Internetprobleme durch Quarantäne könnten Krypto-Handel lahmlegen

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Die Corona-Krise wirkt sich mittlerweile auch auf die Stabilität des Internets in Venezuela aus, was das Krypto-Trading in dem südamerikanischen Land erschweren könnte.

Durch die selbstverordnete Quarantäne in den eigenen vier Wänden, weichen auf einen Schlag sehr viele Menschen auf das Internet als Unterhaltungsmedium und Arbeitsmöglichkeit aus. Diese drastische Verschiebung führt in Venezuela inzwischen zu punktuellen Überbelastungen des nationalen Netzes, wie Movistar am 27. März gegenüber Bloomberg angibt.

Movistar ist eine Tochter der Telefonica SA und der größte Telekommunikationsanbieter in Venezuela. 

Corona-Quarantäne sorgt für Überlastung

Um die Corona-Epidemie einzudämmen, haben sich viele Nationen dazu entschlossen, ihre Bürger in die hauseigene Quarantäne zu schicken.

Das südamerikanische Land hat allerdings ein Netz, das ohnehin schon an Grenze zur Überbelastung war, weshalb die Schutzmaßnahmen gegen das Virus nun der große Tropfen sind, der das Fass zum Überlaufen bringt.   

„All das kommt jetzt zusätzlich auf ein Netzwerk, das sowieso schon seine Belastungsgrenze erreicht hatte“, wie der Movistar Präsident Jose Luis Rodriguez Zarco am 20. März in einer Mitteilung an seine Kunden erklärte.

Internetprobleme könnten Krypto-Euphorie bremsen

Javier Valero, ein in der venezolanischen Hauptstadt Caracas ansässiger Anwalt, ärgert sich, dass die jüngsten Internetprobleme seine Arbeit von zuhause erschweren. „Mein Internet bricht andauernd zusammen. Entweder ist es zu langsam oder ich bekomme nur die Hälfte von dem mit, was in einer Telefonkonferenz gesprochen wird“.

Da Krypto-Trading zwangsläufig über das Internet stattfindet, könnte der Handel von Kryptowährungen in Venezuela nun ebenfalls vor einem großen Problem stehen.

Dies ist umso tragischer, da die Bürger des Landes aufgrund einer 10.000.000%igen Inflationsrate immer mehr auf Kryptowährungen ausweichen. So wurde im Juli 2019 ein Rekordvolumen für den Direkthandelt von Bitcoin gemessen. Diese „Krypto-Flucht“ könnten durch die momentane Lage jedoch deutlich erschwert werden.


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