Grenzen dicht, Visafreiheit abgeschafft: Was Reisende jetzt wissen müssen

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Der weltweite Ausbruch des Coronavirus sorgt für dramatische Einbrüche im Tourismus und ungeahnte Probleme im internationalen Reiseverkehr. In Europa schotten sich immer mehr Länder ab – und erlauben Deutschen die Einreise gar nicht mehr oder nur noch unter erschwerten Bedingungen. Ein Überblick.

Dänemark: Grenze zu Deutschland dicht

Dänemark hat am Samstagmittag 12 Uhr alle Landgrenzen dicht gemacht – darunter auch die zu Deutschland. Einreisen dürfen nur noch dänische Staatsbürger. Touristen werden hingegen an der Grenze aufgehalten.

Tschechien: Grenze zu Deutschland dicht

Tschechien schließt seine Grenzen für alle Deutschen, die keinen festen Wohnsitz in dem EU-Mitgliedstaat haben. Die Maßnahme gelte auch für Ausländer aus Italien, Spanien, Österreich, der Schweiz, Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien, Dänemark und Frankreich, erklärte Ministerpräsident Andrej Babis. Er stufte diese Staaten als Risikogebiete für eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus ein.

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Polen: Kontrollen an Grenzübergängen zu Deutschland

Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung hat auch Polen am Montagnachmittag an den wichtigsten Grenzübergängen mit Deutschland und Tschechien Kontrollen eingeführt. Ab dem 15. März wird im Land außerdem der Flug-, Bahn und Schiffsverkehr unterbrochen. Bis zum 24. März werden Grenzkontrollen eingeführt und einige Übergänge von Deutschland nach Polen ganz geschlossen. Die Einreise ist Personen erlaubt, die bei der Einreise ihre Kontaktdaten inklusive Rufnummer angeben und sich anschließend in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Kroatien: Quarantäne für Deutsche

Reisende aus Risikogebieten wie dem Kreis Heinsberg in NRW müssen hier besonders vorsichtig sein, denn bei Einreise in Kroatien müssen sie sich in eine 14-tägige Krankenhausquarantäne begeben. Reisende aus den restlichen Regionen Deutschlands müssen sich 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben.

  • Hinweis: Alle aktuell geänderten Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.
  • Hier finden deutsche Reisende alle Infos zu aktuellen Reisehinweisen für Italien.
  • Da sich die Lage rund um das Coronavirus rasch ändert, rät das Auswärtige Amt Reisenden aus Deutschland, sich vor Reiseantritt bei der Botschaft oder dem Konsulat ihres Reiselandes über mögliche Einreisebeschränkungen zu informieren.

Slowakei: Keine Ausländer mehr ins Land

Die Slowakei will abgesehen von Polen gar keine Ausländer mehr ins Land lassen. Die Regierung teilte mit, den internationalen Bus- und Zugverkehr in das Land zu stoppen. Der Sprecher des slowakischen Innenministeriums, Peter Lazarov, kündigte in Bratislava zudem die Schließung aller internationaler Flughäfen an.

Lettland: Landesgrenzen geschlossen

Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus macht Lettland seine Grenzen für Reisende dicht. Regierungschef Krisjanis Karins kündigte am Samstag in Riga die Aussetzung des internationalen Personenverkehrs an. Die Maßnahme gelte ab dem 17. März und umfasse den Luft-, Schienen-, See- und Straßenverkehr. Alle Letten sollen bis dahin in ihre Heimat zurückkehren. Für den Warenverkehr blieben die Grenzen offen, sagte Karins.

Litauen: Landesgrenzen geschlossen

Auch Litauen hat am Samstagabend angekündigt, seine Grenzen für Ausländer zu schließen. Dies gilt ab Mitternacht von Sonntag auf Montag.

Norwegen: Internationaler Flugverkehr eingestellt

Norwegen hat den internationalen Flugverkehr vorerst eingestellt.

Österreich verweigert die Einreise aus Italien – mit Ausnahmen

Österreich verweigert Reisenden, die aus Italien kommen, die Einreise. Ausnahmen seien nur mit ärztlichem Attest möglich, hieß es. Die Durchreise von Touristen Richtung Deutschland solle möglich bleiben, wenn gewährleistet sei, dass sie ohne Stopp die Alpenrepublik durchquerten, hieß es von Behörden. Dazu könne zum Beispiel die Tankanzeige von Reisenden kontrolliert werden.

Tirol und Salzburg schließen wegen der Corona-Epidemie zudem alle Skigebiete und beenden die Wintersaison vorzeitig. Das teilten die Landesregierungen der beiden Bundesländer mit. Grund seien die Versuche des Alpenlandes, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Die Seilbahnen seien nur noch bis einschließlich Sonntag geöffnet, die Hotels und andere Beherbungsbetriebe bis einschließlich Montag. Der Montag sei gewählt worden, damit eine “geordnete Rückreise der Gäste” aus den Skigebieten erfolgen könne, hieß es.

Portugal: Einschränkungen für Reisen nach Madeira

Seit dem 13. März dürfen für die Dauer von zunächst sieben Tagen keine Flieger mehr aus Deutschland auf der Insel Madeira landen. Flüge vom Festland werden weiter fortgeführt. Für alle ankommenden Fluggäste gilt auch hier eine 14-tägige obligatorische Quarantäne. Bis zum 9. April bleiben Blidungs- und Kultureinrichtungen sowie Theater, Kinos und Museen in ganz Portugal geschlossen.

Niederlande: Keine Reisen ins Ausland

Die Niederlande hat ihre Grenzen noch geöffnet. Für ihre eigenen Bürger hat die Regierung aber inzwischen die Empfehlung abgegeben, nicht mehr ins Ausland zu reisen.

Schweden: Keine Reisen ins Ausland

Für Schweden gilt dasselbe wie für die Niederlande. Die Einreise ist noch möglich, doch das Außenministerium rät schwedischen Staatsbürgern von Reisen in andere Länder ab.

Malta: 14 Tage Quarantäne für Deutsche

Für alle Einreisenden aus Deutschland gilt eine 14-tägige Quarantäne. Zudem werden zahlreiche Flüge von und nach Deutschland eingestellt.

Zypern: 14 Tage Quarantäne für Deutsche

Wer von Deutschland nach Zypern reist, muss damit rechnen, dass er wegen des Coronavirus 14 Tage in Quarantäne verbringen muss. Für Reisende aus Italien, Südkorea und Iran ist sogar eine 14-tägige Quarantäne unter ärztlicher Kontrolle angeordnet worden, berichtete der zyprische Rundfunk.

Russland: 14 Tage Quarantäne für Deutsche

Wer aus Deutschland nach Russland reist, muss selbstständig eine zweiwöchige Quarantäne durchführen. Nach der Ankunft in der russischen Hauptstadt sollen Reisende sich bei einer Hotline melden. Die Bestimmungen gelten bislang nur für Moskau.

Israel: Auch hier geht es in Quarantäne

Von Donnerstagabend (12.3.) an dürfen keine Touristen mehr nach Israel einreisen – es sei denn, sie können glaubhaft beweisen, dass sie sich für 14 Tage in Quarantäne begeben können. Das ohnehin schon für Deutsche und einige andere Ausländer geltende Verfahren betrifft nun alle Reisenden. Die Ausreise soll Touristen binnen weniger Tage ermöglicht werden.

Slowenien

Slowenien: Verstärkte Einreisekontrollen und Gesundheitsprüfungen am Flughafen Ljubljana. Deutsche ohne Wohnsitz in Slowenien müssen an der Grenze ein SARS-CoV-2-Negativzertifikat in slowenischer, italienischer oder englischer Sprache vorweisen, das nicht älter als drei Tage sein darf.

Spanien verhängt 15-tägigen Alarmzustand

Spanien hat für vorerst 15 Tage den Alarmzustand verhängt. Dieser schränkt die Bewegungsfreiheit im ganzen Land ein. Italienische Kreuzfahrtschiffe und Fähren dürfen spanische Häfen nicht mehr anlaufen.

USA: Europäer nicht erwünscht

US-Präsident Donald Trump hat einen 30-tägigen Einreisestopp aus Europa in Kraft gesetzt. Dieser gilt auch für Deutsche. Zunächst nahm Trump von diesem Verbot noch Irland und Großbritannien aus – revidierte dies allerdings am Samstag. Trump sagte zudem auf einer Pressekonferenz, er rate dringend von nicht unbedingt notwendigen Reisen ins Ausland ab.

China

Derzeit müssen Deutsche laut Auswärtigem Amt bei Einreise oder nach einer innerchinesischen Reise damit rechnen, zu einer zweiwöchigen Quarantäne verpflichtet zu werden. Insbesondere geschehe dies bei Einreise nach Shanghai. Für Peking gilt ab 11. März 2020 eine Quarantänepflicht für Einreisende aus allen Ländern. Hongkong verhängt ab 14. März für alle Personen, die sich in den 14 Tagen vor der Einreise in Nordrhein-Westfalen aufgehalten haben, eine 14-tägige Zwangsquarantäne.

Vietnam schafft vorübergehend Visafreiheit für deutsche Bürger ab

Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Tschad und Uganda: Reisende aus Deutschland müssen sich zwei Wochen in Selbst-Quarantäne begeben. Wer sich nicht daran hält, muss mit strafrechtlichen Folgen rechnen.

Nepal vergibt ab Dienstag keine Visa mehr für Deutsche direkt bei der Ankunft.

In Vietnam wird für Reisende aus Deutschland die Visafreiheit vorübergehend ausgesetzt.

Die Pandemie mit dem Erreger Sars-CoV-2 trifft die Tourismusbranche hart und verunsichert viele Reisende, die sich nun fragen: Wo kann ich in diesem Jahr überhaupt noch Urlaub machen, wenn sich das neue Coronavirus überall ausbreitet, zum Beispiel in Italien und jetzt auch in Deutschland?

“Es wird eine abwartende Haltung in den nächsten Wochen geben, und das halte ich auch für sehr vernünftig”, sagt der Tourismusforscher Prof. Martin Lohmann. “Aller Wahrscheinlichkeit werden wir aber einen ganz normalen Sommer haben, in dem man wunderschön verreisen kann.” “Viele haben schon ihren Urlaub gebucht und werden das erstmal nicht wieder rückgängig machen”, erwartet der Experte vom NIT Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa in Kiel.

Doch was, wenn ich noch keinen Urlaub gebucht habe? Im Prinzip haben Reisende drei Möglichkeiten. Erstens: Sie bleiben zu Hause. Zweitens: Sie planen ihren Urlaub in einem Land, aus dem noch keine Infektionen gemeldet wurden – und hoffen, dass das auch so bleibt. Drittens: Sie reisen in eine Region oder ein Land mit Corona-Infizierten und minimieren dort das persönliche Risiko einer Ansteckung.

Variante 1: Urlaub auf Balkonien?

“Rein medizinisch gibt es überhaupt keinen Grund, nicht zu verreisen”, sagt Prof. Tomas Jelinek vom Centrum für Reisemedizin (CRM) in Berlin. Die Fallzahlen seien bezogen auf die Gesamtbevölkerung immer noch sehr niedrig. Auch in Norditalien sei das Risiko gering, sich mit dem Coronavirus zu infizieren.

Prof. Lohmann sieht das ähnlich: “Ob ich nun in Hamburg oder in Turin mit einem städtischen Linienbus fahre, macht eigentlich keinen großen Unterschied.” Also ist es nicht sinnvoll, ein Land oder eine Region zu meiden, weil es dort Covid-19-Erkrankte gibt? “Da müsste man in der Heimat bleiben, aber da kann es ja genauso Fälle geben.”

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Variante 2: Urlaub in einem Land ohne Coronavirus?

Das neue Coronavirus wurde bisher in mehr als 60 Ländern festgestellt. Weltweit ist derzeit neben dem Ursprungsland China Südkorea am stärksten betroffen. Auch in Iran gibt es viele Fälle. In Europa ist im Moment Italien das am stärksten betroffene Land.

Das heißt wiederum: Es gibt weiterhin viele Länder ohne gemeldete Fälle – jedenfalls noch. “Wir wissen einfach nicht, wo in zwei Wochen Fälle gemeldet werden. Das ist nicht vorherzusagen”, gibt Jelinek zu bedenken. Und genau das verunsichert womöglich auch viele Urlauber.

Die großen Reiseveranstalter haben darauf reagiert – und zeigen sich kulant. Wer in den kommenden Wochen einen Urlaub neu bucht, kann bis 14 Tage vor Abreise kostenlos umbuchen oder wieder stornieren. Diese Regelung gilt zum Beispiel bei Tui, DER Touristik und Alltours. Tritt in den kommenden Wochen Corona in einem Land erstmals auf, können die betroffenen Urlauber also recht kurzzeitig einen Rückzieher machen.

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“Die Veranstalter bieten das jetzt an, um den Kunden mehr Sicherheit zu geben und die Angst zu nehmen”, erklärt Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband (DRV). Der Branchenvertreter sieht hier einen Vorteil der Pauschalreise: “Diese Kunden sind deutlich besser abgesichert und haben jederzeit einen Ansprechpartner.”

Wer nicht über einen Reiseveranstalter bucht, kann auf Hotelportalen im Internet meist Unterkünfte mit einer kurzfristigen Storno-Option buchen. So lässt sich der Aufenthalt recht kurzfristig ohne Kosten wieder absagen. Das Zimmer kostet dann in der Regel zwar etwas mehr, aber Urlauber bleiben im Zweifelsfall nicht auf ihrem Geld sitzen.

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Variante 3: Egal wohin – Hauptsache vorsichtig sein?

Es gibt derzeit nur sehr wenige Länder, die man unbedingt meiden sollte – allen voran China. Das Auswärtige Amt (AA) rät nach wie vor von nicht notwendigen Reisen in das Land mit Ausnahme von Hongkong und Macau ab. Vor Reisen in die Provinz Hubei wird sogar gewarnt.

In Italien rät das AA lediglich dringend von nicht erforderlichen Reisen in die Provinz Lodi in der Lombardei sowie nach Vò Euganeo in der Provinz Padua in Venetien ab. Von Einschränkungen zum Beispiel in Rom, der Toskana oder auf Sardinien ist aktuell keine Rede.

“Ich würde nicht dazu aufrufen, jetzt nicht nach Venedig zu fahren”, sagt Reisemediziner Jelinek. “Aber wenn man sehr vorsichtig sein möchte, dann geht man vielleicht eher in Norditalien irgendwo wandern.” Die Entscheidung, wohin genau man fährt, sei eine Abwägung von Wahrscheinlichkeiten: “Wenn Sie an Orten sind, wo Menschen aus vielen Ländern zusammenkommen, steigt das Risiko.”

Coronaviren im Allgemeinen

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen in Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (Mers) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (Sars). (Quelle: RKI)

 

Gesundheitliche Risiken und praktische Probleme

Dem Experten zufolge sollten Urlauber aber zwischen zwei Risiken unterscheiden. Zum einen ist da die Gefahr, sich das Coronavirus einzufangen – diese sei meist gering. “Man muss das Virus erst einmal bekommen”, sagt Jelinek. Und dann werde es nur gefährlich, wenn die Erkrankung einen schweren Verlauf nehme.

Zur Einordnung: Das Virus Sars-CoV-2 kann die Erkrankung Covid-19 verursachen. Die meisten Infizierten haben eine leichte Erkältungssymptomatik mit Frösteln und Halsschmerzen oder gar keine Symptome. Etwa 15 von 100 Infizierten erkranken allerdings laut dem Robert Koch-Institut (RKI) schwer. Sie bekommen etwa Atemprobleme oder eine Lungenentzündung. Betroffen sind vor allem ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen. Vereinzelt kommt es zu Todesfällen.

 

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Das zweite Risiko für Reisende ist eher praktischer Natur: Es kann zu Einschränkungen am Reiseziel kommen. Wenn wie in Paris der Louvre geschlossen wird, ist das vielleicht noch zu verschmerzen. Doch im schlimmsten Fall droht eine Quarantäne wie in einem Hotel auf Teneriffa, in dem auch deutsche Urlauber festgesetzt wurden. “Wenn Sie eine Behörde haben, die kurzfristig alles absperrt, dann können Sie nichts tun”, sagt Jelinek.

Ein Restrisiko bleibt fast überall

Also lieber in ein Ferienhaus im Nirgendwo als in ein Massenhotel mit 500 Zimmern und internationaler Gästeschar? Das schützt auch nicht sicher, denn Urlauber müssen ja immer noch die Anreise bewältigen – und die führt häufig über Bahnhöfe und Flughäfen.

Reisemediziner Jelinek sagt: “Wir müssen lernen zu akzeptieren, dass es dieses Virus gibt, dass es sich verbreitet und auch Menschen daran sterben.” Das gelte im übrigen auch sonst für Menschen mit Vorerkrankungen. Sie sollten zwar alle gängigen Impfungen zum Beispiel gegen Grippe haben. Aber: “Wenn Sie alt und krank sind, haben Sie auf Reisen immer ein höheres Risiko, das gilt unabhängig von Corona und ist Teil des Daseins”, sagt Jelinek.

Von Philipp Laage, dpa

 

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