Fortschritte im Kampf gegen Waldbrände in Kalifornien | Aktuell Amerika | DW

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Bei den heftigen Wildfeuern im US-Bundesstaat Kalifornien kommen die Löscharbeiten etwas besser voran – auch dank gesunkener Temperaturen und weniger neuer Blitzeinschläge. Seit dem 15. August waren etwa 13.000 Blitze registriert worden, die in den ausgedorrten Wäldern Brände verursacht hatten.

“Es ist immer noch sehr gefährlich”, sagte der lokale Feuerwehr-Vizechef Jonathan Cox, dessen Einheiten einen Brand nördlich von Santa Cruz bekämpfen. “Einige Brücken sind zerstört, und bei manchen alten Holzbrücken sieht man nicht, dass sie in Mitleidenschaft gezogen sind”, warnte er Autofahrer. Insgesamt rund 14.000 Feuerwehrleute haben zum Teil 72-Stunden-Dauereinsätze hinter sich.

500.000 Hektar Holzkohle und Asche

Mindestens sieben Menschen wurden seit Ausbruch der Feuer getötet. Etwa 240.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen – wegen der Corona-Pandemie hatten einige Anwohner Bedenken, eine Sammelunterkunft aufzusuchen. Rund 1200 Anwesen haben die Feuer bereits verwüstet. Eine Fläche von mehr als 500.000 Hektar ist betroffen, das entspricht etwa der doppelten Fläche des Saarlands.

USA Waldbrände in Kalifornien (Reuters/A. Latif)

Die Lage ist laut Feuerwehr noch immer sehr gefährlich

Aktuell zählen die Behörden laut Gouverneur Gavin Newsom etwa 625 Brandherde, hauptsächlich im Norden des Bundesstaates, darunter 17 besonders heftige. Die Brände namens “SCU Lightning Complex” und “LNU Lightning Complex” sind unter den drei verheerendsten Feuern in der Geschichte Kaliforniens, nur noch übertroffen vom “Mendocino Complex”, zu dem sich im Sommer 2018 mehrere Großbrände vereinigt hatten.

Alte Mammutbäume überleben

In Mitleidenschaft gezogen wurde auch der Big Basin Redwoods State Park bei Santa Cruz, dessen Mammutbäume zum Teil bis zu 2000 Jahre alt sind. Reportern zufolge haben die meisten von ihnen, darunter auch das besonders massive Exemplar “Mother of the Forest”, die Feuer überstanden. Redwoods haben sich evolutionär an Waldbrände angepasst.

USA Waldbrände in Kalifornien (Getty Images/J. Sullivan)

Wo die Feuer gelöscht sind, zeigt sich ein Bild der Verwüstung

Die Feuersbrünste in Kalifornien nehmen seit einigen Jahren stark an Intensität zu. Experten gehen davon aus, dass der menschengemachte Klimawandel dafür mitverantwortlich ist.

ehl/gri (ap, afp, rtr)



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