“Hilft Singen gegen Demenz?”: Annette Frier begleitet Experiment

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“Und immer immer wieder geht die Sonne auf …” Die Menschen, die gemeinsam dieses Lied zu Beginn der ZDF-Doku “Hilft Singen gegen Demenz?” vortragen, leben alle mit einer Demenz-Erkrankung. Kann Singen die Lebensqualität von Demenzkranken verbessern? Das will Annette Frier mit ihrem ganz besonderen Chor herausfinden. Das Ziel: Ein großes Abschlusskonzert und die Frage: Wird dieser Chor die Herausforderung meistern? Unterstützung gibt es für das Experiment von Sänger Max Mutzke, der ein Lied mit dem Chor einübt. 

Für zwei Monate geht es auf eine spannende Reise

Auch Demenzforscher und Psychologen aus dem Bereich Altersmedizin der Goethe-Universität Frankfurt unterstützen das Experiment und wollen herausfinden, ob sich Chorsingen positiv auf die Krankheit auswirkt. Für zwei Monate geht es auf eine spannende Reise.

Die Oma von Annette Frier litt an Demenz 

Schauspielerin Annette Frier hat ein persönliches Interesse an dem Thema. Die Oma der Schauspielerin litt an Demenz. “Was unsere Familie sehr belastet hat ist, dass die ersten Demenzsymptome schon sehr früh auftraten, sie war gerade mal 50, und sie einen Zustand erreichte, aus dem allein die Musik sie noch befreien konnte”, schildert Frier die Situation. “Immer wieder stellte sie die gleichen Fragen. Sie war völlig desinteressiert an allem, es sei denn, es wurde musiziert. Da war sie da. Danach wurde wieder ausgeschaltet. Das gemeinsame Singen hat meiner Oma geholfen. Das hat mich sehr beeindruckt.”

Nur die Musik habe es geschafft, sie ins Jetzt zu holen. “Daher finde ich die Idee so reizvoll, es ist keine Heilung, aber eine Linderung, wie ein Medikament”, erzählt Frier.

Für die Teilnahme am ZDF-Chor gab es deutschlandweit einen Aufruf, wer mitmachen möchte. “Das Echo war riesig”, so Frier. 

“Als ich die Diagnose bekam, das war ein Hammer”

Frier besucht in der ersten Folge Bruno, einen Chorteilnehmer, der gerade mal 68 Jahre alt ist. Früher war Bruno der Macher, heute managt seine Frau das Leben. “Als ich die Diagnose Demenz  bekam, das war ein Hammer”, erzählt Bruno mit Tränen in den Augen. “Für mich war es ein Weltuntergang.” Auch seine Frau trauert. “Es löst sich ein Wir auf.” Allein mit der Musik lebt Bruno auf.

Rita lebt in einem Seniorenheim. In ihrem Fotoalbum finden sich Bilder, an die sie sich nicht mehr erinnern kann. “Ich kenne die Gesichter, weiß aber nicht mehr, wie sie heißen.” Vor acht Jahren wurde bei der ehemaligen Lehrerin Alzheimer diagnostiziert. “Ich vertrau mir nicht selber. Es ist kein besonders gutes Leben in der Gegenwart.” Aber Rita ist eine leidenschaftliche Sängerin und wird Chormitglied. 

Die erste Chorprobe. Alle singen: “Das Wandern ist des Müllers Lust”. Bruno ist auch dabei. Es macht ihm Spaß. Allen anderen auch.”Endlich wird mal was gemacht für uns.”

Bleibt noch die Frage: Ist das der Beginn eine Gesangskarriere für Annette Frier? 

 

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