HSV-News: Unbekannte ändern Wikipedia-Artikel und demütigen Hamburg noch mehr

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Aktualisiert am Montag, 22.06.2020, 17:51

Dem HSV droht ein drittes Jahr in der 2. Liga. Wie schon in der ersten Saison nach dem Abstieg aus der Bundesliga geht den Hamburgern im Schlussspurt die Luft aus. Nach der dramatischen Pleite in Heidenheim am 33. Spieltag muss Hamburg auf Mithilfe hoffen, um noch in die Relegation zu kommen – alle Infos gibt es hier im News-Ticker zum HSV.

Unbekannte ändern Wikipedia-Artikel und demütigen den HSV noch mehr

17.23 Uhr: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen – mit dieser alten Weisheit hat der Hamburger SV nach der Niederlage beim 1.FC Heidenheim am Sonntag Bekanntschaft gemacht. Überall im Netz schlug dem HSV Häme entgegen – auch auf Wikipedia.

Unbekannte hatten den Artikel des Österreichers Konstantin Kerschbaumer, der das Last-Minute-Tor erzielte, wegen dem der HSV spät unterlag, verändert. Neben seinem normalen Werdegang war dort auch etwas anders zu lesen, was die Hamburger ärgern dürfte.

Dem Satz “Konstantin Kerschbaumer (* 1. Juli 1992 in Tulln an der Donau) ist ein österreichischer Fußballspieler, der beim 1. FC Heidenheim unter Vertrag steht”, wurde der Nachtrag ” und hat dem HSV die Ehre genommen.” hinzugefügt.

Lange online war der Schabernack nicht – nur rund 30 Minuten nach der Änderung des Artikels, wurde der Nachsatz wieder gestrichen. Das reichte aber, um den veränderten Artikel im Netz bekannt zu machen – er wurde fleißig geteilt.

Hecking kämpferisch: Bin auch in nächster Saison bereit für den HSV

13.56 Uhr: Trainer Dieter Hecking hat bekräftigt, auch in der kommenden Fußball-Saison für den Hamburger SV zur Verfügung zu stehen. “Die generelle Bereitschaft ist vorhanden, beim HSV weiterzumachen”, sagte Hecking am Montag in der Hansestadt. Das sei jedoch keine Einbahnstraße, sondern es sei die Frage, ob der HSV dies auch wolle.

Derzeit sei allerdings “nicht der richtige Zeitpunkt” , um über den Trainer zu diskutieren, meinte Hecking weiter. Der Vertrag mit dem 55 Jahre alten Coach verlängert sich automatisch im Fall des Aufstiegs. Bei einem Verbleib in der 2. Bundesliga muss neu verhandelt werden.

Falls Hecking geht: Drei Kandidaten möglich

11.52 Uhr: Wie geht’s in der Trainerfrage beim HSV weiter? Der Vertrag von Dieter Hecking verlängert sich eigentlich nur im Falle des Aufstiegs – doch der ist nun unwahrscheinlich. Dennoch scheint Sportvorstand Jonas Boldt an eine Zukunft mit dem 55-Jährigen zu denken. Und wenn nicht?

Mehrere Kandidaten werden als mögliche Nachfolger genannt. Neben Tim Walter und André Breitenreiter soll auch Darmstadt-Trainer Dimitrios Grammozis ein möglicher neuer Trainer beim HSV sein. Das berichtet die Mopo.

Hecking bei Nichtaufstieg weg?

Montag, 22. Juni, 06.35 Uhr: Nach dem dramatischen Scheitern in Heidenheim ist der Auftstieg des HSV unwahrscheinlich – und damit auch die Zukunft von Trainer Dieter Hecking in Hamburg. Klar ist: Der Vertrag des 55-Jährigen verlängert sich nur im Falle der Bundesliga-Rückkehr. Aber: Hecking selbst hatte bereits signalisiert, sich auch im Falle des Nichtaufstiegs einen Verbleib vorstellen zu können.

Dennoch: Bei Sky wurden am Sonntag bereits zwei mögliche Nachfolgekandidaten gehandelt. Zum einen André Breitenreiter, der zuletzt in Hannover und davor auf Schalke Trainer war. Zum anderen Tim Walter, der diese Saison in der Hinrunde in Stuttgart entlassen wurde.

HSV-Sportvorstand Jonas Boldt sagte der “Bild”, dass er zunächst mit Hecking sprechen werde, denn der sei sein “erster Ansprechpartner”. Ein Verbleib des Trainers gilt aktuell als wahrscheinlichste Lösung.

HSV verliert dramatisch in Heidenheim, Hecking: “Extremste Situation”

Sonntag, 21. Juni, 18.23 Uhr: Der HSV verliert in letzter Sekunde in Heidenheim und der erhoffte Aufsteig rückt damit in weite Ferne. Nach dem 1:2 im Auswärtsspiel rutschen die Hamburger auf Platz vier, müssen kommende  Woche darauf hoffen, dass Heidenheim nicht in Bielefeld gewinnt. Hier  die Reaktionen der beiden Trainer:

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim): “Ich glaube am Ende, wenn man gegen so einen Gegner zurückliegt und dann noch gewinnt, dann hat man es auch verdient. Das war ein Erlebnis, das war etwas Großartiges heute. Wir wissen genau, dass heute das Halbfinale war. Wir haben es jetzt in der eigenen Hand gegen den Meister, Arminia Bielefeld, die Relegation zu sichern. Das war die Moral vom 1. FC Heidenheim – wie schon seit Jahren.”

Dieter Hecking (Trainer Hamburger SV): “Ein sehr, sehr bitterer Nachmittag für uns. Wir haben es nicht verstanden, es nach dem 1:0 in Ruhe zu Ende zu spielen. Das ist einfach schlecht verteidigt, und da müssen wir ganz klar uns den Schuh anziehen, dass wir heute nicht mindestens den Punkt mitgenommen haben. Wir hätten eigentlich schon längst durch sein können, das haben wir nicht geschafft. Das sind für die Spieler extremste Situationen jetzt, das durchleben zu müssen. Es geht jetzt darum, den Kopf wieder hochzukriegen. Die kleine Chance ist jetzt noch da. Aber wir müssen jetzt erst mal unser Spiel gegen Sandhausen gewinnen und dann schauen, was in Bielefeld passiert.”

HSV geht in der 95. Minute in Heidenheim k.o.

Sonntag, 21. Juni, 17.33 Uhr: Was für ein bitterer Ausgang beim so wichtigen Spiel in Heidenheim für den HSV. Die Hamburger kassieren in der 95. Minute das Tor zum 1:2 und verlieren auf dramatische Weise. Alle Infos zum Spiel gibt es in  unserem Live-Ticker.

HSV kämpft in Heidenheim gegen die Erfüllung eines Fußballmärchens

Samstag, 20. Juni, 10.11 Uhr: Der VfB Stuttgart, der Hamburger SV und der 1. FC Heidenheim liefern sich in der 2. Liga einen Dreikampf um den Aufstieg. Am Sonntag könnten erste Entscheidungen fallen. Nur der 1. FC Heidenheim kann jetzt noch gewinnen. Für den VfB Stuttgart und den Hamburger SV wäre der Aufstieg in die Bundesliga nicht mehr als die Erfüllung einer Pflicht.

Aber der kleine FCH, der 2007 beim Gewinn der bis heute letzten Meisterschaft der Stuttgarter noch in der Oberliga spielte, könnte beiden Traditionsclubs die Stimmung vermiesen. Zwei Spieltage vor dem Saisonende liefern sich der HSV und der VfB einen engen Dreikampf mit dem Club von der schwäbischen Ostalb.

Und eine Vorentscheidung dürfte schon am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) fallen. Dann empfangen die Heidenheimer den HSV zum direkten Duell.

„Wir haben jetzt ein Halbfinale. Dieses Mal muss man gewinnen, da reicht kein Punkt. Wir wollen ins Finale“, sagte Heidenheims Trainer Frank Schmidt. Seit fast 13 Jahren arbeitet der 46-Jährige als Coach in seiner Geburtsstadt.

Schmidt führte den Verein von der Oberliga in die 2. Liga. Der Sprung in die Bundesliga wäre auch für den derzeit dienstältesten Trainer im deutschen Profifußball die vorläufige Krönung seiner Zeit in Heidenheim. „Dass es nun zu so einem Showdown kommt, ist schon irgendwie verrückt. Aber das haben wir uns verdient“, sagte er.

Hecking: “Meine Jungs verspüren Vorfreude”

18.12 Uhr: „Das ist das, was man am Ende der Saison haben will: Spannung pur, dass es um alles geht, dass wir sehr viel erreichen können und auch wollen“, sagt Dieter Hecking vor dem Spiel am Sonntag beim 1. FC Heidenheim. „Ich weiß, dass meine Jungs sicherlich auch am Sonntag diese Vorfreude spüren. Solche Spiele haben sie auch noch nicht so oft gespielt.“

Der HSV hat vor dem vorletzten Spieltag der Saison als Tabellendritter nur zwei Punkte Vorsprung auf die Heidenheimer und einen Zähler weniger als der VfB Stuttgart. Bei einer Niederlage würden die Hamburger auf Rang vier rutschen und müssten mehr denn je um den Aufstieg bangen.

Sollten sie gewinnen, hätten sie in jedem Fall den Aufstiegsrelegationsplatz sicher. Zum Abschluss der Saison empfangen die Norddeutschen am Sonntag kommender Woche den SV Sandhausen.

Wintzheimer rockt mit Bochum die Liga – kehrt er zum HSV zurück?

12.42 Uhr: Aktuell ist Manuel Wintzheimer vom Hamburger SV an den VfL Bochum ausgeliehen. Dort mausert sich der Mittelstürmer langsam zum Stammspieler und steht bei 18 Einsätzen und drei Treffern. Doch wie geht es mit dem 21-Jährigen weiter? Bochum hat wohl schon angedeutet, dass man ihn gerne behalten würde.

Aus Hamburger Sicht gibt es zwei Optionen. Verpasst der HSV den Aufstieg, wird man Wintzheimer (Vertrag bis 2022) wohl nicht erneut ziehen lassen. Diesbezüglich soll es schon Signale des Vereins gegeben haben.

Anders ist die Lage im Aufstiegsfall. Dann könnte der VfL Bochum eine Chance haben, Wintzheimer, der in der Jugend des FC Bayern München ausgebildet wurde und 2018 an die Elbe wechselte, fest zu verpflichten.

HSV-Star Gymerah kämpferisch: “Wovor sollten wir Angst haben?

Freitag, 19. Juni, 09.11 Uhr: HSV-Spieler Jan Gyamerah sieht das spannende Aufstiegsrennen positiv. “Wovor sollten wir Angst haben?”, fragt der Abwehrspieler des HSV im Interview der „Bild“. „Es ist eine geile Situation, wir können aufsteigen, etwas gewinnen, dafür geben wir jetzt alles.“

Furcht vor dem Versagen hat Gyamerah nicht. „Mein Denken ist anders. Ich liebe Fußball, das ist mein Job und ich bin so dankbar, dass ich ihn ausüben kann“, meinte der Profi, der am Donnerstag seinen 25. Geburtstag feierte.

Von seiner Zeit beim VfL Bochum habe er die Situation, um den Aufstieg mitzuspielen, nicht gekannt. „Die Angst vor dem Abstieg, das ist nicht schön“, sagte er. „Und jetzt spielst du um den Aufstieg mit, das haben wir uns alle gewünscht, jeder will das.“ Er freue sich, dass der HSV weiter in dieser Situation sei. „Ich bin noch immer total optimistisch.“

Moritz muss wohl gehen – ausgeliehener Opoku stellt Rückkehr in Frage

Donnerstag, 18. Juni,  11.35 Uhr: Christoph Moritz wird den HSV wohl im Sommer verlassen. Das berichtet das “Hamburger Abendblatt”. Der Vertrag des Mittelfeldspielers soll wohl nicht verlängert werden.

Moritz, der 2018 aus Kaiserslautern kam, war in der Rückrunde 2018/19 an Darmstadt 98 ausgeliehen. In der laufenden Saison kam er zu acht Einsätzen für den HSV, wurde allerdings auch zeitweise durch einen Schlüsselbeinbruch außer Gefecht gesetzt.

Nicht zwangsläufig zurückkehren will Aaron Opoku, der derzeit an Hansa Rostock ausgeliehen ist. “Erst in den nächsten Wochen wird sich klären, wie es für mich in der kommenden Saison weitergeht”, sagte er gegenüber “liga-3-online” und bekräftigte, sich einen verbleib in Rostock vorstellen zu können.

Stuttgart feiert Kantersieg und verdrängt Hamburger SV von Platz zwei

21.14 Uhr: Mit dem höchsten Saisonsieg zeigte der VfB Stuttgart nach einer Reihe von Rückschlägen eine famose Reaktion. Dank des 5:1 (4:0) einer stark umgekrempelten Elf gegen den SV Sandhausen rückten die Stuttgarter wieder am Hamburger SV vorbei auf den zweiten direkten Aufstiegsplatz und haben die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga an den letzten beiden Spieltagen wieder in der eigenen Hand.

Einen Punkt Vorsprung vor dem HSV auf dem Relegationsrang und drei Zähler mehr als der 1. FC Heidenheim auf dem Nicht-Aufstiegsrang vier nehmen die Schwaben mit in den Schlussspurt. Beide Konkurrenten hatten am Dienstag nur Remis gespielt und dem VfB damit eine Vorlage gegeben.

Selbstzerstörung Marke HSV: Hamburg droht auf der Zielgeraden der totale Kollaps

15.50 Uhr: Zwei Spiele stehen für den Hamburger SV noch aus. Von direktem Aufstieg über Relegation bis zum undankbaren Platz vier ist alles möglich. Der HSV droht, sich selbst die ganze Saison zu zerstören . Die Partie gegen Heidenheim wird zur Nagelprobe – und zum Endspiel.

Noch steht Platz zwei zu Buche, aber das kann sich schon am Mittwoch ändern, wenn der VfB Stuttgart gegen den SV Sandhausen spielt und an den Rothosen vorbeiziehen kann. Gegen Heidenheim am Wochenende kann der HSV dann definitiv Platz drei klarmachen oder alles verspielen.

Nach HSV-Experiment: Innenminister kann sich Erlaubnis von Pyrotechnik vorstellen

12.12 Uhr: Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK) kann sich vorstellen, über das erlaubte Abbrennen von Pyrotechnik in Fußballstadien zu sprechen. “Es gibt, wie ich finde, interessante Ansätze, Pyrotechnik zuzulassen”, sagte Thüringens Ressortchef Georg Maier der Deutschen Presse-Agentur. “Wenn es gelingt, so etwas zu machen, in geordneten Bahnen – ohne, dass eine Gefährdungslage entsteht -, wäre ich bereit, darüber mal zu diskutieren”, sagte der 53 Jahre alte SPD-Politiker. Maier stellte jedoch auch klar: “Wenn Menschen gefährdet werden, darf so etwas nicht stattfinden.”

Der Einsatz von Pyrotechnik, die für einige Fans zur Fankultur dazugehört, ist in Stadien in Deutschland derzeit verboten. Wenn sie bengalische Fackeln verwenden, vermummen sich daher viele Anhänger, um persönlichen Sanktionen zu entgehen. Bei derartigen Vergehen ihrer Fans drohen den Vereinen Geldstrafen.

In Hamburg hatte es im Februar einen Versuch gegeben, Pyrotechnik legal zu verwenden. Kurz vor dem Spiel des Hamburger SV gegen den Karlsruher SC zündeten Fans vor der Nordtribüne des Volksparkstadions kontrolliert Rauchtöpfe. Das Experiment wurde anschließend als gelungen bewertet.

Pyrotechnik könnte auch auf der Innenministerkonferenz ab diesem Mittwoch in Erfurt erneut thematisiert werden. Eine entscheidende Weiterentwicklung in der Thematik ist aber eher nicht zu erwarten, zu unterschiedlich sind die Ansichten. So positionierte sich Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann (CSU) deutlich gegen Pyro in Stadien – auch in ausgewiesenen Bereichen. “Für einen solchen Unfug ist kein Platz im Stadion”, sagte er.

HSV-Stars Letschert und Samperio gehen nach Frustspiel aufeinander los

Mittwoch, 17. Juni, 06.54 Uhr: Beim HSV liegen die Nerven nach dem schwachen Heimspiel gegen Osnabrück blank. Schwere Enttäuschung, Frust, Unverständnis. Wie groß der Ärger über sich selbst war, sah man direkt nach Abpfiff des Spiels im Volksparkstadion.

Da gerieten Timo Letschert und Jairo Samperio aneinander. Samperio wollte Letschert wohl dabei bremsen, sich beim Schiedsrichter wegen eines nicht gegebenen Elfmeters zu beschweren. Dann stieß Letschert seinen Mitspieler zur Seite.

Letschert war in der Schlussphase im Strafraum umgerissen worden. Hecking schimpfte: “Da gibt es keine zwei Meinungen: Das war klar Elfmeter! Da muss ich deutlich Kritik am Schiedsrichtergespann äußern.”

Ernüchterung beim HSV nach verpatztem Heimspiel

21.44 Uhr: “Ich glaube, dass wir heute den Sieg nicht verdient hätten”, befand Trainer Dieter Hecking nach dem schwachen 1:1 gegen Osnabrück (alle Infos zum Spiel gibt es hier). “Wir haben zu langatmig gespielt, insgesamt hat viel zu wenig geklappt.”

“Wir sind selbst schuld”, kritisierte Torschütze Harnik die verpasste Chance. “Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel auf die Reihe gekriegt. Für uns ist das auch eine Drucksituation. Klar, wir nehmen uns viele Dinge vor. Wir wissen um die Situation, um das Geschenk, was uns Stuttgart oder Karlsruhe gemacht haben. Wir wollen diese Chance auch am Schopfe packen. Da gibt’s viele Ansätze, was wir besser machen können.”

Harnik weiter: “Das ist jetzt nicht nur ein kleines Thema. Wir müssen uns komplett hinterfragen – jeder! – und müssen die nächsten beiden Spiele jetzt noch mal alles investieren, um das Beste rauszuholen! Die Köpfe hängen gerade runter, aber bis dahin müssen wir die Köpfe freibekommen und versuchen, dort einen anderen Auftritt hinzulegen.”

Bericht: HSV will Niklas Dorsch holen

16. Juni, 15.21 Uhr: Gibt’s beim HSV bald Transfer-News? Wie das “Abendblatt” berichtet, sollen die Hamburger an Heidenheims Niklas Dorsch interessiert sein.

Der Mittelfeldspieler ist einst beim FC Bayern groß geworden und steht beim Tabellenvierten der 2. Liga noch bis 2021 unter Vertrag.

HSV schielt auf Hannovers Weydandt, hat aber viel Konkurrenz

12.53 Uhr: Hendrik Weydandt ist trotz seiner aktuellen Tor-Flaute eine begehrter Spieler. Neben dem Hamburger SV haben Berichten zufolge auch Werder Bremen, Fortuna Düsseldorf und der SC Freiburg Interesse am 24-Jährigen bekundet. Acht Tore stehen für ihn in der laufenden Saison zu Buche.

Einen Platz in der Bundesliga kann von den Interessenten lediglich der SC Freiburg garantieren, der den Klassenerhalt schon in der Tasche hat. Bremen und Düsseldorf kämpfen noch gegen den Abstieg, während der HSV den Aufstieg anpeilt. Aktuell liegen die Rothosen auf Plat zwei der 2. Liga.

Klarer Sieg gegen Dresden: HSV-Konkurrent Bielefeld quasi aufgestiegen

Dienstag, 16. Juni, 7.05 Uhr: HSV-Konkurrent Arminia Bielefeld ist der achte Aufstieg in die Fußball-Bundesliga nur noch rechnerisch zu nehmen. Nach dem 4:0 (1:0) am Montag im Nachholspiel gegen Dynamo Dresden haben die Ostwestfalen drei Spieltage vor dem Saisonende neun Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten VfB Stuttgart, hinzu kommt eine um 18 Treffer bessere Tordifferenz. Der Franzose Jonathan Clauss (10.), Andreas Voglsammer bei seinem Startelf-Debüt nach fast fünf Monaten (62.), Torjäger Fabian Klos mit seinem 19. Saisontreffer (65.) sowie Cebio Soukou (87.) schossen die Tore.  

Die Erstliga-Rückkehr der Arminia nach elf Jahren, durch die sie gemeinsam mit dem 1. FC Nürnberg Rekord-Aufsteiger wäre, könnte schon am Dienstag oder Mittwoch perfekt sein, falls der Hamburger SV gegen Osnabrück (ab 18.30 Uhr im Live-Ticker von FOCUS Online) oder Stuttgart gegen Sandhausen nicht gewinnen. “Rein rechnerisch brauchen wir noch ein Pünktchen”, sagte Klos: “Wir werden uns sicher die Spiele der Konkurrenten anschauen. Wenn wir noch einen Punkt brauchen, holen wir uns den.”

HSV-Coach Dieter Hecking: Stuttgart-Pleite interessiert “mich relativ wenig”

15.40 Uhr: Die Niederlage des Aufstiegsrivalen VfB Stuttgart im Zweitliga-Derby beim Karlsruher SC hat HSV-Trainer Dieter Hecking nicht sonderlich beeindruckt. “Mich hat das relativ wenig interessiert. Wir können die Ergebnisse der anderen nicht beeinflussen”, sagte der 55 Jahre alte Fußballlehrer am Montag. “Was die Marschroute für die letzten drei Spiele angeht: Es ändert sich nichts dran. Wir haben noch nichts gewonnen.”

Durch den Patzer der Schwaben am Sonntag blieb der Hamburger SV mit 53 Punkten auf dem zweiten direkten Aufstiegsplatz, die Stuttgarter rutschten mit einem Zähler weniger auf Rang drei. Der 1. FC  Heidenheim (51) ist Vierter und hat ebenfalls noch Chancen. Mit einem Sieg am Dienstag (18.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Osnabrück kann der HSV seine beiden Konkurrenten auf Abstand halten.Alle News zur Bundesliga und 2. Liga finden Sie im News-Ticker.

Hamburg jagt Hannover-Stürmer Weydandt als Pohjanpalo-Ersatz

9.53 Uhr: Die Lebensversicherung des HSV in der Rückrunde heißt Joel Pohjanpalo. In den elf Spielen, die der Finne seit seiner Ausleihe im Winter betritt, traf er schon achtmal. Am Freitag schoss er seine Farben spät zum 1:0-Sieg in Dresden. Doch am Saisonende ist der Finne, der Bayer Leverkusen gehört, wohl weg.

In Hamburg hofft man, dass man ihn noch halten kann, sieht sich aber auch nach Alternativen um. Eine heiße Spur führt laut “Bild” zu Hendrik Weydandt. Der Stürmer von Hannover 96 steht in dieser Saison bei acht Toren, brauchte dafür allerdings 24 Spiele – 13 mehr als Pohjanpalo.

Dennoch wäre ein Transfer des 24-jährigen Angreifers ein Coup. Weydandts Vertrag läuft aus, weshalb er ablösefrei zu haben wäre. Selbst wenn Pohjanpalo doch bleiben sollte, wäre der bullige Angreifer, den sie bei 96 “Henne” rufen, eine sinnvolle Verstärkung – in welcher Liga auch immer.

Hecking atmet durch: Mittelfeld-Duo bereit für Osnabrück

Montag, 15. Juni, 07.57 Uhr: Hamburgs Trainer Dieter Hecking gegen den VfL Osnabrück auf David Kinsombi und Jeremy Dudziak bauen. Damit bleibt dem HSV ein Engpass in der Mittelfeldzentrale erspart.

Kinsombi war in Dresden mit einer Knieverletzung ausgewechselt worden, während Dudziak schon vor dem Spiel mit muskulären Problemen abwinkte. Am Sonntag war das Duo aber schon wieder auf dem Platz zu finden. Kinsombi arbeitete mit dem Ball, während Dudziak eine Laufeinheit absolvierte.

Weil Stuttgart patzt: HSV klettert auf Rang zwei

Sonntag, 14. Juni, 16.25 Uhr: Empfindlicher Rückschlag für Stuttgart, willkommene Steilvorlage für Bielefeld – nach dem unerwarteten 1:2 (1:1) beim Karlsruher SC hat der VfB den zweiten Tabellenplatz vorerst verloren und die Chancen der Arminia auf eine Rückkehr ins Fußball-Oberhaus erhöht. Schon mit einem Sieg im Nachholspiel am Montag (20.30 Uhr) gegen Dresden wäre der Aufstieg des Zweiliga-Primus aus Ostwestfalen so gut wie perfekt.

Nutznießer der VfB-Schwäche war auch der Hamburger SV, der nach dem 1:0 (0:0) in Dresden als erster Verfolger von Bielefeld in die Englische Woche geht und nun Zweiter ist. Weiter im Rennen bleibt das Überraschungsteam aus Heidenheim.

 

Am Dienstagabend muss der HSV auf mehrere Spieler verzichten

14.43 Uhr: HSV-Trainer Dieter Hecking muss seine Mannschaft für das Spiel gegen Osnabrück umbauen. Definitiv fehlen wird am Dienstag (18.30 Uhr/Sky) Innenverteidiger Rick van Drongelen. Der Niederländer sah beim 1:0 in Dresden seine fünfte Gelbe Karte und ist gesperrt.

Jordan Beyer fällt wegen einer Zerrung aus dem Abschlusstraining sieben bis zehn Tage aus. Fragezeichen stehen auch hinter den Einsätzen von Jeremy Dudziak und David Kinsombi. Dudziak verletzte sich beim Aufwärmen in Dresden, Kinsombi wurde wegen Kniebeschwerden in der 68. Minute ausgewechselt.

Dafür gab Defensivspieler Jan Gyamerah nach mehrmonatiger Pause wegen eines Schienbeinbruchs sein Comeback. Der 24-Jährige kam in der 79. Minute in Dresden in die Partie.

Hunts Vertrag verlängert sich bis 2021

Samstag, 13. Juni, 09.23 Uhr: Kapitän Aaron Hunt bleibt ein weiteres Jahr beim HSV. Der Mittelfeldspieler kam beim 1:0 in Dresden zu seinem 20. Saisoneinsatz. Dadurch verlängert sich der Vertrag des 33-Jährigen bis zum 30. Juni 2021. “Er geht als Kapitän voran. Deshalb bin ich auch heilfroh, dass sich sein Vertrag verlängert hat, dass die Klausel erfüllt ist”, sagt Trainer Dieter Hecking.

Hunt ist seit 2015 in Hamburg. In der Vergangenheit hatte der frühere Nationalspieler aber immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. “Aaron ist für mich ein wichtiger Bestandteil, wenn er fit ist”, sagt Hecking.

HSV jubelt nach Duselsieg in Dresden

21.15 Uhr: Der HSV fährt hat im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga einen wichtigen Erfolg ein. Die Mannschaft von Dieter Hecking kommt in Dresden zu einem späten 1:0 und klettert mit jetzt 53 Zählern auf Rang zwei.

Nach dem enttäuschenden 3:3 zuletzt gegen Kiel erlöst Joel Pohjanpalo mit seinem Treffer in der 84. Minute die Hamburger.

HSV-Legende Westermann zweifelt an Aufstieg “Spüre eine Unsicherheit”

16.55 Uhr: Der ehemalige Abwehrspieler Heiko Westermann ist bei der angepeilten Rückkehr seines Ex-Vereins Hamburger SV in die Fußball-Bundesliga skeptisch. “Vor der Corona-Pause war ich positiver Dinge. Aber aufgrund der letzten Spiele glaube ich, dass es verdammt schwer sein wird”, sagte der 36-Jährige in einem Interview des TV-Senders Sky. “Ich spüre eine Unsicherheit, die sich durch die komplette Mannschaft zieht. Das hat negative Auswirkungen auf die Spielweise: viele Rückpässe, beim ersten Pass eher auf Sicherheit bedacht, den Ball nicht nach vorne, sondern nach hinten spielend, um Sicherheit zu bekommen.”

Sollte der HSV erneut den Aufstieg verpassen, wäre das “für den Verein, die Mannschaft, die Fans und die Stadt ein enormer Rückschlag – natürlich auch aus finanzieller Sicht”, sagte der 27-malige Nationalspieler.

Die Hamburger sind als Dritter hinter Tabellenführer Arminia Bielefeld und dem VfB Stuttgart in den viertletzten Spieltag der Saison gegangen. “Momentan sehe ich den VfB Stuttgart weiter vorne. Sie haben ebenfalls viele Punkte liegen gelassen, jedoch spielen sie mit einer anderen Selbstverständlichkeit”, meinte Westermann, der zwischen 2010 und 2015 für die Hamburger 173 Spiele bestritten hat.

HSV-Coach Hecking macht Pollersbeck endgültig zur Nummer eins

Freitag, 12. Juni, 15.00 Uhr: Der Hamburger SV will im Rennen um den zweiten Platz in der 2. Fußball-Bundesliga Boden gutmachen. Die Hanseaten treten am Freitag ( ab 18.30 Uhr im Live-Ticker bei FOCUS Online) beim Tabellenletzten Dynamo Dresden an. Nach dem ärgerlichen Ausgleich gegen Holstein Kiel (3:3) in der Nachspielzeit wollen die Norddeutschen drei Punkte einfahren. Deshalb hat Trainer Dieter Hecking mehr Gelassenheit und Übersicht im Spiel seiner Mannschaft gefordert. “Wir müssen mehr Ruhe ausstrahlen, dürfen nicht hektisch werden”, meinte der Coach. In fünf Spielen nach dem Ende der Corona-Pause hat die Mannschaft drei Gegentore in der Nachspielzeit hinnehmen müssen und dabei fünf Punkte verschenkt.

Die Hamburger müssen gegen die Sachsen auf Rechtsverteidiger Jordan Beyer verzichten. Die Leihgabe aus Mönchengladbach hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen und wird nicht rechtzeitig fit. Erneut im Tor steht Julian Pollersbeck. Hecking gibt dem U21-Europameister von 2017 eine Einsatzgarantie bis Saisonende.

Der Keeper war von Saisonbeginn an nur die Nummer drei beim HSV gewesen. Weil Stammtorhüter Daniel Heuer Fernandes sein Formtief aber auch nach der Corona-Pause nicht überwinden konnte, tauschte Hecking vor zwei Spielen im Tor und war offenbar mit Pollersbecks Leistungen zufrieden.

Hamburger SV: Der ehemalige Dino will zurück in die Bundesliga

55 Jahre lang spielte der Hamburger SV in der Bundesliga und durfte sich zurecht als Dino bezeichnen. Kein Verein außer den Rothosen war von der Gründung der Bundesliga zur Saison 1963/64 an so lange dabei. Doch 2018 erwischte es den HSV.

Trotz eines Sieges am letzten Spieltag stieg der sechsmalige Deutsche Meister in die 2. Bundesliga ab. Dort erreichte man trotz eines Trainerwechsels nach zehn Spielen die Herbstmeisterschaft. Doch nach einer desaströsen Rückrunde, in der man in der Rückrundentabelle mit 19 Punkten nur Platz 15 belegte, verspielte der Verein den direkten Wiederaufstieg.

Mit dem neuen Trainer Dieter Hecking, dem neuen Sportvorstand Jonas Boldt und insgesamt 13 Neuzugängen bei 17 Abgängen soll nun in der Saison 2019/20 der Aufstieg gelingen. Dazu wurden im Winter mit Jordan Beyer (Borussia Mönchengladbach), Joel Pohjanpalo (Bayer Leverkusen) und Louis Schaub (1. FC Köln, alle ausgeliehen) weitere drei Neuzugänge verpflichtet. Vor allem Pohjanpalo überzeugte bis dato mit sieben Treffern in zehn Spielen.

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sh/mpl/mit dpa und sid


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