„Inas Nacht“: Bundesliga-Schiri Aytekin verrät, wie es auf dem Platz zugeht

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Deniz Aytekin ist eine imposante Erscheinung. Schwarzes T-Shirt, schwarze Hose, 1,97 Meter lang. „Die Größe hilft, aber auch meine Falten. Die meisten haben Angst vor meinen Falten“, meint er. Aytekin ist Fifa- und Fußballbundesliga-Schiedsrichter. Ob er auch Frauen hinterherpfeift, will Gastgeberin Ina Müller in der Hamburger Kneipe „Zum Schellfischposten“ wissen. Der Schiri grinst. Er sei ja 42 Jahre alt. „Die Verwesung hat bereits begonnen.“

Aytekin glaubt, dass die meisten Menschen Schiedsrichter für humorlos und strebsam halten. Angeblich haben Referees entweder daheim nichts zu melden oder könnten nicht richtig Fußball spielen. „Aber man kann für das Schiedsrichterdasein auch eine echte Leidenschaft entwickeln.“

„Einsamkeit macht kaputt“

Deniz Aytekin erzählt, dass er als Schiedsrichter unbedingt in eine Liga aufsteigen wollte, in der er als Hauptschiri Assistenten an seiner Seite hat. „Ich liebe Assistenten, weil einen die Einsamkeit kaputt macht.“

Auch berichtet er, dass er während eines Spiels „manchmal über mein Leben nachdenke“. Und selbst vor dem Singen schreckt er auf dem Platz nicht zurück. „Es ist peinlich.“ Als ein Kollege mal jenen Heiratsantrag erwähnte, den er kurz zuvor seiner Freundin gemacht habe, habe er im Spiel „All you need is love“ in sein kleines Mikro geträllert.

Ansonsten lässt sich der Schiri auf dem Platz nichts gefallen. „Kein Spieler beleidigt mich, ohne die Konsequenzen zu tragen.“ Rot!

„Kümmere dich um deine Beine!“

Als Schiedsrichter weiß Deniz Aytekin genau, wann ein Spieler Dreck am Stecken hat. „Jeder Spieler, der irgendwas Verbotenes gemacht hat, schaut sofort zum Schiedsrichter“, erklärt er. Es gebe in den Ligen auch schon einige echte Proleten auf dem Platz.

Es könne auch vorkommen, dass er präventiv schreit, bevor die Fußballer die Sense auspacken. Mitunter sagt er zu einem maulenden Akteur schon mal: „Kümmere dich um deine Beine! Da hast du genug zu tun.“

Moderatorin Müller will noch wissen, ob er schon mal einen Kater auf dem Platz gehabt habe. Der Schiri kontert: „Wir sind echte Athleten. Das ist mittlerweile ausgeschlossen. Das können wir uns nicht erlauben.“

Keine Wiedergeburt als Holz

Dann setzt sich Schauspieler Olli Dittrich an die hölzerne Bar des „Schellfischposten“. „Ich möchte nicht als Holz wiedergeboren werden“, meint er. „Holz arbeitet.“

Der Humorist hat früher auch mal Fußball gespielt. Linksaußen. Er ist auch glühender Fan des Hamburger SV. „Ich habe keine Tränen mehr“, sagt er über seine Gefühle gegenüber der Raute. „Es ging ja schon jahrelang immer gegen den Abstieg.“

Bevor er sich einen Namen machte, hat Dittrich im Keller der Plattenfirma Polydor Schallpatten eingetütet. Er arbeitete sich hoch und hatte schließlich den Posten des Produktmanagers inne. Dittrich entdeckte damals die „Münchner Freiheit“. „Doch mein Chef fand die nicht gut“, erinnert er sich.

Das große Geld verdienten schließlich andere Labels. Er selbst fand dann diesen „komischen Rap auf Wienerisch scheiße, richtig scheiße“. Auch da verdienten andere das Geld. „Das war dann dieser Falco!“

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