Hanau: Mehrere Männer stechen auf Passanten ein – zwei Verdächtige festgenommen

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Nach ersten Erkenntnissen hatten laut Polizei fünf bis sieben Männer die Passanten am Dienstagabend mit Messern angegriffen. Die beiden Festgenommenen sollen maßgeblich für die Taten verantwortlich sein, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südosthessen am Mittwochmorgen zu FOCUS Online.

Bei den beiden Tatverdächtigen soll es sich um Syrer handeln, erklärte Dominik Mies, Sprecher der Staatsanwaltschaft Hanau, auf Anfrage gegenüber FOCUS Online. Zu Medienberichten, dass sich die Ermittlungen inzwischen auf die zwei festgenommen Tatverdächtigen beschränkten, sagte die Staatsanwaltschaft, dass die Ermittlungen nach eventuell weiteren Tatverdächtigen nach wie vor liefen. “Wir ermitteln in alle Richtungen.”

Hanau: Verletzte in Notaufnahme

Bei den Angriffen sollen vier Männer im Alter zwischen 17 und 26 Jahren verletzt worden sein. Die Opfer stammen aus dem Irak, Syrien und Albanien, erklärte Mies weiter. Die Verletzten sollen gegen 22 Uhr am Dienstagabend kurz nacheinander in der Notaufnahme eines Hanauer Klinikums erschienen sein, einige von ihnen mit Stichwunden. “Einer der Angegriffenen schwebte zunächst in Lebensgefahr. Doch inzwischen soll er außer Gefahr sein.”

Bislang keine Hinweise zu politisch motivierter Tat

Zu den Hintergründen der Tat lägen bislang noch keine Information vor, erklärt der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter. “Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir keinerlei Hinweise darauf, dass die Angriffe einen politischen oder fremdenfeindlichen Hintergrund haben”, so Mies. Berichte, wonach den Angriffen ein Streit in einem türkischen Imbiss in der Hanauer Innenstadt vorausgegangen war, konnte Mies bislang nicht bestätigen.

Auf die Frage, ob die Tat in irgendeinem Zusammengang mit dem Amoklauf vom 19. Februar stehe, bei der ein 43-Jährige zehn Menschen erschossen hatte, neun davon mit Migrationshintergrund, sagte Mies: “Auch dafür fehlt bislang jeder Hinweis.”

Die Polizei hatte zuvor erklärt, dass die Täter nach den Angriffen geflohen waren. “Die Fahndung lief die ganze Nacht – mit einem Hubschrauber und mehreren Streifenwagen”, sagte ein Sprecher.

Ermittler bitten um Hinweise

Wie die Ermittler weiter mitteilten, trugen die Verdächtigen nach ersten Erkenntnissen fast alle einen Vollbart. Ein Angreifer war demnach etwa 20 Jahre alt, 1,90 Meter groß, muskulös und hatte dunkelblonde Haare. Zu den anderen Tätern lag zunächst keine Beschreibung vor. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

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