Joachim Löw verschafft sich mit Rage-Rede Alibi, um unantastbar zu bleiben

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Fünf Minuten Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter-Assistent an der Seitenlinie an. Zu diesem Zeitpunkt führte Deutschland zum Auftakt der Nations League mit 1:0 gegen Spanien – nicht unverdient, denn Löws Team zeigte über 90 Minuten eine ansprechende Leistung.

Leroy Sané wirbelte bis zu seiner Auswechselung in der 63. Spielminute auf dem Flügel, Timo Werner suchte immer wieder den Abschluss und wurde kurz nach der Halbzeit mit dem 1:0 belohnt. Hinten hielt Kevin Trapp alle Bälle sicher fest, die auf sein Tor kamen.

Löws Mundwinkel gehen mit einem Schlag nach unten

Nur noch wenige Minuten – und Löws Start in neue Saison mit der Nationalmannschaft wäre perfekt gewesen. 289 lange Tage nach dem letzten Länderspiel mit dem 6:1 gegen Nordirland am 19. November 2019. Aber es kam anders.

Spanien schoss in der 96. Minute den 1:1-Ausgleichstreffer. Löws Mundwinkel gingen mit einem Schlag nach unten. So sehr schmerzte ihn der späte Ausgleichstreffer. Hatte er zu früh zu defensiv gewechselt, fehlte die Konzentration oder ging seiner Mannschaft am Ende die Luft aus?

Löw kritisiert Uefa und straffen Spielplan

Kein anderer Bundestrainer ist mit 16 Jahren länger im Amt als Löw. Seit 2006 bereut er das DFB-Team. Helmut Schön kam “nur” auf 14 Jahre. Eigentlich müsste Löw wissen, wie man einen Vorsprung ins Ziel rettet – zumal er beim 4:4 gegen Schweden 2012 sogar schon einmal eine 3:0-Führung verspielte. 

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Aber Löw sucht den Fehler nicht bei sich oder seiner Mannschaft. Der Bundestrainer ärgert sich vielmehr über die Uefa und den straffen Spielplan. “Wenn nicht jetzt, wann dann?”, polterte der 60-Jährige ungewohnt laut. Löw redete sich vollkommen in Rage. Seine diplomatische Maske ließ er fallen. Das Lächeln im Gesicht war verschwunden.

Löw verschafft sich mit Wutrede ein Alibi

Drei Spiele im Oktober innerhalb von zehn Tagen, damit ist Löw nicht einverstanden und schiebt der Uefa den “Schwarzen Peter” zu. Für nicht nachvollziehbar hält Löw auch, dass der europäische Verband die Zahl der Auswechselungen für die Nations-League-Spiele wieder auf drei reduzierte.

Fünf Auswechslungen hätte auch der Bundestrainer gerne genutzt, um seine Spieler vor gesundheitlichen Risiken und Verletzungen zu schützen. Das Auffahren seiner schweren verbalen Geschütze hat einen Grund. Löw verschafft sich mit dieser Wutrede ein Alibi, um bis zur EM 2021 unantastbar zu bleiben.

Löws Zukunft entscheidet sich bei EM 2021

Nach Meinung von Löw lassen die wenigen Trainings und die Dauerbelastung wegen der Corona-Krise keine vernünftige Wertung der Nations League zu. Damit wertet Löw diesen Wettbewerb weiter ab und sich selbst auf. Fallen die nächsten Ergebnisse schlecht aus, wäre der Bundestrainer fein raus.

Sein Vertrag beim DFB läuft noch bis 2022. Aber viel wird davon abhängen, ob die EM im kommenden Jahr ein ähnliches Desaster wird wie die WM 2018 in Russland, als Deutschland in der Vorrunde ausschied. Trotz Kritik an Löw, blieb er im Amt – auch weil er die Nationalmannschaft vier Jahre zuvor in Brasilien zum WM-Titel führte.

Löw ist clever. Mit seinem Rundumschlag nach dem 1:1 gegen Spanien verschafft er sich genügend Luft, um jegliche Kritik abperlen zu lassen, sein junges Team in Schutz zu nehmen und weiter zu entwickeln – denn abgerechnet wird 2021 bei der EM. Mit diesem Turnier steht und fällt die Zukunft von Löw.

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