Impfstoff-Hoffnung: Biontech schließt Liefervertrag mit Japan

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Biontech geht in großen Schritten in Richtung Corona-Impfstoff: Jetzt hat das Biopharma-Unternehmen Biontech aus Mainz und sein US-Partner Pfizer eine weitere Liefervereinbarung für einen möglichen Impfstoff gegen das neue Coronavirus geschlossen. Die Börsen erfreute das.

In dem Fall handelt es sich um 120 Millionen Impfdosen, die im ersten Halbjahr 2021 vorbehaltlich einer Genehmigung und Zulassung des Impfstoffkandidaten der Unternehmen an Japan geliefert werden soll, wie Biontech  und Pfizer  am Freitag mitteilten. Liefervereinbarungen hatten beide zuvor schon mit den USA und Großbritannien getroffen.

Vor wenigen Tagen startete eine globale klinische Studie der Phasen II/III für den möglichen RNA-Impfstoffkandidaten von Biontech und Pfizer. Diese soll bis zu 30.000 Teilnehmer umfassen und anders als vorangegangene erste Tests auch ältere Probanden einschließen. Bei Erfolg wollen die Unternehmen im Oktober 2020 ein Zulassungsverfahren beantragen.

An der Börse kam die Nachricht gut an. Biontechs Aktienkurs stieg zuletzt um 4,36 Prozent auf 73,99 Euro. Das Papier ist als möglicher Hersteller des dringend benötigten Corona-Impfstoffs gefragt – noch zu Jahresbeginn notierte die Aktie im Bereich von knapp 11 Euro. Zwischenzeitlich schoss das Papier bis auf 100 Euro hoch.

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