Globales BIP könnte dank Blockchain bis 2030 um 1,76 Billionen US-Dollar steigen

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Blockchain-Technologie könnte laut einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PwC Deutschland in den nächsten zehn Jahren das globale BIP um 1,4 Prozent oder 1,76 Billionen US-Dollar wachsen lassen, so eine am 4. November veröffentlichte Mitteilung von PwC.

Fünf Anwendungsfälle im Fokus

Für den online verfügbaren “Time for Trust”-Report analysierte PwC die fünf wichtigsten Anwendungsfälle für Blockchain-Technologie: Herkunftsnachweise, Zahlungen und Finanzinstrumente, Identität, Verträge und Streitbeilegung sowie Kundenbindung. Zusätzlich befragte das Unternehmen Ökonomen zu deren Einschätzung.

Zu den möglichen Einsatzmöglichkeiten von Blockchain-Technologie schreibt PwC:

“Mithilfe einer Blockchain lassen sich Dokumente zertifizieren, Daten verschlüsseln, digitale Assets generieren sowie Transaktionen fälschungssicher und in Echtzeit weltweit ohne Intermediäre abwickeln. Allein die Bereiche öffentliche Verwaltung, Bildung und Gesundheit können bis 2030 insgesamt 574 Milliarden US-Dollar an zusätzlichen Erträgen aus möglichen Effizienzen erzielen.”

Profitieren vom Blockchain-Boom werden laut PwC in den kommenden zehn Jahren in absoluten Zahlen vor allem China und die USA. Deutschland könnte mit einem geschätzten Wachstum von 2,4 Prozent durch Blockchain-Nutzung laut PwC überdurchschnittlich Nutzen ziehen. In Schweden sei der erwartete Zuwachs “dank vorhandener IT-Infrastrukturen und Fachkräfte” mit drei Prozent unter allen europäischen Ländern allerdings am höchsten.

Als wichtigsten Anwendungsfall für die kommende Dekade sieht PwC Blockchain-Herkunftsnachweise für Produkte, Rohstoffe oder Medikamente mit einem geschätzten Wachstum von 962 Milliarden US-Dollar. “Durch den Herkunftsnachweis steigt die Transparenz von Lieferketten, während Betrug oder Fälschungen verhindert werden können”, begründet dies das Unternehmen.

Zahlungsverkehr und Finanzprodukte an zweiter Stelle

An zweiter Stelle sieht PwC “Blockchain-Lösungen für den Zahlungsverkehr” welche mit 433 Milliarden US-Dollar Plus beim globalen BIP zu Buche schlagen könnten.

“Das Interesse der Finanzbranche an der Blockchain und Krypto-Assets steigt. Die Regulierung treibt diese Entwicklungen noch voran. Durch die aktuellen Gesetzesänderungen für die Krypto-Asset, Verwahrung und elektronische Wertpapiere institutionalisiert sich die Krypto-Industrie,“ sagt Thomas Schönfeld, Direktor im Bereich Financial Services bei PwC Deutschland.

Viele bisher zurückhaltende Marktteilnehmer würden “die Optionen, die sich in diesem Feld ergeben,” erkennen und Deutschland in Europa inzwischen eine Vorreiterrolle übernehmen.

Wie es aktuell um das Blockchain-Ökosystem steht, verrät ein gemeinsam im September von PwC, der Schweizer Blockchain-Investmentfirma CV VC und Cointelegraph veröffentlichter Bericht.


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