Grundeinkommen: Studie sucht Menschen, um ihnen 1200 Euro monatlich zu schenken

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Drei Jahre lang jeden Monat 1200 Euro – was macht ein bedingungsloses Grundeinkommen mit Menschen? Das wollen das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), der Verein Mein Grundeinkommen und Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und der Universität zu Köln in einer Langzeitstudie untersuchen. Das Forschungsprojekt wurde am Dienstag mit der Freischaltung einer Bewerbungsseite im Internet gestartet.

Auslosungsprozess entscheidet über Teilnehmer

Wer seinen ersten Wohnsitz in Deutschland hat und mindestens 18 Jahre alt ist, kann sich bewerben. Sobald eine Million Bewerber zusammengekommen sind, startet ein Auswahl- und Auslosungsprozess. 120 Teilnehmer sollen ab Frühjahr 2021 drei Jahre lang monatlich die 1200 Euro bekommen. Finanziert wird das Projekt über Spenden.

Die Wissenschaftler wollen dann durch regelmäßige Befragungen der Teilnehmer herausfinden, wie sich ihr Alltag durch das Geld verändert. Der Blick richtet sich unter anderem auf das Arbeitsleben, die Finanzen, den Bereich Familie und soziale Kontakte und auch auf mögliche psychische Veränderungen. Zur Analyse des Stresslevels würden auch Haarproben ausgewertet, heißt es.

“Wir wollen wissen, was es mit Verhalten und Einstellungen macht und ob das Grundeinkommen helfen kann, mit den gegenwärtigen Herausforderungen unserer Gesellschaft umzugehen”, sagte Michael Bohmeyer, Initiator des Vereins Mein Grundeinkommen am Dienstag in Berlin.

Mehr spannende Finanz-Themen

Bei einer Auswertung von knapp 300 Girokonten hat die Stiftung Warentest nur noch 20 Angebote gefunden, die ohne weitere Bedingungen kostenlos sind. Bei mehr als 200 Konten werden sogar mehr als 60 Euro pro Jahr fällig – für die Experten ist damit eine Grenze überschritten.

Ist ein Staat nicht gewillt, die Stabilität des Vermögens einigermaßen zu gewährleisten, müssen die Bürger selbst ran. So geschieht es derzeit vermehrt in der Türkei. Die Lira-Talfahrt scheint kein Ende zu finden. Viele Türken flüchten deshalb in die „Krisenwährung“ Gold – um jeden Preis.

Die alljährlichen Verhandlungen zwischen Herstellern und Einzelhändlern stehen an. Auf der einen Seite: Edeka, Rewe, Lidl und Co. Auf der anderen: Lebensmittel-Giganten wie Nestlé, Kraft und Mondelez. Am Ende der Preisschlacht könnte wieder der Verbraucher der Dumme sein und im Herbst vor leeren Regalen stehen.

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