“Hart aber fair”: Trump-Unterstützer greift Plasberg an – der bricht ab

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TV-Kolumne “Hart aber fair”: „Sie tun, als ob er Adolf Hitler ist“ – Als Trump-Unterstützer Plasberg das vorwirft, bricht der ab

Bei “Hart aber fair” in der ARD mit Moderator Frank Plasberg geht es am Montagabend um die US-Wahlen – und das nicht gerade zimperlich. Auch Plasberg selbst wird Opfer derber Anschuldigungen durch einen Trump-Unterstützer.

„Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihrer Aufgaben die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.“ Unternehmer George Weinberg liest einen mitgebrachten Zettel laut vor. Es ist ein Paragraph des Rundfunkstaatsvertrages.

Der Republikaner, der in Diensten des „Republicans Overseas Germany“ agiert, findet, dass deutsche Journalisten zu schlecht mit seinem US-Präsident Donald Trump umgehen. „ARD und ZDF sind nicht objektiv. Die Journalisten verfolgen ihre eigene Richtung. Das ist nicht in Ordnung.“ Mr. Weinberg trommelt mit den Fingern gegen sein Wasserglas. Er hat einen schweren Stand. Er ist der einzige Gast, der in dieser Runde Donald Trump verteidigen muss.

Trump-Unterstützer zu Plasberg: “Sie tun, als ob er Adolf Hitler ist”

„Donald Trump ist der erfolgreichste US-Präsident“, erklärt George Weinberg. „Er redet nicht nur, er macht.“ Damit meint der Republikaner mit der roten Krawatte etwa, dass Trump die US-Botschaft nach Jerusalem verlegen, Strafzölle gegen China einführen und aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen ließ. „Für Afroamerikaner gibt es zudem die beste Beschäftigung seit 60 Jahren. Auch hat er viele von den Essensmarken wegbekommen.“

Frank Plasberg konfrontiert Weinberg damit, dass Trump nachweislich immer wieder lüge. Er fragt: „Wie wollen Sie ihre Kinder und Enkelkinder zur Wahrheit erziehen, wenn sie jemanden unterstützen, der lügt?“ Weinberg schaut ungläubig: „Die Frage ist provokant. Trump ist ein guter Vater. 63 Millionen Amerikaner haben ihn gewählt. Sie tun, als ob er Adolf Hitler ist.“ Bei diesem Vergleich bricht Plasberg ab.

„Einfach mal die ….“

Beobachter glauben, dass der US-Wahlkampf um die Präsidentschaft besonders schmutzig wird. Man rechnet mit vielen Tricks und Fouls – auch und vor allem – von Donald Trump. In Plasbergs Studio wird deutlich wie erhitzt die Gemüter bereits jetzt sind. Stand-Up-Comedian Tamika Campbell gerät mehr und mehr in Rage. „Donald Trump sollte einfach mal die Schnauze halten“, wütet die gebürtige US-Amerikanerin. „Er ist eine Schlage, ein Rassist und hat Arschlöcherigkeit.“ Ein Präsident aber müsse alle Amerikaner zusammenbringen.

Doch auch Gegenkandidat Joe Biden sei nicht unbedingt ihr Lieblingspräsident. „Das ist die Wahl zwischen Pest und Cholera.“ Dass Trump für den Fall einer Wahlniederlage bereits jetzt von Wahlbetrug spricht, findet Tamika Campbell unmännlich. „Er wird sich dann benehmen wie ein Dreijähriger, dem man den Lolly weggenommen hat. Wenn er verliert, soll er die Arschbacken zusammenkneifen und gehen wie ein Mann.“

Die Diffamierung der Gegenkandidatin

Kürzlich hatte Donald Trump über Joe Bidens farbige Co-Kandidatin Kamala Harris gemutmaßt, dass diese in den United States nicht zur Vizepräsidentin ernannten werden dürfe, weil ihre Eltern nicht US-Bürger gewesen seine, als Kamala auf die Welt kam. Das ist nachweislich Unsinn, weil entscheidend ist, dass Harris als US-Bürgerin geboren wurde. Aber es kratzt natürlich trotzdem an ihrem Image.

„Es gibt für alles Grenzen“, mahnt CDU-Bundestagsabgeordneter Norbert Röttgen. „Die Kandidatin soll diffamiert werden. Ihr soll abgesprochen werden, dass sie Amerikanerin ist.“ Der Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses ist sich sicher, dass nach einer Wiederwahl Trumps endgültig alle Dämme brechen würden. „Dann gibt es keine Hemmung mehr, weil er nicht noch einmal gewählt werden kann.“ Ohnehin habe der amtierende Präsident die Aggression, Spaltung und Polarisierung in den USA immer mehr ausgebaut.

Lügen wie andere atmen

„Trump ist ein Lügner. Der lügt so normal wie wir atmen“, befindet Ansgar Graw. Der Herausgeber des Debattenmagazins „The European“ konstatiert, dass es Donald Trumps zum Teil stark bewaffnete Anhänger möglicherweise in Scharen auf die Straße treiben könnte, wenn Trump die Wahl knapp verlieren sollte. Es drohten größere Unruhen im Land. Und was sagt die von George Weinberg so gescholtene New Yorker ARD-Korrespondentin Christiane Meier? Trumps Lügen sind Teil eines einfachen Prinzips: Der US-Präsident sei ein Meister der Manipulation. Er stelle Lügen auf, die andere Personen durch Recherche wieder aus der Welt schaffen müssen. Bis dahin habe sich seine Lüge aber längst verfestigt.

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