Hongkonger Medienmogul Lai festgenommen | Aktuell Asien | DW

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Jimmy Lai (Artikelbild) würden geheime Absprachen mit “ausländischen Mächten” angelastet, schrieb Mark Simon, einer seiner engsten Mitarbeiter im Kurzbotschaftendienst Twitter. Dies ist nach dem umstrittenen Gesetz zum Schutz der nationalen Sicherheit, das die Pekinger Führung Ende Juni in Hongkong in Kraft setzte, strafbar. Nach Angaben aus Polizeikreisen wird dem bekannten Verleger zudem Betrug vorgeworfen.

Hongkongs “Todesstoß”

China betrachtet Lai als Strippenzieher hinter den monatelangen Protesten der Hongkonger Demokratiebewegung im vergangenen Jahr. In Staatsmedien wurde der 71-Jährige als “Verräter” bezeichnet. Er bereue seine Unterstützung für die Proteste nicht, betonte der Medienunternehmer noch vor Inkrafttreten des Sicherheitsgesetzes, das er einen “Todesstoß für Hongkong” nannte. Er sei “auf das Gefängnis vorbereitet”. Lais Festnahme könnte zu neuen Protesten in der chinesischen Sonderverwaltungszone führen.

Hongkong | Proteste (Getty Images/A. Kwan)

Proteste in Hongkong 2019

Das neue Gesetz schränkt die Bürgerrechte in Hongkong massiv ein und stellt den bisher schwersten chinesischen Eingriff in die Autonomierechte der früheren britischen Kronkolonie dar. Es richtet sich gegen Aktivitäten, die China als subversiv, separatistisch oder terroristisch ansieht. Verstöße können mit lebenslänglichen Haftstrafen geahndet werden.

wa/bru (afp, rtr, dpa)



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