Grayscale Investments liquidiert alle seine XRP und löst Trust auf



Der institutionelle Krypto-Fondsmanager Grayscale Investments hat mit der Auflösung seines XRP Trusts begonnen. Das ist eine Reaktion auf die Klage der US-Wertpapieraufsicht SEC vom Dezember 2020, in der es heißt, der XRP-Token sei nach US-Recht ein Wertpapier.

Laut einer Ankündigung vom Mittwoch hat Grayscale beschlossen, den Trust als Reaktion auf die vielen XRP-Denotierungen von großen Kryptobörsen aufzulösen. Zu diesen Denotierungen kam es infolge der eingereichten Klage der SEC. Grayscale erklärte:

“Für US-Investoren und den Trust wird es wahrscheinlich immer schwieriger, XRP in US-Dollar umzuwandeln und den Betrieb des Trust fortzusetzen.”

Alle vom Trust gehaltenen XRP wurden bereits liquidiert. Grayscale will den Nettoerlös nach Abzug der Kosten an die XRP-Trust-Investoren ausschütten. Der Trust wird nach der Ausschüttung des Erlöses gänzlich aufgelöst.

Trotz der strengen Haltung der SEC gegenüber XRP sind die Regulierungsbehörden in anderen Ländern nicht davon überzeugt, dass der Token ein Wertpapier ist.

Ein Bericht des britischen Finanzministeriums vom Januar über die Regulierung von Kryptowährungen ordnete den XRP als “unregulierten Token” ein. Auch die führenden digitalen Vermögenswerte Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) fallen unter diese Definition. Das Finanzministerium beschreibt unregulierte Token als “weder E-Geld-Token noch Wertpapier-Token”.

Im Bericht wird der XRP in erster Linie als “Exchange Token” (Austausch-Token) beschrieben. Also schlicht als einen Token, der “in erster Linie als Tauschmittel verwendet wird”.

Am Mittwoch sagte die japanische Finanzdienstleistungsbehörde gegenüber The Block, dass sie XRP als Kryptowährung und nicht als Wertpapier klassifiziere.

XRP liegt derzeit bei 0,31 US-Dollar und ist in den letzten 30 Tagen um 40 Prozent gefallen.


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