Im ZDF: AKK reagiert auf Frage zu Schludenbremse mit Seitenhieb gegen Scholz

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TV-Kolumne „Sommerinterview – AKK“: ZDF-Frau stellt AKK Frage zu Schuldenbremse – sie reagiert mit Seitenhieb gegen Scholz

Deutschland ist in Aufruhr: Die Bilder vom symbolischen Sturm aufs Reichstagsgebäude empören viele. Die Politik ist entsetzt, auch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Im ZDF-„Sommerinterview“ beschreibt AKK ihre Wut und hat eine Botschaft an die Kandidaten um den Parteivorsitz. Der Rest ist pure Langeweile.

Jetzt ist Annegret Kramp-Karrenbauer nicht dafür bekannt, sprühendes Temperament zu besitzen. Im ZDF-„Sommerinterview“ zeigt die CDU-Chefin aber, warum sie ihre Partei seit gut eineinhalb Jahren nicht mitreißen konnte.

Umständliche Sätze, unsichere Rhetorik zeichnen das Gespräch aus. Und was auffällt: Während Journalistin Shakuntala Banerjee am vergangenen Sonntag die Grünen-Chefin Annalena Baerbock teilweise hart anging, war sie bei AKK überraschend zahm. Das beförderte dieses ohnehin fade Interview auch nicht gerade.

Geltende Corona-Regeln hält AKK für „zumutbar“

Natürlich sei sie für Diskussionen, sagt Kramp-Karrenbauer. „Ohne Debatten wäre es extrem langweilig.“ Verständnis hat sie bezüglich der Corona-Regeln auch dafür, „dass es an der Politik etwas auszusetzen gibt“. Aber die derzeit geltenden Regeln „sind zumutbar“.

Nazi-Sturm auf den Reichstag: „Wütend über diese Bilder“

Dann wird AKK für ihre Verhältnisse doch etwas leidenschaftlicher. Ihre Empörung auf die Demos und den symbolischen Sturm auf das Reichstagsgebäude am Samstag ist groß. „Ich bin wütend über diese Bilder und dass es gelungen ist, solche Bilder zu produzieren“, sagt die CDU-Vorsitzende. Das Demonstrationsrecht und das Unbehagen vieler Menschen in der jetzigen Corona-Situation seien „missbraucht worden für Nazi-Propaganda“. Sie verweist auf die gefährliche Situation in Belarus, wo „Menschen unter Einsatz ihres Lebens für ein Demonstrationsrecht auf die Straßen gehen“.

Seitenhieb auf Olaf Scholz: „Wir sind das Original“

Es folgt ein Seitenhieb auf Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD, der bis 2022 die Schuldenbremse wieder zurückhaben will. „Wir sind das Original“, sagt sie in Bezug auf solides Wirtschaften, „da brauchen wir auch keine Kopie.“ Und weiter: „Wenn Olaf Scholz jetzt auf einmal ein glühender Anhänger der Schuldenbremse geworden ist, dann hat das eher etwas mit Ambitionen für das nächste Wahljahr zu tun als mit echter Überzeugung.“ Originär scheint aber nicht, was die CDU künftig liefern will. Man habe sich „organisatorisch weiterentwickelt“ und „einen neuen Stil gewählt“. Das klingt nicht überzeugend.

Ruinös könnte es werden, wenn die drei Männer antreten

Deutlicher wird AKK dann in Richtung ihrer möglichen Nachfolger. Eigentlich hatte sie sich ja eine „einvernehmliche Lösung“ gewünscht. Die gibt es aber nicht. Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen treten um den Parteichefposten an. Kramp-Karrenbauer setzt zu einem umständlichen Satz an: „Ob aus einer Auswahl an guten Kandidaten ein ruinöser Wettbewerb wird, das liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen.“ Und holprig geht es weiter: „Jeder muss sich überlegen, dass er damit auch ein Beispiel setzt, ob er geeignet ist, höhere Führungsverantwortung zu übernehmen.“

Zurück zur Männerpartei?

Ob es stimme, will Interviewerin Banerjee wissen, dass AKK auch Frauen in der Partei ermuntert habe, sich zu bewerben. Die CDU-Politikerin weicht aus. Sagt aber unmissverständlich, eine Parteichefin „könnte beweisen, dass es keinen Rollback gibt zurück zu einer Männerpartei“. Sie selber hat es nicht geschafft, ihre Männerpartei zu verändern.

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