Homosexueller Single-Mann adoptiert Mädchen mit Downsyndrom

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Er sagt, sie habe sein Leben verändert. Ein homosexueller Mann aus Italien adoptierte ein Mädchen mit Down-Syndrom. Die kleine Alba war gerade einmal 30 Tage alt, als Luca Trapanese sie bei sich aufnahm. Zu diesem Zeitpunkt war das Kind bereits von 20 anderen Familien abgelehnt worden.

Dass er ein behindertes Kind adoptieren würde, wusste Trapanese bereits zuvor. Er erklärte gegenüber “Unilad”, dass er bereits vor Albas Geburt einen Antrag beim Jugendgericht von Neapel gestellt habe – in der Hoffnung, ein behindertes Kind zu adoptieren. Er habe bereits in seiner Jugend als freiwilliger Helfer mit Behinderten gearbeitet. “Ich bin mit Behinderungen aufgewachsen und habe das Bewusstsein gewonnen, dass ich meinen Wunsch nach Vaterschaft mit einem behinderten Kind erfüllen kann”, erklärte er.

Traditionelle Paare wollten sie nicht

“Eine Behinderung ist für mich keine Niederlage, keine Schande, sondern eine andere Sichtweise auf das Leben”, berichtet Trapanese. “Alba ist perfekt für mich so wie sie ist und ich möchte sie nicht ‘heilen'”.

Er glaube, man müsse mehr als nur die Behinderung, sondern die Person dahinter sehen. “Jeder behinderte Mensch ist ein Mensch und muss wie die anderen in unsere Gesellschaft integriert und berücksichtigt werden”, so der 43-Jährige.

Nachdem Luca Trapanese den Antrag vor Gericht gestellt hatte, wartete er einige Monate. Dann erhielt er einen Anruf. Alba war nach ihrer Geburt von ihrer leiblichen Mutter abgegeben, im Krankenhaus zurückgelassen worden. Die Klinik konnte kein traditionelles Paar finden, das das Mädchen aufnehmen wollte – weil sie ein Mädchen mit Down-Syndrom war.

Der 43-jährige, alleinstehende, schwule Mann nahm sie sofort auf, half ihr, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Er beschreibt seine Tochter als eine “wahre Naturgewalt”, die “sehr fröhlich, überschwänglich, hartnäckig und auch sehr stur” ist.

Manchmal vergesse er, dass sie adoptiert ist

Der 43-Jährige erklärte, er vergesse manchmal, das Alba nicht sein leibliches Kind sei. Die heute fast Zweijährige sei ein ganz normaler Teil der Familie, jeder liebe und kümmere sich um sie, auch die Großeltern. “Alba und ich sind eine Familie wie jede andere”, betont er, er habe sie “wie eine Mutter gepflegt” und sie “bestmöglich erzogen”.

Er fügt hinzu: “Ich bin ihr Vater und ihre Familie. Für mich ist sie meine Tochter, ich vergesse fast, dass ich sie adoptiert habe.”

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