Freier Handel zwischen nordamerikanischen Staaten | Aktuell Amerika | DW

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Das neue Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada wird am 1. Juli in Kraft treten. Der Start des sogenannten USMCA-Abkommens “markiert den Beginn eines historischen neuen Kapitels für den nordamerikanischen Handel”, teilte das Büro des Handelsbeauftragten der US-Regierung mit. USMCA ersetzt das 1994 geschlossene Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA). Kanada und Mexiko hätten Maßnahmen ergriffen, um ihren Zusagen im Rahmen der trilateralen Vereinbarung nachzukommen. Die USA hätten ihrerseits Kanada und Mexiko darüber informiert, dass sie die notwendigen Schritte unternommen hätten, um das Abkommen umzusetzen. Einige Industriezweige, darunter auch Autohersteller, hätten sich wegen der Schwierigkeiten infolge der Coronavirus-Pandemie für einen Aufschub ausgesprochen. Der ursprüngliche Start war für den 6. Juni vorgesehen.

Hoffen auf neue Jobs in den USA

US-Präsident Donald Trump hatte auf die Neugestaltung gedrängt, da er sein Land benachteiligt sah. Er bezeichnete NAFTA nach seinem Wahlsieg 2016 als “schlechtestes Handelsabkommen in der Geschichte” und machte es für den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze in der Autoindustrie verantwortlich. Ende Januar hatte der US-Präsident USMCA am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires unterzeichnet. Schätzungen zufolge werde der neue Vertrag 1,2 Prozent zum US-Bruttoinlandsprodukt beitragen und “zahllose” neue Jobs in den USA schaffen, sagte Trump damals.

Der Vertrag baut in großen Teilen auf NAFTA auf. Die US-Demokraten setzten eine Reihe von Änderungen im Text durch, unter anderem höhere Standards bei Arbeitsrechten und Umweltschutz sowie schärfere Regeln für die Pharmabranche. Auch neue Regelungen für die Autoindustrie, ein besserer Zugang zu den Märkten für US-Farmern in den Nachbarländern und Vorschriften für den Schutz geistigen Eigentums und den Handel im Bereich Digitales sind vorgesehen.

Die Verhandlungen über das USMCA-Abkommen dauerten rund zwei Jahre. USMCA betrifft fast 500 Millionen Menschen und deckt ein Gebiet mit einer Gesamtwirtschaftsleistung von rund 23 Billionen US-Dollar (20,6 Billionen Euro) ab. Die Partnerländer tauschten 2018 Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 1,4 Billionen Dollar aus.

sam/se (afp, dpa, rtr)



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