Irre Szenen bei Ikea: Vor Kauf ignorieren Kunden Regeln – Ikea kommt ins Grübeln

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Keine Masken, kein Mindestabstand: Bild von Mega-Schlange vor Filiale entsetzte Thelen: Nun kommt Ikea ins Grübeln

Endlich wieder einkaufen – und das direkt nach dem Gehaltseingang: Am Samstag spielten sich vor vielen Geschäften in Deutschland bizarre Szenen ab – auch bei Ikea. Während die einen ihren Job verlieren und nicht wissen, wie es weitergeht, vergessen die anderen beim Comeback-Shopping selbst die einfachsten Regeln.

Viele Deutsche nutzten die Gelegenheit, um wieder Einkaufen zu gehen. Lange Schlangen waren die Folge – den Mindestabstand wollte dabei kaum jemand einhalten. Wer etwa zu Ikea nach Düsseldorf-Reisholz fuhr, musste schon im Auto warten: Der Stau reichte bis zur Autobahnabfahrt, berichtet etwa die „Rheinische Post“ („RP“). Der Parkplatz sei immer wieder von Parkwächtern abgeriegelt worden.

Und erst danach begann das große Warten in der Schlange vor dem Eingang – auch hier wurde der Zugang streng reglementiert. Bis zu zwei Stunden dauerte es somit, ehe man endlich in das Geschäft hineinkam, schreibt die „RP“.

„Kann man das nicht IQ-Test nennen?“

In den sozialen Medien haben einige User Bilder vom Andrang gepostet. Sie zeigen auch, dass die Kunden dabei offenbar kaum auf den vorgeschriebenen Mindestabstand zu den anderen Menschen achten.

Bei Twitter sorgte ein Foto der langen Schlange vor dem Ikea in der Godorfer Straße in Köln für hitzige Diskussionen: Mit auf den Boden gelegten Einkaufswagen und Absperrbändern hatte Ikea Wartereihen markiert. Doch viele der Wartenden ignorieren den Mindestabstand ganz offensichtlich.

 

„So entstand die zweite Welle“, schrieb ein Twitter-User dazu. Ein anderer meint: „Eine Minderheit trägt Maske“, und ein Dritter: „Kann man das nicht IQ-Test nennen? Wer sich anstellt, ist durchgefallen.“

Thelen: „Ich hoffe, dies hat Konsequenzen für Ikea“

Zu denen, die es kaum fassen können, zählt auch Investor Frank Thelen, bekannt als ehemaliger Löwe in der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“. „Ich hoffe, dies hat Konsequenzen für Ikea“, wandte er sich an Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und dessen Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart. Das Bild sei „einfach unfassbar“, so Thelen weiter. Dabei sei er eigentlich „sogar für mehr Öffnung, aber mit Abstand und Maske“.

 

Inzwischen hat Ikea selbst reagiert. Am Montag kündigte der Möbelriese an, das eigene Sicherheitskonzept zu überprüfen. „Obwohl gestern weniger Kunden als an einem normalen Samstag in unsere Einrichtungshäuser gekommen waren, hatten wir tatsächlich zeitweise Warteschlangen vor einigen unseren Häusern in NRW. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass wir strenge Zugangsbeschränkungen haben und umsetzen“, sagte eine Ikea-Sprecherin der „Rheinischen Post“. Man wolle „analysieren, wie sich die Situation vor den einzelnen Einrichtungshäusern dargestellt hat und prüfen, ob wir Anpassungen am Sicherheitskonzept für die Situation außerhalb der Häuser vornehmen können“.

Kritiker wie Thelen beziehen sich allein auf Ikea. Fakt ist aber: Solche Szenen spielen sich zuletzt nicht nur vor größeren Geschäften wie Einrichtungshäusern und Baumärkten ab, sondern beispielsweise auch in Supermärkten an der Kasse. Und nicht nur in NRW. Viele Menschen gehen mit der zurückgewonnenen Freiheit offensichtlich zu leichtfertig um.

Eindruck täuscht: Lange Schlangen auch ohne echten Ansturm

Die Händler trifft das doppelt. Das Problem ist einerseits, dass die Auflagen vielerorts zu langen Schlangen führen. So dürfen einen Markt mit 10.000 Quadratmetern Verkaufsfläche nur 100 Kunden zeitgleich betreten. „Alle weiteren Kunden müssen außen warten – was bisweilen den Eindruck verstärkt, es gäbe einen Ansturm“, erklärte etwa Florian Preuß, Sprecher der Hornbach-Kette, gegenüber der Deutschen Presse Agentur.

Doch obwohl sie nun öffnen dürfen, profitieren die Märkte davon kaum. Sie handeln sich Scherereien mit uneinsichtigen Kunden ein – und verdienen dennoch viel zu wenig. „In unseren deutschen Märkten hatten wir im April weniger Kunden als üblicherweise“, so Preuß weiter.

Dabei blieben im April zwei Drittel der Baumärkte in Deutschland geöffnet: Für sie galt vielerorts eine Ausnahmegenehmigung. Selbst das Online-Geschäft, das einen unvergleichlichen Boom erlebt, werde nicht verhindern können, dass es zu Insolvenzen kommen wird, bestätigt Peter Wüst, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Heimwerken, Bauen und Garten (BHB).

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