Hamsterkäufe: US-Amerikaner kaufen hektisch Küken – Absatz verdoppelt sich

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Sie kaufen alle Hühnchen, die sie finden können. Und nein, nicht etwa Tiefkühlfleisch, um in Coronavirus-Zeiten mit Hähnchen versorgt zu sein, sondern lebende Babyhühner: In den USA ist der Run auf Küken ausgebrochen. “Daily Mail” berichtet, dass Farmen auf Wochen keine Küken mehr verkaufen können – zu groß ist die Nachfrage. Der Absatz der gelben Flauschbälle hat sich verdoppelt.

Während in Deutschland also Klopapier gehamstert wird und in Frankreich der Rotwein ausgeht, verlegen sich die US-Amerikaner angesichts des Coronavirus und seiner Auswirkungen auf den eigenen Konsum darauf, Küken zu horten. Dafür gibt es mehrere mehr oder weniger gute Gründe.

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Lange Schlangen vor Tierläden

Zum einen steigt der Preis für Eier in Zeiten des Coronavirus. 54 Cent teurer ist das Dutzend teilweise bereits. Ein eigener Eierproduzent für zu Hause scheint den Amerikanern also offenbar sinnvoll. Zudem hilft so ein kleiner gelber Flauschball natürlich, die Langeweile der Quarantäne zu ertragen.

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Dabei sind die Käufer nicht sonderlich wählerisch. In den Läden arrangiert man sich im Zweifel auch mit dem “hässlichen Küken”. Im Idealfall werden natürlich mehrere Tiere erworben – schließlich zielt der US-Amerikaner darauf ab, eine eigene Herde zu züchten. Wie gut das in der 20 Quadratmeter-Wohnung in Manhattan gelingen mag, sei dahingestellt.

Über lange Schlangen vor den Tierläden an den “Chick Delivery Days” wundert sich niemand mehr, bis auf die Parkplätze reichten die Reihen mitunter.

Überall werden plötzlich Hühner gezüchtet

Die texanische Musikerin Amy Anelle ist ein Beispiel für die plötzlich zahlreich aus dem Boden schießenden Hühnerzüchter. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie vier Hennen und einen Hahn erworben – und natürlich eine Menge Küken, “bevor die Leute Panik bekommen und alle sie haben wollen”.

Das neue Hobby sei ein “tolles Projekt, um uns jetzt zu beschäftigen”, erklärt die Sängerin. Bis die niedlichen Kleinen tatsächlich Eier legen, dauert es Monate, aber was solls. Anelle findet es schon jetzt toll, die Küken “wachsen zu sehen”.

Auch Friseurin Dominique Greenwell hat sich mit Küken eingedeckt. Ihr Laden ist zu, die Welt könne sie nicht kontrollieren, sagt sie, dafür aber “die Liebe, die man Tieren geben kann”.

Und dann sind da noch die vielen Eltern, die verzweifelt versuchen, mit den gelben Flauschbällen ihren Nachwuchs in Zeiten von Schulschließungen bei Laune zu halten: Kükenzucht im Vorgarten als Ablenkung.

Den passenden Soundtrack gibt es als Ohrwurm übrigens gratis dazu: Old McDonald had a farm, and on his farm, he had some chicks, a chick-chick here and a chick-chick there…


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