mercedes mit erstem Formel-1-Test unter Corona-Bedingungen

12.55 Uhr: Mercedes hat in Silverstone als erstes Formel-1-Team einen Test unter den neuen Corona-Bedingungen absolviert. Bedeutet unter anderem: Sämtliches Personal muss in der Box eine Gesichtsmaske tragen. Das betrifft nicht nur die Mechaniker, sondern zum Beispiel auch die Fahrer und Teamchef Toto Wolff, der ebenfalls anwesend war.

Bei dem Test geht es für das Team in erster Linie darum, sich an die neuen Abläufe unter den Corona-Sicherheitsmaßnahmen zu gewöhnen und nach der langen Pause generell wieder in Form zu kommen. Seit den Wintertests in Barcelona Ende Februar ist kein Formel-1-Auto mehr auf der Strecke gewesen.

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Nascar erlaubt Fans bei den kommenden beiden Rennen im Juni

Mittwoch, 10. Juni, 09.52 Uhr: In der populärsten Motorsportserie der USA dürfen an diesem Wochenende wieder Zuschauer auf die Tribüne. Wie Nascar mitteilte, sind die gelockerten Regeln in der Corona-Krise zunächst für die Rennen in Miami (Florida) und Talladega (Alabama) gültig.

In Florida dürfen am Sonntag bis zu 1000 Fans kommen, in Alabama am 21. Juni sind bis zu 5000 Fans erlaubt. Vorausgegangen waren gelockerte Bestimmungen in den beiden US-Bundesstaaten. “Unsere Tribünen und Türme sind riesig und messen unglaubliche 0,8 Meilen”, sagte Talladega-Rennstrecken-Chef Brian Crichton. Das entspricht rund 1,3 Kilometer.

Hamilton steigt wieder ins Auto – Mercedes testet neue Corona-Abläufe

14.00 Uhr: Weltmeister Lewis Hamilton (35) und sein Mercedes-Team haben nach dem Corona-Lockdown die Vorbereitungen auf die nun anstehende Formel-1-Saison wieder aufgenommen.

Bei den zweitägigen Testfahrten am Dienstag und Mittwoch in Silverstone mit einem zwei Jahre alten Silberpfeil sollen auch die neuen Abläufe unter verschärften Hygieneregeln eingeübt werden. Hamilton soll am Mittwoch ins Auto steigen, am Dienstag übernahm sein finnischer Teamkollege Valtteri Bottas.

Hamilton peilt in diesem Jahr seinen siebten WM-Titel an, der Brite könnte mit Rekordweltmeister Michael Schumacher gleichziehen. Bei zwei Rennen in Österreich (5. und 12. Juli) werden Hamilton, Ferrari-Star Sebastian Vettel und Co. erstmals in dieser Saison auf Punktejagd gehen.

Ferrari bringt offenbar zweites Italien-Rennen in Mugello ins Spiel

Dienstag, 09. Juni, 11.30 Uhr: Wie mehrere Quellen der britischen Motorsportseite “Racefans” übereinstimmend bestätigen, soll ein zweites Rennen in Italien nach dem Grand Prix in Monza in Mugello in der Toskana austragen werden.

Die Strecke nördlich von Florenz ist im Besitz von Ferrari. Das Team würde sein 1000. WM-Rennen in diesem Jahr dort austragen wollen. Der traditionelle Italien-Grand-Prix in Monza Anfang September wäre das achte Rennen der Saison und damit der 999. Rennstart der Scuderia.

Dem Team könnte es gefallen, das Jubiläumsrennen ebenso auf heimischen Boden auszutragen, eine entsprechende Anfrage von Liberty Media an Ferrari soll bereits erfolgt sein.

Italien hätte noch weitere Rundkurse, die den Standards der FIA entsprächen. Imola allerdings sei laut “Racefans” aufgrund der Corona-Bestimmungen in der Region genauso keine Option wie Fiorano, das nur für Testfahrten von Ferrari verwendet wird. Die 5,2 Kilometer lange Rennstrecke in Mugello diente zuletzt 2012 als Teststrecke; ein Formel-1-Rennen wurde dort noch nie gefahren.

Formel-1-Saison soll möglichst mit drei Rennen im Nahen Osten enden

Montag, 08. Juni, 09.45 Uhr: Langsam nimmt auch der Rennkalender außerhalb Europas Form an. Am Ende sollen zwei Grand Prix im Wüstenstaat Bahrain sowie das Saisonfinale in Abu Dhabi stehen.

Die Formel 1 hatte in der vergangenen Woche neue Reglements veröffentlicht, darunter auch ein neues Handicap-System, das schon 2021 in Kraft tritt. Dabei haben in der WM schlechter platzierte Teams im folgenden Jahr mehr Testkapazitäten im Windkanal zur Verfügung.

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Neues Handicap: Mercedes-Technikchef fürchtet Manipulation

22.55 Uhr: Mercedes-Technikchef James Allison ist mit dem neuen Handicap-System bei der Aerodynamik-Entwicklung nicht glücklich, weil es laut ihm zu Manipulationen führen kann. Das neue System habe “einen faden Beigeschmack” und es gebe Dinge dahinter, “die etwas ungeschickt sind”, wie er gegenüber dem Podcast ‘F1 Nation’ sagt.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff, erklärt dazu, er gehe davon aus, dass Zuverlässigkeit in den ersten Rennen eine fundamentale Rolle spielen wird. “Die Autos kommen praktisch direkt aus dem Container, der in Australien war. Es bleibt nicht viel Zeit dafür, auf dem Prüfstand zu testen.”

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Formel-1-Sportchef Brawn: Europa-Rennen reichen für WM

Freitag, 05. Juni, 07.30 Uhr: Die acht bislang geplanten Europa-Rennen würden der Formel 1 zur Kür eines neuen Weltmeisters genügen. Auch wenn laut Regelwerk Rennen auf mindestens drei Kontinenten innerhalb eines Jahres zur Ermittlung eines WM-Champions notwendig sind, ist diese Bestimmung laut Formel-1-Sportchef Ross Brawn durch die Coronakrise außer Kraft gesetzt.

“In der Theorie bilden die acht europäischen Rennen eine Weltmeisterschaft”, sagte Brawn dem Fachmagazin “Autosport”. Den Regeln des Weltverbands zufolge müssen mindestens acht WM-Läufe gefahren werden, ehe der Titel vergeben werden kann.

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Hamilton-Vater kritisiert geplante Rückkehr der Formel 1

14.10 Uhr: Lewis Hamiltons Vater Anthony, sieht ein Problem darin, schon in wenigen Wochen wieder zum Normalbetrieb in der Formel 1 überzugehen. Im Gespräch mit “ITV” sagt Hamilton über die Coronakrise: “Es wird wieder gute Zeiten geben, aber jetzt schnell alles hochfahren, das wird es nur verschlimmern.”

Er plädiert deshalb dafür, den Rennbetrieb bis auf Weiteres ruhen zu lassen – auch aus Respekt vor den vielen Helfern in den Pflegeberufen und “bis die Anzahl neuer Coronavirus-Fälle auf null gesunken ist”, so Hamilton.

Es würde sich “extrem hinterlistig” anfühlen, seinem Sohn zuzujubeln, während Tausende an einem Virus sterben, erklärte der Brite im Interview mit dem TV-Sender.

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Hamilton erklärt Alltagsrassismus und setzt Post zu “Black-Lives-Matter”-Bewegung ab

11.00 Uhr: Lewis Hamilton hat in den Sozialen Medien erneut ein Statement zu zum Thema Rassismus veröffentlicht. Der Brite steht an der Front der “Black-Lives-Matter”-Bewegung, die sich nach den Vorfällen in den USA gegen Rassismus stellt.

Auch Mercedes-Chef Toto Wolff unterstützt die Aktion: “Es ist gut, dass Lewis als Superstar in dieser Bewegung ganz vorne ist, als einer, der aus einem von Weißen dominierten Sport kommt.” Zudem hat er, wie er selbst sagt, von Hamilton dazugelernt. Es sei schwierig für ihn, sich vorzustellen, jeden Tag diskriminiert zu werden, erklärt der Österreicher.

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Wolff: Mercedes-Ausstieg steht “im Moment nicht zur Debatte”

Donnerstag, 04. Juni, 07.55 Uhr: Toto Wolff ist den anhaltenden Gerüchten um einen Formel-1-Ausstieg von Mercedes-Benz zum Ende der Saison 2020 energisch entgegengetreten. “Die Formel 1 ist gefestigt, wir haben den Support. Der Werbegegenwert ist enorm und wird auch wertgeschätzt. Insofern steht das im Moment nicht zur Debatte. Heute ist der Gegenwert in jedem Fall da”, sagte der Mercedes-Motorsportchef bei einer Video-Medienrunde mit deutschsprachigen Journalisten.

Der Marketingwert, den Mercedes durch die Plattform Formel 1 generiere, sei “enorm”, erklärte der Österreicher weiter. Das bedeute allerdings “nicht, dass man dieses Engagement nicht trotzdem hinterfragen muss. In Zeiten von Corona, wo die Automobilindustrie sich verändert, muss jedes Engagement auch diskutiert werden. So passiert das auch rund um den Motorsport.”

Weiter räumte der 48-Jährige mit den Gerüchten um seine eigene Zukunft zumindest teilweise auf. Sein Kauf von Anteilen am britischen Automobilhersteller Aston Martin, der 2021 mit einem Werksteam in der Formel 1 startet, sei als Finanzinvestment zu verstehen. Er glaube an die Marke und das Management, führte Wolff aus. Operativ werde er aber “keine Rolle spielen”. Er sei “bei Mercedes in der Formel 1 und mit Mercedes gemeinsam Aktionär dieses Teams. Darauf zielt meine ganze Tätigkeit.”

Wolffs Vertrag beim Weltmeisterrennstall der vergangenen sechs Jahre läuft aus, über seine Zukunft diesbezüglich hielt er sich bedeckt. Der Österreicher hält 30 Prozent der Anteile am Team.

Formel 1 schon im Herbst wieder Rennen mit Zuschauern?

14.00 Uhr: Die Formel 1 möchte so früh wie möglich wieder mit Zuschauern fahren, wenn auch vorerst mit einer verringerten Kapazität. Das stellt Formel-1-Boss Chase Carey gut einen Monat vor dem geplanten Saisonauftakt in Österreich in Aussicht. Die ersten acht Rennen in Europa werden definitiv als Geisterrennen ausgetragen werden, doch danach sind Fans an der Strecke nicht ausgeschlossen.

“Fans sind unglaublich wichtig”, betont Carey in einem Videointerview der Formel 1. “In vielerlei Hinsicht fahren wir für die Fans, von daher hätten wir gerne welche bei den Events dabei”, sagt er. Allerdings dürfe man dabei nicht die notwendigen Sicherheitsaspekte außer Acht lassen. Daher werde man Fans erst zulassen, wenn man es für sicher genug hält.

Anvisiert sind die Rennen im Herbst, in denen man die Tore wieder für die Zuschauer öffnen könnte. “Es wird vielleicht nicht so sein, dass die Tribünen bis zum Anschlag gefüllt sind, sondern eher mit einer begrenzten Kapazität.”

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Formel 1: Infizierter Fahrer würde nicht zu Rennabsage führen

Mittwoch, 03. Juni, 09.54 Uhr: Anfang Juli startet die Formel 1 in Spielberg die “Corona-Saison” 2020 – unter strikten Sicherheitsbestimmungen und natürlich ohne Fams. Die Austragung eines Rennens wäre aber auch dann nicht gefährdet, wenn sich ein Pilot mit dem Virus ansteckt. “Eine infizierte Person wird nicht zu einer Absage führen”, erklärt Formel-1-Boss Chase Carey gegenüber Formula1.com. “Wenn ein Fahrer infiziert ist, haben [die Teams] Ersatzpiloten.”

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Formel-1-Notkalender für erste Saisonphase ohne Deutschland

11.11 Uhr: Die Formel 1 wird mit fast viermonatiger Verspätung auf dem Red Bull Ring in Österreich in die Corona-Saison 2020 einsteigen.

Die Motorsport-Königsklasse veröffentlichte am Dienstag den Notkalender für acht Rennen in Europa bis Anfang September, nachdem die Pandemie für einen Zwangsstillstand gesorgt hatte und die ersten zehn Rennen abgesagt oder verschoben worden waren.

Der Hockenheimring taucht in dem Plan nicht auf. Zuletzt hatte es Überlegungen und Gespräche über einen möglichen Ersatz-Grand-Prix dort gegeben. Ob dieses Modell nun für dieses Jahr ganz aus dem Rennen ist, bleibt angesichts der ungewissen weltweiten Situation noch offen.

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Italien plant mit Formel-1-Geisterrennen im September

10.50 Uhr: Die Ferrari-Heimstrecke in Monza rechnet mit einem Formel-1-Rennen ohne Zuschauer am 6. September. Diese Nachricht habe er vom italienischen Automobilverband erhalten, teilte Monzas Bürgermeister Dario Allevi mit.

Die Formel 1 erstellt derzeit ihren Notfall-Kalender für den Neustart der Saison. Bis in den September sollen WM-Läufe wegen der Corona-Pandemie hinter verschlossenen Türen in Europa gefahren werden. Monza würde Medienberichten zufolge auf Stationen in Österreich, Ungarn, dem britischen Silverstone und dem belgischen Spa-Francorchamps folgen.

Ihren Auftakt plant die Königsklasse mit zwei Rennen in Spielberg in der Steiermark am 5. und 12. August. Im Spätsommer und Herbst sollen dann nach dem Wunsch der Formel-1-Chefs auch Grand Prix außerhalb Europas ausgetragen werden. Enden soll die Saison in Abu Dhabi Mitte Dezember.

Häkkinen traut Hamilton-Kollege Bottas den WM-Titel zu

Dienstag, 02. Juni, 10.02 Uhr: In der Formel-1-Saison 2019 wurde Valtteri Bottas erstmals Vizeweltmeister, 2020 könnte nun der letzte Schritt noch folgen – glaubt zumindest Mika Häkkinen: “Ich habe extrem hohe Erwartungen für dieses Jahr und traue ihm zu, dass er Weltmeister wird”, sagt der Finne im Podcast “F1 Nation”.

Begründung des F1-Champions von 1998 und 1999: “Valtteri befindet sich bei Mercedes in einer großartigen Position. Er ist ein mega-großartiger Fahrer, und ich glaube fest daran, dass er jetzt besser als je zuvor ist.” Problem: Für den Titel muss Bottas zuallererst seinen Teamkollegen schlagen. Und der heißt bei Mercedes bekanntlich: Lewis Hamiilton.

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Veranstalter: Formel1-Rennen in Brasilien mit Zuschauern

Montag, 01. Juni, 15.20 Uhr: Die Veranstalter des Großen Preises von Brasilien gehen einem Medienbericht zufolge von einem Formel-1-Wochenende in São Paulo im November trotz der Coronavirus-Pandemie mit Zuschauern aus. Dem Wirtschaftsmagazins “Forbes” sagte Cheforganisator Tamas Rohonyi, dass die Vorbereitungen nach Plan verlaufen würden und “wir sind sicher, dass der berühmte Kurs in Interlagos wieder Ort eines faszinierenden Rennens sein wird”.

Der Grand Prix werde unter den vertraglich vereinbarten Bedingungen durchgeführt. “Wir erwarten die Bestätigung des Datums im November von der FIA, damit wir wie die anderen Übersee-Rennen die Tickets zum Verkauf frei geben können.” Im ursprünglichen Kalender war der Grand Prix für den 15. November angesetzt.

Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Brasilien stieg zuletzt weiter an. São Paulo ist von der Pandemie ebenfalls stark betroffen. Der Gouverneur João Doria des gleichnamigen Bundesstaates hatte jüngst zwar die Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens verlängert, aber auch eine schrittweise Öffnung der Wirtschaft angekündigt.

Die Formel 1 will Anfang Juli in Österreich ohne Zuschauer in die Saison starten, einen neuen Rennkalender gibt es noch nicht, er wird aber in dieser Woche erwartet. Die ersten zehn Rennen der Saison hatten wegen der Corona-Krise abgesagt oder verschoben werden müssen.

Kein Ausstieg: Renault bleibt Formel 1 erhalten

12.27 Uhr: Renault wird der Formel 1 ungeachtet seines weltweiten Stellenabbaus erhalten bleiben. Das bestätigte Generaldirektorin Clotilde Delbos im Rahmen einer Telefonkonferenz am Freitag. “Die Präsenz von Renault in der Formel 1 wird durch unseren Sparplan nicht in Frage gestellt”, sagte die 53-Jährige. Renault baut derzeit 15.000 Stellen ab, darunter 4600 in Frankreich.

Die gerade beschlossene Budgetdeckelung in der Formel 1, die ab 2021 bei 145 Millionen Dollar (133 Mio. Euro) liegt und in den folgenden Jahren schrittweise auf 135 Mio. Dollar gesenkt wird, komme dem französischen Staatskonzern sehr entgegen, führte Delbos weiter aus: “Das neue Limit ist sehr gut für uns, wir sind und bleiben also in der Formel 1.”

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EZB: Erst kommt die Inflation, dann eine neue Geldordnung – was das für Sparer heißt

 

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