Hurrikan ″Hanna″ geht in Texas an Land | Aktuell Amerika | DW

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Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern ist “Hanna” auf den US-Bundesstaat Texas zugerast und gegen 17 Uhr Ortszeit an Land gegangen – und rund eine Stunde später an einem zweiten Küstenabschnitt noch einmal. Der Tropensturm war zuvor in die Hurrikan-Kategorie 1 (von 5) hochgestuft worden, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der US-Klimabehörde NOAA mitteilte. Er ist damit der erste Hurrikan der Saison 2020.

Für den Küstenabschnitt von Port Mansfield bis Sargent wurde eine Sturmflut-Warnung erlassen.

Erst Corona, jetzt der Hurrikan

Der Sturm wütet in einer Region, die in den vergangenen Wochen und Monaten massiv von der Corona-Krise getroffen wurde. Zuletzt waren dort bis zu 300 neue Infektionen pro Tag registriert worden. Schlagzeilen machte der Ort kürzlich, als bekannt wurde, dass in den ersten zwei Juliwochen 60 Kinder positiv auf COVID-19 getestet wurden.

Hurrikan «Hanna» steuert auf Texas zu (picture-alliance/dpa/E. Gay)

Zwei Männer weichen in Corpus Christi vor den Fluten des herannahenden Hurrikans “Hanna” zurück

Der Bürgermeister der Stadt Corpus Christi, Joe McComb, rief die Bevölkerung dazu auf, in ihren Häusern zu bleiben und den Sturm abzuwarten.

“Wegen des Coronavirus sind wir seit fünf Monaten zuhause geblieben, von daher ist diese Aufforderung nicht wirklich populär”, sagte McComb. Aber unter den jetzigen Umständen sei es von außerordentlicher Wichtigkeit, fügte er hinzu. Außerdem sollten die Bürgerinnen und Bürger daran denken, Gesichtsmasken zu tragen, falls sie ihre Häuser wegen des Sturms verlassen müssten.

Überdurchschnittlich viele Stürme erwartet

Im Pazifik ist Hurrikan “Douglas” mit Windgeschwindigkeiten von rund 160 Stundenkilometern in Richtung Hawaii unterwegs. Das Hurrikan-Zentrum erwartete allerdings, dass sich der Hurrikan der Stufe zwei abschwächt. Der Vorhersage zufolge soll er in der Nacht zu Sonntag (Ortszeit) in der Nähe der größten Inseln Hawaiis sein – dann als Sturm knapp unterhalb der Hurrikan-Schwelle.

Über dem Atlantik erwartete NOAA in diesem Jahr nach einer Vorhersage vom Mai eine überdurchschnittlich aktive Hurrikan-Saison. Von Juni bis Ende November sei mit bis zu zehn Hurrikanen zu rechnen, davon könnten bis zu sechs sehr starke Wirbelstürme werden, hatte die Behörde erklärt.

Im Durchschnitt gibt es pro Jahr über dem Atlantik sechs Hurrikane, drei davon entwickeln sich zu Stürmen großer Stärke. Angesichts verfügbarer Klimadaten und der höheren Wassertemperatur im Atlantik und der Karibik liege die Wahrscheinlichkeit einer normalen Saison nur bei 30 Prozent, die einer unterdurchschnittlichen sogar nur bei 10 Prozent, hieß es damals.

mak/ack (rtr, ap, dpa)



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