Geld- & Job-Beratung: “Muss ich als selbständiger Vater weiter Unterhalt zahlen?

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FOCUS Online Redakteurin Isabella-Alessa Bauer: Der Bankenverband erklärt zu diesem Thema: Jede Bank entscheidet in der aktuellen Lage individuell, ob einzelne Filialen für den Kundenverkehr geschlossen werden.

Hier lesen Sie, welche Bankfilialen noch geöffnet haben:Deutsche Bank, Commerzbank, Sparkasse: Wegen Corona schließen immer mehr Filialen

Bankmitarbeiter sind dann für ihre Kunden – auch im Fall einer Arbeit vom Homeoffice aus – per Online Banking, Telefon oder teilweise auch  Videoberatung erreichbar. Bankgeschäfte und Kundenaufträge können digital und telefonisch erledigt werden.

 

FOCUS Online-Redakteurin Isabella-Alessa Bauer: Verschiedene Banken schließen zum heutigen Dienstag einen Teil ihrer Filialen. Die Hypovereinsbank spricht konkret von 101 der 337 Standorte in Deutschland, Commerzbank und ING legen sich noch nicht auf genaue Zahlen fest, dünnen ihr Angebot aber auch aus. Die Deutsche Bank hingegen öffnet alle Filialen wie gewohnt.

Egal bei welcher Bank Sie sind – es besteht kein Grund zur Sorge. Die Versorgung mit Bargeld ist laut Bankverbänden gesichert. Ohnehin sollten Sie sich aber überlegen, ob es aktuell nicht sinnvoller ist, mit Karte zu bezahlen, da man noch nicht sicher weiß, wie lange Coronaviren auf Bargeld überleben.

  • Rudi R. fragt: Ist es möglich, einen Crash früher als andere zu erkennen und mit Absicherungssystemen rechtzeitig darauf zu reagieren?

Börsenexpertin Beate Sander: Erfahrene Börsenteilnehmer erkennen Krisenherde oft früher. Vor allem aber reagieren sie klug und rasch, wenn aufgrund eines unerwarteten Schreckensszenarios die Kurse einbrechen. Absicherungsstrategien kosten unnötig viel Geld und bringen meistens nichts oder wenig. Daran verdienen nur die Anbieter, während Sie in der Regel verlieren – noch mehr als mit Strafzinsen.

Finden Sie sich damit ab, dass auch die Wissenschaft den von wiederkehrenden menschlichen Verhaltensweisen und Herdentrieb geprägten Crash nicht vermeiden kann. Für mich selbst gilt: „Ein Crash ist gut – für Leute mit Mut!“ Ich kaufe günstig zu, finanziere dies mit Dividenden und Teilverkäufen von Aktien, die gar nicht oder kaum verloren haben. Dies gibt es immer.

Über die Expertin:

Beate Sander hat sich lange Zeit nur theoretisch mit Aktien beschäftigt – als Realschullehrerin für die Fächer Wirtschaft und Sozialwesen. Erst mit Ende 50 fing sie selbst an zu investieren: Mit nunmehr 82 Jahren gilt sie als zweifache Selfmade-Millionärin. Die Börsenexpertin hat mehr als 50 Fachbücher geschrieben und ist als Kommentatorin, Moderatorin und Interviewpartnerin gefragt. Für FOCUS Online schreibt sie exklusiv die Serie “Beate Sanders innovative Aktienwelt”.

  • Herbert M. fragt: Ist an den Börsen jetzt schon der beste Zeitpunkt, um wieder einzusteigen?

Börsenmillionärin Beate Sander: Ob jetzt der beste Zeitpunkt für Einstieg und Zukauf ist, weiß auch ich erst hinterher. Aber Sie machen als Anleger fast alles richtig, wenn Sie auch bezüglich des Zeitpunkts streuen.

Wer immer nur abwartet, verpasst beste Gelegenheiten. Das Glück gehört dem Tüchtigen und Mutigen! Nehmen Sie Ihre Chancen wahr! Lassen Sie sich nicht vom Herdentrieb vereinnahmen! Für mich gilt gerade jetzt: Ein Crash ist gut – für Leute mit Mut!

  • Lara Y. fragt: Kann Bargeld das Coronavirus übertragen?

FOCUS-Online Redakteurin Isabella-Alessa Bauer: Mark Witchi, Seuchenschützer der Schweiz, hat zu diesem Thema eine sehr klare Meinung. Gegenüber der “WirtschaftsWoche” sagte er: “Viren auf Banknoten können eine Gefahr darstellen, wenn man sich nach dem Anfassen nicht die Hände wäscht und ins Gesicht greift.” Influenzaviren können laut dem Experten bis zu 17 Tage auf Geldscheinen überleben. Verantwortlich dafür ist laut Witchi die Beschichtung der Banknoten, diese scheint die Überlebensfähigkeit von Viren zu fördern.

Für Geld, das aus Corona-Regionen kommt, empfiehlt der Schweizer eine Quarantäne von zehn Tagen – und rät, aktuell lieber kontaktlos mit der Karte oder dem Handy zu zahlen. Die Weltgesundheitsorganisation ist ähnlicher Meinung: Die WHO erklärt, dass das Coronavirus mehrere Tage auf Geldscheinen überleben könne. Anders sieht es die Deutsche Bundesbank. Dort geht man nicht davon aus, dass das Coronavirus via Bargeld übertragbar ist.

So oder so: Waschen Sie sich nach dem Nutzen von Bargeld regelmäßig die Hände, damit senken Sie das Risiko einer Ansteckung in jedem Fall.

B) Fragen zum Job

  • Igor T. fragt: Den Weg zur Arbeit bestreite ich per ÖPNV (50 km). Hierfür habe ich seit 25 Jahren ein Jobticket, ein Auto ist nicht vorhanden. Die Anbindung ist sehr gut (alle 20 min bis 45 Minuten eine Verbindung). Frage: Kann mein Arbeitgeber von mir verlangen, ein Auto anzuschaffen, da ich das Wegerisiko trage, wenn der ÖPNV komplett eingestellt werden sollte oder gibt es während dieses besonderen Falles (Corona) Ausnahmeregelungen, welche eine Anschaffung unzumutbar erscheinen lassen?

Rechtsanwalt Christian Solmecke: Die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte fallen in den privaten Lebensbereich des Arbeitnehmers. Dieser muss die Fahrtkosten grundsätzlich von seinem eigenen Arbeitsentgelt bestreiten. Ein Jobticket wird nur auf freiwilliger Basis vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt. Zudem trägt der Arbeitnehmer das Wegerisiko, ist also allein dafür verantwortlich, rechtzeitig zur Arbeit zu kommen.

Wenn der ÖPNV ausfällt, liegt es also weiterhin in Ihrem Risikobereich zur Arbeit zu kommen. Sie sollten am besten das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber suchen, um eine individuelle angemessene Lösung zu finden.

  • Martine T. fragt: Mir wurde mitgeteilt, dass ich ab 01.04 wegen Umsatzeinbruchs in Kurzarbeit zu gehen habe. Mit nur 60 Prozent Nettoeinkommen bleibt kein Geld für die Lebenshaltung übrig, da die 60 Prozent gerade reichen, die Darlehensrate und den Kindesunterhalt für die studierende Tochter zu zahlen. Ich versuche kurzfristig, einen Minijob zu bekommen, um das Loch zu verkleinern. Wie können Arbeitnehmer den Einkommensausfall auffangen, die keine Rücklagen schaffen konnten? Wird ein Minijob während Kurzarbeit auf Kurzarbeitergeld angerechnet?

Rechtsanwalt Christian Solmecke: Wird während der Kurzarbeit ein Minijob aufgenommen, wird diese zusätzliche Vergütung bei der Berechnung des Kurzarbeitergeldes berücksichtigt. Der Nettoentgeltdifferenzbetrag, der die Berechnungsgrundlage für das Kurzarbeitergeld ist, fällt damit kleiner aus.

Über den Experten:

Christian Solmecke hat sich als Rechtsanwalt und Partner der Kölner Medienrechtskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE auf die Beratung der Internet und IT-Branche spezialisiert. Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt ist Solmecke vielfacher Buchautor und als Geschäftsführer der cloudbasierten Kanzleisoftware Legalvisio.de auch erfolgreicher LegalTech Unternehmer.

Wenn man Unterhalt für ein Kind zahlen muss, beträgt das Kurzarbeitergeld allerdings 67 Prozent der Nettoentgeltdifferenz.

  • Anke L. fragt: Ich bin Dozentin bei einem privaten Bildungsträger und gebe Deutschunterricht für Migranten. Leider wurden alle Bildungsträger im Stadt- und Landkreis zur Schließung aufgefordert. Da ich auf Honorarbasis arbeite, habe ich nun einen 100 Prozent-Ausfall, den ich auch nicht gut auffangen kann, da die Honorare in dieser Branche nicht so hoch sind, dass man sich ein entsprechendes Polster aufbauen kann. Gibt es auch für mich Unterstützung vom Staat und was muss ich tun?

FOCUS Online Redakteurin Isabella-Alessa Bauer: Um es mit den Rechtsexperten zu sagen: Grundsätzlich liegt das Risiko, kein Geld zu verdienen, immer beim Selbständigen. Wenn die Aufträge und Einnahmen wegbleiben, trägt er das Risiko meist selbst.

Allerdings weiß auch die Regierung um den aktuellen Sonderfall und verweist auf folgende Regelung: Selbständige und Kleinunternehmer haben nach dem Gesetz zur Verhütung und zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen („IfSG“) Anspruch auf Verdienstausfall sowie Ersatz der nicht gedeckten Betriebsausgaben.

Es gibt außerdem Maßnahmen wie die Entgeltfortzahlung, Krankengeldbezug sowie das Kurzarbeitergeld. Bei Fragen hierzu hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Hotline eingerichtet: 030/18615-1515, Mo-Fr., 9 bis 17 Uhr.

Rechtsanwalt Christian Solmecke: Ein selbstständiger Arzt, dessen Praxis aufgrund einer Quarantäneanordnung geschlossen werden muss, hat laut Infektionsschutzgesetz einen Entschädigungsanspruch für seinen Verdienstausfall gegen den Staat.

Über den Experten:

Christian Solmecke hat sich als Rechtsanwalt und Partner der Kölner Medienrechtskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE auf die Beratung der Internet und IT-Branche spezialisiert. Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt ist Solmecke vielfacher Buchautor und als Geschäftsführer der cloudbasierten Kanzleisoftware Legalvisio.de auch erfolgreicher LegalTech Unternehmer.

Die Entschädigung bemisst sich nach dem monatlichen Durchschnittseinkommen im vergangenen Jahr seiner Tätigkeit. Nach sechs Wochen wird die Entschädigung allerdings nur noch in Höhe des gesetzlichen Krankengeldes ausgezahlt.

Daneben können Selbstständige ihre nicht gedeckten Betriebsausgaben für die Zeit des Verdienstausfalls ersetzt verlangen.

Wer hilft Selbständigen, wenn Kunden ausbleiben?

FOCUS Online Redakteurin Isabella-Alessa Bauer: Unser Experte, Rechtsanwalt Dr. Michael S. Braun, Rödl & Partner, erklärt zu dieser Frage, dass auch Selbstständige nach dem Gesetz zur Verhütung und zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen („IfSG“) Anspruch auf Verdienstausfall sowie Ersatz der nicht gedeckten Betriebsausgaben haben.

Unternehmen können aktuell auf etablierte Unterstützungsinstrumente wie die KfW-Unternehmer- oder auch die ERP-Gründerkredite, Betriebsmittelfinanzierungen über Landesförderinstitute und auch Bürgschaften für Betriebsmittelkredite für Unternehmen mit fehlenden oder nicht ausreichenden banküblichen Sicherheiten zurückgreifen. Daneben gibt es weitere Maßnahmen wie die Entgeltfortzahlung, Krankengeldbezug sowie das Kurzarbeitergeld. Bei Fragen hierzu hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Hotline für kleine und mittelständische Unternehmen eingerichtet (030/18615-1515, Mo-Fr., 9 bis 17 Uhr).

FOCUS Online Redakteur Voker Tietz: Rechtsanwälte wie unser Experte Christian Solmecke erklären dazu, dass Sie als Arbeitnehmer das sogenannte “Wegerisiko” tragen. Es ist Aufgabe des Angestellten, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. Gibt es keine Möglichkeit, zur Arbeit zu kommen, kann auch das Gehalt ausbleiben. Ein Abmahnung hingegen erwartet Solmecke nicht direkt: “Dies wäre nur der Fall, wenn die Unpünktlichkeit selbst zu verschulden ist.

“Die anordnende Behörde muss Ihr Gehalt bezahlen”

  • Sarah L. fragt: Wer bezahlt mein Gehalt, wenn ich unter Quarantäne stehe und nicht arbeiten darf?

FOCUS-Online Redakteurin Isabella-Alessa Bauer: Während einer Quarantäne haben Sie keinen Anspruch auf Zahlung Ihres Gehalts durch den Arbeitgeber. Das ist aber kein Grund zur Sorge. Der Lohn wird dennoch bezahlt:

Egal ob die Quarantäne für die eigenen vier Wände oder einen anderen Ort angeordnet wird – es greift das Infektionsschutzgesetz. Dieses besagt, dass die Behörde des jeweiligen Bundeslandes das Gehalt bezahlen muss, die die Maßnahme angeordnet hat – zum Beispiel das Gesundheitsamt.

Damit kein Lohnausfall entsteht, muss der Arbeitgeber in Vorzahlung gehen, allerdings nur für die Dauer von sechs Wochen. Dauert die Quarantäne länger, erhalten Sie eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes direkt von der zuständigen Behörde.

C) Fragen zu Reise, Recht und Versicherung

  • Jochen P. fragt: “Wegen des Coronavirus soll man Mietern eigentlich nicht kündigen. Wie verhält es sich, wenn eine Wohnung verkauft wird und Eigenbedarf angemeldet wird? Gibt es eine verlängerte Karenzzeit oder ist die Kündigung bei berechtigtem Eigenbedarf dennoch möglich? Worauf muss der Mieter achten?”

Rechtsanwalt Christian Solmecke: Der neue Gesetzesentwurf zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie sieht vor, dass Mietern im Zeitraum vom 1. April 2020 bis zum 30. September 2020  nicht wegen Zahlungsverzugs gekündigt werden kann, wenn der Zahlungsverzug auf den Auswirkungen des Coronavirus beruht.

Über den Experten:

Christian Solmecke hat sich als Rechtsanwalt und Partner der Kölner Medienrechtskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE auf die Beratung der Internet und IT-Branche spezialisiert. Neben seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt ist Solmecke vielfacher Buchautor und als Geschäftsführer der cloudbasierten Kanzleisoftware Legalvisio.de auch erfolgreicher LegalTech Unternehmer.

Bisher ist laut Bürgerlichem Gesetzbuch eine fristlose Kündigung von Mietern möglich, wenn sie mit der Mietzahlung oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete für zwei aufeinander folgende Termin in Verzug sind. Genau diese fristlosen Kündigungen sollen vermieden werden, damit zahlreiche Mieter, die in den kommenden Wochen infolge der Coronakrise zahlungsunfähig werden, in ihren Wohnungen bleiben können.

Der Gesetzesentwurf sieht aber gleichzeitig vor, dass andere Kündigungsgründe wie zum Beispiel die Eigenbedarfskündigung von der neuen Regelung unberührt bleiben. Das bedeutet, dass Vermieter weiterhin Mietern fristgerecht bei berechtigtem Eigenbedarf kündigen können.

  • Jörg M. fragt: Was passiert im Falle eines Konkurses der Versicherungsgesellschaft mit meinen Verträgen im Bereich Lebensversicherung/Rentenversicherung?

FOCUS Online-Redakteurin Isabella-Alessa Bauer: Ich habe Ihre Frage mit Phillip Kühme, Regionaldirektor der GLOBAL-FINANZ AG, besprochen. Er kann Ihnen die Sorge nehmen, dass Ihre Verträge und die Versicherungssummen dahin sind:

“Solange es sich bei dem vertragstragenden Versicherungsunternehmen um einen deutschen Versicherer handelt, ist er Mitglied bei Protektor – der Sicherungseinrichtung für Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland. Im Falle der Insolvenz eines deutschen Versicherers werden dessen Lebensversicherungsverträge (als sogenanntes Sondervermögen, also nicht zum Vermögen der Versicherung gehörend) zur Weiterführung an Protektor übertragen.

 Protektor führt dann die Verträge weiter, allerdings ist hier mit nicht mehr als den garantierten Leistungen zu rechnen. Bisher hat es in Deutschland einen Fall gegeben, die Insolvenz der Mannheimer Lebensversicherung AG in 2003, bei dem der Protektor Lebensversicherung AG Verträge übertragen wurden.”

  • Aktuelle Frage von Sina O.: Ich habe eine große Reise geplant. Jetzt will ich diese nicht antreten und meinen Urlaub zurückziehen – geht das?

FOCUS Online Redakteurin Isabella-Alessa Bauer: Es besteht kein offizieller Anspruch darauf, den Urlaub zurückzuziehen. Sie sollten sich bemühen, gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber eine Lösung zu finden, er trifft letztendlich die Entscheidung.

  • Gunter S. fragt: Wir habe ein Hotel gebucht, das sich nicht stornieren lässt. Wegen der Coronavirus-Entwicklung möchte ich die Reise nicht antreten, ich bin Risikopatient. Was kann ich tun, um die Hotelkosten zu sparen?

Rechtsanwalt Christian Solmecke, Wilde, Beuger, Solmecke: In diesem Fall ist man auf die Kulanz des Hotelbetreibers angewiesen. Die Situation ist rechtlich anders zu bewerten, als wenn am Reiseziel das Coronavirus grassiert und die Dienstleistung des Hoteliers deshalb unmöglich wird beziehungsweise die Geschäftsgrundlage für den Vertrag entfällt.

Dass man selbst Risikopatient ist, kann nicht dem Hotelier zum Nachteil gereichen, schließlich bietet er seine ihn treffende Verpflichtung aus dem Vertrag, die Übernachtungsmöglichkeit, noch an.

Sie möchte stets informiert bleiben über die neusten Entwicklungen an den Märkten – dann lesen Sie alle relevanten News in unserem Ticker: Das Börsen-Beben im FOCUS Online News-Ticker

  • Susanne H. fragt: Kann ich meine geplante Reise nach Rom kostenlos stornieren?

FOCUS Online-Redakteurin Isabella-Alessa Bauer: Italien wird inzwischen als ganzes Land als Risikogebiet eingestuft – inklusive der Hauptstadt Rom. Laut Deutschem Reiseverband ist es ausgeschlossen, Urlauber in solche Risikogebiete zu schicken. In der Regel bieten Fluglinien und Veranstalter die Möglichkeit, kostenlos umzubuchen oder zu stornieren. Auf jeden Fall, macht es Sinn, sich direkt mit dem Reisebüro, dem Hotel oder der Airline in Verbindung zu setzen.

Die Lufthansa beispielsweise  erklärt auf Ihrer Website eine neue Kulanzregelung für bestehende Buchungen: Diese gilt weltweit für alle bis zum 5. März gebuchten Flüge mit einem Abflugdatum bis zum 30. April 2020. Umbuchbar sind bestehende Tickets innerhalb dieses Zeitraums. Passagiere können einmal ohne Umbuchungsgebühr auf ein neues Datum bis zum 31. Dezember 2020 umbuchen – unabhängig vom Buchungstarif.

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