Frankfurt: Mehr als 40 Infizierte nach Gottesdienst – gesamte Region betroffen

0
192
Werbebanner

Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mehrere Mitglieder mit dem Coronavirus infiziert. Der stellvertretende Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, Antoni Walczok, sagte der “Frankfurter Rundschau”: „Es handelt sich um ein sehr dynamisches Geschehen.“  Gläubige aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet seien betroffen, heißt es in dem Bericht.

Nach neuesten Angaben des Gesundheitsamts gebe es nach dem Gottesdienst insgesamt mehr als 40 Infizierte. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, René Gottschalk, am Samstag mit. “Die weitaus meisten sind nicht sonderlich krank. Nach unserem Kenntnisstand ist auch nur eine Person in einem Krankenhaus.”

Die Stadt Hanau teilte mit, dass nach Informationen des Main-Kinzig-Kreises sich im Zusammenhang mit dem Gottesdienst «mindestens 16 Personen aus Hanau mit dem Corona-Virus infiziert haben». Deshalb hätten der Landkreis und die Stadt ein für Sonntag geplantes Fastengebet von Muslimen im Hanauer Herbert-Dröse-Stadion abgesagt. Die Veranstaltung wäre mit Blick auf die Geschehnisse in Frankfurt unverantwortlich.

“Bei uns ist es eine schwierige Lage”

Der Gottesdienst fand am 10. Mai statt im Bethaus der Evangeliums-Christen-Baptisten-Gemeinde. Der Vereinsvorsitzende liege aktuell sogar im Krankenhaus, berichtet die Zeitung weiter. “Wir haben alle Versammlungen abgebrochen. Gottesdienste gibt es jetzt nur noch online”, sagte der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde, Wladimir Pritzkau (64), am Samstag. “Bei uns ist es eine schwierige Lage.” Die genaue Zahl der Betroffenen konnte auch Pritzkau nicht nennen. Die meisten seien Zuhause, sechs befänden sich in Krankenhäusern.

Die Regeln waren nach Angaben des Gesundheitsamts nicht verletzt worden. Gottesdienste waren zu dem Zeitpunkt bereits wieder erlaubt in Hessen. „Es gab keine Verletzung einer Rechtsverordnung“, sagte Walczok der “Rundschau”. Die Regeln hätten auch nicht vorgeschrieben, Namen und Adressen von Besuchern zu registrieren. Zur Teilnehmerzahl habe es ebenso keine Richtlinien gegeben.

Wie viele Besucher zu dem Gottesdienst gekommen waren, könne er “nicht genau sagen”, meinte Gemeinde-Vize Pritzkau. “Bei uns sind aber alle Regeln eingehalten worden.” Es habe Desinfektionsmittel gegeben, der vorgeschriebene Abstand sei beachtet worden.

Alle weiteren Meldungen zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

[Coustom ad_2]
Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

eins × 2 =